Der Kriminalfall Uricchio

22.11.2015. Heute ist Totensonntag. Ich habe keine Angst vor dem Tod, denn er ist unvermeidlich. Aber ich will nicht, dass Verbrecher darüber entscheiden!

Giuseppe Castelmonto ist ein Künstlername, ein Pseudonym. Empfehlenswert für jeden, der im Internet schreibt. Denn sonst stehen die Verbrecher auf einmal vor deiner Wohnungstür und knallen dich ab.

Bevor das Internet die weltweite Dimension erreichte, die es heutzutage hat, sind in der italienischen Basilicata zwei Menschen ermordet worden. Der Vater wurde direkt vor seiner Haustür von einem plötzlich schneller fahrenden Auto  überfahren, und die Mutter wurde psychisch dadurch vernichtet, dass sie nicht mehr lachen konnte und starb.

Der Sohn allerdings ist einer meiner besten Freunde seit 28 Jahren. Niemand in seiner Region hat ihm – bis heute ! – tatkräftig geholfen, obwohl er schon vor zehn Jahren ! deshalb eine eigene umfangreiche Webseite mit vielen Beweisen und Dokumenten gestartet hat. Niemand hat ihm geholfen, auch die zuständigen Behörden nicht.

Vor fast drei Jahren, am 18.1.2013, habe ich seinen Fall im Internet veröffentlicht, in deutscher Sprache und mit vielen Artikeln zu seiner Heimat. Nichts ist passiert !

Bevor  wir uns mit ganz anderen Themen beschäftigen, lese jeder diesen Skandal:

„Der Kriminalfall Uricchio“

http://magicitaly.jimdo.com/der-kriminalfall-uricchio-1/

In den Sechziger Jahren des vergangener Jahrhunderts kamen die ersten italienischen „Gastarbeiter“ nach Deutschland, auch in meinen Geburtsort, eine Kleinstadt an der holländischen Grenze. Langweilig war es dort, aber die gutaussehenden, braungebrannten Herren waren wie ein Signal aus einer anderen Welt, die für den Verfasser dieses Artikels aus finanziellen Gründen damals unerreichbar war. Ein Traumland mit landschaftlichen und kulturellen Schätzen, das allerdings durch Regierungsverbrecher wie Andreotti und Berlusconi systematisch ! ruiniert wurde.

Der jetzige Ministerpräsident Matteo Renzi jedoch hat das beendet. Zur Zeit stehen in Rom führende Politiker, Behördenvertreter und andere Schurken der „Mafia Capitale“ vor Gericht. Nicht die kleinen Befehlsempfänger, die wegen der extrem hohen Arbeitslosigkeit in Süditalien sich für Verbrechen erpressen lassen und deshalb – als Opfer – völlig schuldlos sind, sondern die Auftraggeber, die Drahtzieher!

Hier kann man sich zu diesen Vorfällen informieren:

„Mafia Capitale hat Rom unterwandert“

http://www.sueddeutsche.de/politik/italien-mafia-capitale-1.2532231

Jetzt wird es besser! Der chinesische General Sun Zu schrieb vor zweitausend Jahren: „Schlage auf den Busch, und die Schlange springt heraus.“

Das heißt: Wenn man  – instinktiv – eine Gefahr spürt, zum Beispiel bei einem undurchsichtigen Busch, in einer Gegend, wo es giftige Schlangen gibt, dann warte nicht, bis die lauernde Schlange nach dir schnappt, sondern schlage auf ihr Versteck. Dann springt sie heraus, und dann hast du sie.

Meine Artikel sind kurz, weil man mit viel Geschwätz alles zerreden  kann.

Vor wenigen Tagen hatte ich ein unvermutetes Gespräch mit einem Ehepaar. Die Situation wurde sehr raffiniert „inszeniert“, so wie es nur möglich ist, wenn man über das Mobilfunknetz den exakten Standort eines Nutzers feststellen kann.

Die beiden Italiener kannten offensichtlich meine Blog-Artikel und fragten, „Haben Sie verstanden, was wir gerade gesprochen haben?“ „Nein. Fließend italienisch kann ich nicht, weil ich es im Alltag nicht brauche. Aber die besten Stellen aus italienischen Opern kann ich auswendig und auch die Übersetzung..Zum  Beispiel das Gedicht von Garibaldi, mit dem Mascagnis Oper „Cavalleria Rusticana“ beginnt. Die Handlung spielt in der Nähe des Orts Francofonte bei Catania auf Sizilien.

Das Gedicht von Garibaldi, der die bis heute problematische Vereinigung von Nord- und Süditalien erkämpfte, lautet im  sizilianischen Dialekt, aber hier in einer deutschen Übersetzung:

„O Lola, rosengleich blühn deine Wangen,
rot wie Kirschen leuchten deine Lippen;
Wer von deinem  Mund Küsse bekommt,
hat kein Verlangen mehr nach dem Paradies.
Zwar steht vor deiner Tür ein warnendes Zeichen,
doch ich liebe dich, zu meiner Qual;
und ohne zu zögern eile  ich zur Hölle,
wenn im Paradies ich nicht dein schönes Gesicht finde..
Ah! ah, ah, ah! “

Hier kann man die vollständige Oper sehen, mit José Cura und einer der bedeutendsten Wagnersängerinnen, Waltraud Meier

https://www.youtube.com/watch?v=TlLbtJ1wiw0

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