Die Weltformel

11.7.2016. Vor tausend Jahren, im Mittelalter, hat man fieberhaft danach geforscht: Die Superformel, den Schlüssel für alle Geheimnisse der Welt  Den gibt es nicht. Die damaligen Chemiker (Alchemisten) haben sogar viel Zeit darauf verschwendet, das Rezept für die künstliche Herstellung von Gold zu finden. Auch das gibt es nicht.

Aber es gibt Weltformeln für jeden einzelnen Bereich. Denn der überlieferte Text der antiken „Tabula Smaragdina“, der Tafel aus Smaragd (im Internet vollständig nachzulesen), teilt mit: „Das Große ist wie das Kleine“. Was sich so naiv und einfach anhört, entspricht den Dimensionen des Makrokosmos und des Mikrokosmos. Die große und die kleine Welt gehorchen also den gleichen Naturgesetzen. So wie der Aufbau des menschlichen Körpers die gleichen Funktionen enthält wie alle Säugetiere.

Universale Regeln sind die stärksten Kräfte. Wer das Chaos bändigt, schafft eine neue Welt. Wer gegen die Gesetze verstößt, geht selbst unter, früher oder später. Fazinierend ist es, bei jüngeren Leuten zu hören, wenn sie über ihre Hoffnungen und Ilusionen sprechen. Das meiste davon scheitert an der Realität. Ältere Zeitgenossen haben viel mehr Kenntnisse. Andererseits werden sie unbeweglich.

Man braucht keine Weltformeln, um Probleme zu lösen. Nur Aufmerksamkeit, Erfahrung und Kenntnisse aus den unterschiedlichsten Bereichen.

Öffnet  man sich den Menschen, erlebt man einerseits Lügen und Betrug. Andererseits ein Staunen, wie kurze Srichworte als Schlüssel verborgene Türen öffnen, als Reflex, Signal oder wie ein Knopfdruck.

Und dann öffnen sich Blockaden, Oder die Intuition schaltet sich ein. Beim Anblick der DVD mit dem Kinofilm „Illuminati“ rief ein Mitseher, der den Film noch nie angeschaut hatte: „Illuminatus!“  Das heißt „Erleuchteter“ und ist die höchste Stufe der Erkenntnis, die Erleuchtung. In diesem weltberühmten Film ist es das Erkennungswort der diskreten, zunächst  unichtbaren Verschwörer, die im Vatikan die Macht übernehmen wollen.

Hier ist die Vorschau zu dem Film von 2009:

https://www.youtube.com/watch?v=7sgFDUzORWs

Die Welt ist voller Spannungen. Ein universales Naturprinzip, das niemand ändern kann, wie Tag und Nacht, Sommer und Winter,

Doch die Summe aller Erfahrungen, die Wahrnehmung von Wiederholungen, Regeln, Systemen, Strukturen dämpft die Aufregung. Und dann ist auch die Traurigkeit, die Melancholie,der Weltschmerz –  kein Weltuntergang.

„Mon amie la rose me l’a dit ce matin
A l’aurore je suis née, baptisée de rosée,
Heureuse et amoureuse, aux rayons du soleil
Me suis fermée la nuit, me suis réveillée vieille.“

Francoise Hardy sang vor über fünfzig Jahren: „Mon amie la rose“ :

https://www.youtube.com/watch?v=2ICFtXx546A

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