Das Geheimnis hinter den Geheimnissen

26.6.2016. Die Welt besteht aus Geheimnissen, die selbst die Wissenschaft nicht lösen kann. Doch es gibt noch etwas Anderes. Zunächst die einfachen Rätsellösungen. Kreuzworträtsel. Spielereien.

Dann die Gewalt. Guantanamo. Sechzig Prozent der Insassen sind offiziell unschuldig, andere nur „verdächtig“. Bauern, die zu keiner Planung fähig sind, keiner Strategie. Die Verfassung der Vereinigten Staaten  garantiert jedem  Staatsbürger in ihrer einleitenden Präambel den „Pursuit of Happyness“, das Streben nach persönlichem Glück. Das gilt nicht nur auf amerikanischen Territorium, sondern ist strafrechtlich verbindlich für alle Amerikaner, auf der ganzen Welt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs im Jahr 1945 haben amerikanische Richter in Nürnberg die Verantwortlichen für Hitlers Angriffskrieg und die Konzentrationslager zum Tode verteilt. Begründung war – unter anderem – die Verletzung fundamentaler Menschenrechte, auf Menschenwürde, Meinungsfreiheit und Unverletzlichkeit der individuelle Privatsphäre. Die imer noch gültigen internationalen Vereinbarungen zum Folterverbot, denen auch Amerika vor vielen Jahren beigetreten ist, sind nicht Vergangenheit, Geständnisse unter Zwang oder durch  systematische Tatprovolationen dürfen auch in Deutschland von den Gerichten nicht verwertet werden.

Etwas ganz Anderes ist die Erkenntnis von Rätseln durch seriöse, gewaltfreie wissenschaftliche Forschung, deren Fakten dokumentiert sind und sich nachprüfen lassen.

Und noch mehr. Es gibt seltene Begabungen, deren nachprüfbare Regeln zwar unbekannt sind, die sich aber allgemein beschreiben und verwerten lassen. Dazu gibt es bereits Fachbegriffe, die aber nur vorläufige Stichwörter sind. Zum Beispiel die Intuition. Voraussetzung dafür sind langjährige Erfahrungen, umfassende Sachkenntnisse, außerdem eine instinktive, nicht direkt messbare Begabung, das Alles blitzartig auszuwerten. Niemand kann das erzwingen, denn dann funktioniert es nicht. Ein weiteres Stichwort, das auch nur als Andeutung, in Kurzform, einen Hinweis gibt, ist die Meditation. Die Konzentration auf ein Stichwort, das gedankliche Abstreifen des ablenkenden Rests des Welt und das Eindringen, ohne Störung, in die Tiefe bisher rätselhafter Phänomene.

Jeder halbwegs mit Inhalt gefüllte Gedankenaustausch ist wertvoll, vor allem mit völlig Andersdenkenden. In den letzten Tagen waren das ein Opernkenner der Süddeutschen Zeitung, ein kenntnisreicher Bauleiter der Stadt München und ganz einfache, arme Menschen, die sich durch Schwindeleien und Täuschungsmanöver über Wasser halten wollen, aber nicht die logische Kraft dazu haben.

In ein paar zeitlich begrenzten Gesprächen begreift man sie alle nur an der Oberfläche. Das Meiste bleibt Geheimnis. Und hinter den Geheimnissen warten noch ganz andere Ideen. Sie richtig einzuschätzen, ist eine  Welt für sich, voll verschlossener Türen, die sich öffnen lassen. Doch solche Schlüssel gibt es nicht im Werkzeugladen. Sie sind ein weiteres Geheimnis, zur Lösung großer Rätsel und Probleme Aber nicht da, wo man sie vermuetet. In der Fernsehserie „Aktenzeichen XY“ findet man sie grundsätzlich nicht. Ungelöste Verbrechen faszinieren allerdings  die Ermittler, aber auch die Zeitgenossen mit ganz eigener, unsicherer Zukunftsplanung. Die Kriminalistik ist dafür ein weites, wichtiges Feld. Doch das Geheimnis hinter den Geheimnissen ist etwas ganz Anderes.

Aus Platzmangel und aus zeitlichen Gründen überschreitet das die Größenordnung dieser Artikel, die ganz bewusst nicht zu lang sind und vor allem Anregungen geben sollen.

Ein aufschlussreicher Spiegel des menschlichen Innenlebens, der Psyche und der Emotionen, ist die Musik. Beim Schreiben eines Textes taucht plötzlich eine Melodie auf, ohne direkten Zusammenhang mit dem Thema. Warum, das ist überhaupt kein Rätsel, aber jetzt bleibt es erst einmal dabei.

Auf die nächtliche Dunkelheit folgt das Tageslicht. Als tägliches Naturphänomen. Die Morgendämmerung im Osten ist ein starkes Zeichen vieler Lichtreligionen, die zur Erkenntnis streben.

Hier  ist die musikalische „Morgendämmerung“ von Edvard Grieg:

https://www.youtube.com/watch?v=kMTET0xS50k

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