Das Kloster der Templer in Untergiesing

.12.2015. Dass es in Untergiesing ein Kloster der Templer gibt, wissen Viele nicht, aber die Wikipedia:

https://de.wikipedia.org/wiki/Archiconvent_der_Templer10

Wer sind die Templer? Ein mittelalterlicher Ritterorden, der aufgrund erfundener Anklagepunkte vom geldgierigen französischen König Philipp dem Schönen ausradiert wurde  und dessen Mitglieder vor 600 Jahren europaweit verhaftet und hingerichtet wurden.  Die Templer waren angeblich im Besitz des Heiligen Grals, einem Kelch, in dem das Blut des gekreuzigten Christus aufgefangen wurde und dessen Zeichen heute noch in der Eucharistie der katholischen Kirche, beim Abendmahl als roter Messwein  verwendet wird.

Das Gral ist das Symbol der Erleuchtung, der höchsten Stufe der menschlichen Erkenntnis. Andere Anhänger des Lichts waren im Mittelalter die Katharer, die ebenfalls als Ketzer verfolgt und verbrannt wurden.

Dazu habe ich in einem anderen Blog bereits etwas  geschrieben:

„Die Lichtreligion der Katharer“

http://mind-panorama.de/website-spiegelnde-seen/katharer,-rosenkreuzer.html

Was ist die Erleuchtung? Voraussetzung dafür ist das konzentrierte Nachdenken und die Abstreifung des Nebensächlichen. Viele können das nicht und erleben heftigen Stress im hektischen Alltags-Aktionismus. Sie wechseln ständig das Thema, laufen bei Gesprächen unruhig in der Wohnung hin und her, schalten kreuz und quer durch alle Fernsehprogramme, beginnen Vieles und erreichen Wenig. Doch man kann alles trainieren, mit dem Dualitätsprinzip von Plus und Minus, dem Ausblenden des Unwichtigen und des unvermeidlichen Alltagslärms.

Dann lernt man: Was unsichtbar bleiben sollte, wird sichtbar.. Was unklar bleiben sollte, wird erkennbar. In Mozarts letzter Oper, der „Zauberflöte“, heißt es: „Ihr Unsichtbaren, saget mir, lebt denn Pamina noch?“. Und der unsichtbare Chor antwortet: „Pamina lebt!“ Auch Mozart, der angeblich wegen Geheimnisverrats  vergiftet wurde, lebt – durch seine Musik. In einem Meer von Gedanken, die hinfluten zu den den Toren der Paradiesgärten, in denen ein ewiges Mittagslicht die Nähe findet zur Erleuchtung, der Wahrnehmung der Zeichen Gottes, die für den Menschen erkennbar sind, bis hoch hinauf zur Spitze eines steilen, schneebedeckten Bergs, gekrönt von einem hellen, bilderlosen Raum, in dem sich alle Energie des Universums bündelt.

Was damit gemeint ist, habe ich in einem anderen Blog beschrieben:

„Einen Saal sehe ich, heller als die Sonne“

https://btpersp.wordpress.com/2011/01/18/einen-saal-seh-ich-heller-als-die-sonne/

Das Licht des Grals hat ein Meister in Klänge verwandelt.

Wilhelm Furtwängler dirigiert das Lohengrin-Vorspiel:

https://www.youtube.com/watch?v=I_m7PN5sn1U 

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