Die rotgoldene Dämmerung

28.11.2015. Heute um 8.30 Uhr. Der Blick nach Süden aus dem Fenster. The Golden Dawn. Die rotgoldene Morgendämmerung erleuchtete den Horizont. Drei Stunden später war das Bild völlig anders. Ein wintergrauer Wolkenhimmel mit eiskalten Schneeschauern. Jeder neuer Tag beginnt mit Arbeit, nicht nur körperlich, sondern vor allem durch Gedankenkraft. Ideen, die den zeitlichen Tagesablauf regeln oder in den Köpfen großer Denker wie Albert Einstein die Welt verändern und erneuern.

Einstein erkannte  rätselhafte Auffälligkeiten, die zu den angeblich klaren, längst erforschten Gesetzen  der Physik nicht passten. Genauso Sigmund Freud, der zunächst Arzt und Psychologe war. In wiederholten Auffälligkeiten seiner Patienten entdeckte er das mächtige Reich des Unterbewusstseins. .

Auch im Alltag entlarven sich falsche Charaktere an unlogischen Übertriebenheiten. Ein breit grinsendes Dauerlächeln. Aufdringliche Freundlichkeit. Dahinter steckt der Gegenpol: Falschheit und Heuchelei, die nicht erkannt werden wollen.

Darauf fällt man oft herein in der angeblich schönen, aber ahnungslosen Jugendzeit, der rotgoldenen Morgendämmerung des Lebens. Wenn der Tag sich später, im Lauf vieler  Jahre,  zum Westen hin verabschiedet, ist selbst in der frühen Winterdunkelheit das Licht der Lebenserfahrung, der Erkenntnis.

Morgen, am ersten Advent, feiert die christliche Weltkirche die bevorstehende Ankunft, die Geburt der menschlichen Verkörperung Gottes. Am 21. Dezember ist die Wintersonnenwende. Danach werden die Tage länger und heller. Und drei Tage nach diesem Datum ist Heiligabend. In der Numerologie, der kabbalistischen Zahlenmystik, ist die Ziffer Drei  das Zeichen für die Trinitas, den dreieinigen Allvater der Schöpfung, seine sichtbare Verkörperung im Menschen und für die kosmische Energie des Geistes, der das ganze Universum bewegt.

Das Unsichtbare ist kein leeres Vakuum, sondern der Bereich, der für die menschliche Wahrnehmung nur an seinen Wirkungen erkennbar ist. Die Ursachenforschung verwendet die Analyse von Auffälligkeiten und zunächst rätselhaften Wirkungen und löst das Geheimnis dann, wenn ein Regelwerk, ein System, dahintersteckt.

So kann man das Phänomen des eigentlich unsichtbaren Stroms messen und erklären.

Und so treten täglich in allen Medien noch ganz andere Dinge an das Licht. Denn das Internet und die elektronische Spurenauswertung (Forensik) hellen auch Sachverhalte auf, die schon lange zurückliegen, wie bei der Lichtgestalt Beckenbauer und Bruder Blatter vom Weltfußballverband FIFA.

Die Bewegung der Planeten im Universum  fasste Gustav Holst in eine musikalische Gestalt. Zum Beispiel „Venus“ .

Sir Charles Mackerras dirigiert das Royal Philharmonic Liverpool Orchestra:

https://www.youtube.com/watch?v=EE6_PacCnRw