Das Rauschen von mächtigen Flügeln

15.11.2015. Richard Strauss hat in seiner Oper „Salome“ einen Text von Oscar Wilde vertont und löste damals bei der Uraufführung einen Theaterskandal aus. Die Handlung stammt aus dem Alten Testament. Die Königstochter Salome begehrt den Propheten Johannes (Jochanaan), der sie energisch abweist: „Zurück, Tochter Sodoms!“ Daraufhin verspricht sie ihrem Vater Herodes eine Nackt-Show, den Tanz der Sieben Schleier, wenn er ihr den Kopf des Propheten auf einer Silberschüssel serviert. Ihr Wunsch wird erfüllt, aber dann befiehlt Herodes, „Man töte dieses Weib!“

Bei seinem ersten Auftritt ist der verbrecherische Herodes bereits von Angstvorstellungen geplagt, „Es ist etwas in der Luft, wie das Rauschen von mächtigen Flügeln.“ Das heißt: Er spürt bereits ein Unheil, bevor es sich ereignet, und weil er nichts dagegen unternimmt, geschieht es.

Das Rauschen von mächtigen Flügeln gehört zum Instinkt, der sich selbst mit wissenschaftlichen Methoden nicht restlos erforschen lässt. Er ist genauso ein Geheimnis (Mysterium) wie die Magie und ein Teil der Psyche, des mächtigen Unterbewusstseins, das alle menschlichen Handlungen steuert. Sigmund Freud hat in genialer Weise diesen Bereich erforscht und schrieb, „Der Mensch ist nicht Herr im eigenen Haus.“ Das heißt, dass alle unverständlichen Verhaltensweise entstehen durch Signale aus dieser Tiefendimension.

Vor wenigen Tagen, am Freitag, dem 13., sprach ich mit einem Menschen, der offensichtlich meine Internet-Texte genau kennt. Dieser Gedankenaustausch fand auf einem Niveau statt, das ich nur aus sehr guten Büchern kenne, aber im realen Leben bisher nicht existierte. Er sagte unter anderem, dass im Luft-Sauerstoffbereich Gott herrsche. Luft und Sauerstoff sind nicht dasselbe. Angeblich gibt es Luft, also Windbewegungen sogar auf dem Mars. Aber dort fehlt der Sauerstoff, die Voraussetzung für alles Leben in pflanzlicher oder tierischer (animalischer) Form.

Wie in einem Artikel vom bereits erwähnten Freitag, dem 13., war das nicht nur ein Unglückstag. Weder für die europaweit verhafteten Tempelritter noch für den christlichen Glauben. Denn Jesus wird zwar am Karfreitag gefoltert und gekreuzigt, aber am Ostersonntag folgt seine Auferstehung. Der Beginn eines neuen Zeitalters. Einer neuen Epoche, die fast zweitausend Jahre lang immer mächtiger wird. So ist der heutige Sonntag, analog zum gerade erklärten Freitag, auch der Beginn eines neuen Zeitalters, eines Strategiewechsels und der Einsicht des chinesischen Genrals Sun Zu vor zweitausend Jahren: „Kannst du einen Feind nicht besiegen, dann mache ihn zu deinem Freund. Das Ziel des Kriegs ist nicht der Sieg, sondern der Frieden.“

Tötet man einen Menschen, nur weil er Regimegegner oder anderer Meinung ist, leben seine Ideen trotzdem weiter. Am Ende erschlägt die Wucht seiner Gedanken alle Feinde, obwohl er selbst gar nicht mehr daran beteiligt ist. Alle Weltreligionen hatten zunächst heftige Widerstände zu ertragen, und manchmal vergingen Jahrhunderte, bis man ihre positive Energie erkannte. Die Gesetze des Universums sorgen dafür, dass es immer einen Gegensatz zwischen Gut und Böse gibt (das chinesische Yin Yang, das Dualitätsprinzip der mittelalterlichen Mystiker).

Luft – Sauerstoff, das hat noch so viele unendliche Bedeutungen, dass man sich beschränken muss. Ein übertriebener Symbolismus ergibt Schmierentheater, eine Verschwendung der begrenzten Lebenszeit. „Carpe Diem“, „Nutze den Tag“, nannten das die Denker des antiken römischen Weltreichs.  Darum interessieren mich billige Fernsehspektakel wie „Big Brother“ überhaupt nicht, auch wenn die Münchner Abendzeitung dafür ein eigenes Team hat. Solche Leute sollen aus meiner Nähe völlig verschwinden, auch in ihrer körperlichen Erscheinungsform, sonst werden andere dafür sorgen. Die Sache schlägt  längst immer größere Wellen, dabei bleibe ich völlig untätig und garantiere auch weiterhin im Internet die Verwendung  einer verschlüsselten Sprache, die von einem normalen Leser gar nicht verstanden wird, sehr wohl aber von Forensikern und Kryptologen, außerdem von meinem gesamten Bekanntenkreis und allen, die in den letzten Monaten zahlreiche Gespräche mit mir führten.

Am Freitag traf ich eine außergewöhnliche Persönlichkeit, die sich  sehr gründlich mit meinen Veröffentlichungen beschäftigt hat. Das ist genau das, was seit Jahren überfällig war: Man soll mit mir reden, aber nicht auf dem Niveau des Schmierentheaters mit Statisten und Vulgärsymbolismus.

Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich alle Versprechen genau einhalte, auch wenn es sie nicht in schriftlicher Form gibt.

Das Schmierentheater muss restlos aufhören, und dann öffnen sich ganz andere Türen, die man ohne Not vor mir zugeknallt hat. Mich interessieren Dinge, die viel wichtiger sind.

Zum Beispiel das Phänomen der Magnetkraft, das in den nächsten Tagen erklärt wird. Mir wurde ein Magnet-Armband empfohlen, das 24 Stunden am Tag vor „Big Brother“ schützt. Ein alter Freund meint, das wäre Hokuspokus. Aber er hat es für mich bestellt. Und dann werde ich erklären, was das bedeutet. Eine Kleinigkeit ist das nicht.

Das Stichwort „Luft“ steht auch für die Dimension des Geistes, der Phantasie und der Ideen. Zwischen Erde und Himmel sorgt Ozon, der Sauerstoff, für die Fortentwicklung der Welt. Aus negativer Energie wird immer positive, das ist das Erfolgsgeheimnis der globalen Entwicklung, der Evolution.  Als die katholische Kirche im 16. Jahrhundert auf ihrem Tiefpunkt war, mit den Exzessen der Borgia-Päpste, trat Martin Luther auf und sorgte für überfällige Veränderungen, die bis heute gelten, aber auch wieder erneuerungsbedürftig sind.

Es gibt nicht eine einzige richtige Religion. Jede Form hat wichtige Elemente, die man respektieren kann. Wenn alle  auch danach leben, können sie trotz aller Unterschiede, auch miteinander sprechen und das große Bauwerk weiter entwickeln. So wie  die mittelalterlichen Kathedralen mit ihrer gewaltigen Formensprache, mit Säulen, Fenstern und Gewölben ein Spiegel des Numinosen sind, der Wahrnehmung von Zeichen Gottes, die für den Menschen erkennbar sind.

Musikalisch hat diese Ideen vor allem Johann Sebastian Bach umgesetzt, der „vierte Evangelist“. Trotz der begrenzten Instrumente des Barockorchesters schuf er eine mystische Klangwelt, die Richard Wagner so bezeichnete, „Das ist kein Bach, sondern ein Ozean.“

Dazu passt das Brandenburgische Konzert Nr. 3. Es pielt das Münchner Bach Orchester unter Leitung des unvergessenen Karl Richter:

https://www.youtube.com/watch?v=mB1M2HaEbI4

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