Blick in die Zukunft

7.11.2016. Das Allen zugängliche Wissen der Welt wächst immer schneller. Warum dann überhaupt noch Spannungen, Krisen? Weil jede Einzelperson eigene Filter hat, zur Verarbeitung und Auswertung der Datenfluten. Selbst „Big Data“, der grenzenlose Wunschtraum, Alles lückenlos zu erfassen und zu speichern, scheitert an den Bewertungen, die niemals neutral und objektiv sind, sondern im Auge des Betrachters sich verändern und verfälschen, je nachdem, was er will.

Beruhigend wirken da die Jahreszeiten. Die letzten Herbstblätter fallen jetzt, wie jedes Jahr. Nachts kommt schon der erste Frost. Voraussehbar sind auch die Winterbilder. Selbst wenn kein Schnee fällt, beginnt der neue Tag, die frühe Abenddämmerung zu voraussehbaren Zeiten.

Und daran hängst sich Vieles. Vor einer Woche liefen alle Uhren eine Stunde rückwärts, nicht etwa, weil Naturgesetze sich im Takt verirrten, sondern weil Menschen sich dafür entschieden. Das hatte Gründe, sollte Energie einsparen, schadet niemand. Doch andere Entscheidungen lösen Katastrophen aus, die immer rascher und genauer, früh vorhersehbar sind.

Wie kann das sein? Weil Manager und ganze Führungsebenen sehr viel Macht und Geld besitzen, aber keine Ahnung haben.

Zur Zeit raschelt es gewaltig, wie das trockene Stroh im Stall: Wer wird der nächste Bundespräsident? Eine bekannte Dame rief in das Mikrophon: „Ich will die nächste Vizekanzlerin sein.“ Da geht es um Pöstchen. Größte Probleme werden nicht einmal erwähnt, geschweige denn, gelöst.

Und ringsum tobt ein Hexenkessel. Kritiker, angesehene Journalisten, eigenständige Denker, ganze Bevölkerungsgruppen bekommen den pauschalen Stempel „Terrorismusverdächtig“. Nicht nur in der Türkei.

Die wirklichen Probleme bleiben ungelöst, als wären sie nur Randerscheinungen. Die katastrophale, schlecht organisierte Flüchtlingspolitik der Regierung Merkel mit ihren sinnlos verschwendeten Staatsmilliarden. Die falsche Sparsamkeit für die eigene Bevölkerung, bei Rentenerhöhungen, Arbeitslosenhilfe, sozialer Unterstützung, Verbesserungen im Schulbereich, Sanierung öffentlicher Straßen, verkrachte und zerstörte Zinspolitik für Sparer.

Informationen darüber sind tausendfach zugänglich. Alles gehorcht universalen Gesetzen, nicht nur den schriftlichen. Und die Folgen sind voraussehbar, gerade in der Gegenwart: Neue Krisen.

Die konzentrierte Meditation ist erlernbar und auf alle Bereiche anzuwenden. Das ist eine Denkmethode, die in das Innere der materiellen Welt eindringt und sie verändern kann. Nicht notwendig dafür sind Klänge, aber sie können das unterstützen.

Valery Gergiev drigiert das Adagietto aus Mahlers 5. Sinfonie:

https://www.youtube.com/watch?v=CFQQsu6VBYA 

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