Das Adventsfest der 100.000 Lichter

29.11.2015.  Die Nacht zum heutigen ersten Advent begann im Fernsehen mit Florian Silbereisen und dem „Adventsfest der 100.000 Lichter“. Ganz schön dick aufgetragen, aber es gab noch viel mehr als das:

http://www.news.de/tv/855625962/adventsfest-der-100-000-lichter-2015-live-stream-ard-mediathek-28-11-tv-wiederholung-gaeste-florian-silbereisen-helene-fischer-vanessa-mai/1/

Da waren sie alle versammelt, über drei Stunden lang zur besten Sendezeit ab 20.15 Uhr: Vom alten, immer noch quicklebendigen  Peter Kraus bis zum  barock aufgedonnerten Schmuse-Orchester von André Rieu. Und auch Silbereisens Freundin Helene Fischer war dabei.  Mit Weihnachtsliedern. Auch mal etwas anderes. Und dahinter steckte keine Schiebung oder Schummelei. Sie war einfach gut. Etwas ganz Anderes ist es, wenn Freunde, die nichts können, sogenannte „Freunderl“ oder Amigos, wie man in Bayern sagt, sich gegenseitig lukrative Pöstchen zuschieben. Das nennt man Korruption. Bestechlichkeit.

Aber nichts davon gestern bei Florian und seinen Freunden. Es fing an mit der pompös aufgedonnerten weihnachtlichen Kitsch-Kulisse mit Anklängen an „Walt Disney World“ und Neuschwanstein als amerikanisches Cinderella-Schloss. Und dann trat die ganze Familie auf: .Mireille Mathieu,  der Soweto Gospel Chor aus Südafrika, Otto Waalkes, Geiger David Garrett, Chris de Burgh und immer wieder Florian, wie er meisterhaft auf dem Akkordeon begleitete.

Das passte zum Kalender und hatte nichts zu tun mit der aufdringlichen Weihnachtsstimmung, die schon seit Ende Oktober in den Kaufhäusern herrscht, um die Kunden in Kauflaune zu bringen

Wer  den Herrn Silbereisen nicht mag, kann einfach weiterzappen zu den immergleichen Talkshows über die „armen Flüchtlinge“ aus aller Welt oder die „furchtbaren Anschläge von Paris“. Da wird geredet und geredet, aber nichts kommt dabei heraus. Es sei denn, man kommt zur Ursachenforschung. Und einige kluge Stimmen in den Medien sind schon dabei.

Frank Sinatra war wohl der bedeutendste Sänge in der amerikanischen Unterhaltungsbranche.  Seine Stimme wurde immer wieder aufgezeichnet. Sie ist unsterblich.  Gleichzeitig war Sinatra mit Mafia-Bossen befreundet. Ein US-Komiker machte sich vor vielen Jahren in seiner Fernsehshow über den mächtigen Sinatra lustig. Kurz danach wurde auf der häuslichen Terrasse  auf ihn geschossen, aber nicht getroffen. Bei seiner  nächsten Sendung erzählte er davon und sagte, „Der Schuss kam aus dem Dunkeln, und ich wusste nicht, wer es war. Aber eine Stimme sang, „Shubidubidu.“

Das sind die letzten Worte im Text von „Strangers in the Night“. „Fremde in der Nacht, die Blicke austauschen.“ Das Lied endet mit den Worten, „Shubidubidu Yayabadadiba, yabadabada.“

Hier kann man es erleben:

https://www.youtube.com/watch?v=mugAN5aNStM

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