Eine Mauer aus Klang

19.3.2017. Phil Spector ( geb. 1939) wurde in den Sechziger Jahren weltberühmt durch seinen „Wall of Sound“.

Die Wikipedia notiert: „Am 3. Februar 2003 wurde die Polizei durch einen Notruf von Spectors Chauffeur zu dessen Haus Pyrenees Castle in Alhambra (Kalifornien) gerufen, wo die Schauspielerin Lena Clarkscob durch einen Revolverschuss in den Mund zu Tode gekommen war.“

Schicksalsachläge treffen jeden Mesnchen, manche früher, manche später. Doch was hat Phil Spector geschaffen?

Gerade habe ich es gehört, in einem kleinen Lokal neben der Heilig-Geist-Kirche am Viktualienmarkt. Die Gäste haben im sonstigen Musikgedudel gar nicht zugehört. Aber auch dieses Lied kenne ich seit den Sechziger Jahren. Man kann es nicht ständig hören, aber nach einer längeren Pause entfesselt es seine ganze Wucht. Das ist  die Entfesselung und Überschreitung des Natürlichen Klangs, durch Studio-Effekte, die keine Spielereien sind..

Im Internet ( YouTube) kann man dazu viele Beispiele hören, mit mehr oder meist noch viel weniger Qualität. Bei Phil Spector  werden ganz normale Stimmen durch Klangverstärker ins Monumenatle aufgeblasen, ebenso Orchester und Chor.

Ein besonders wertvolles Beispiel ist die „Unchained Melody“, komponiert von Alex North, der auch die leise, melancholische Musik zu dem Monumentalfilm „Cleopatra“ mit Elizabeth Taylor und Richard Burton schuf. Hier kann man eines seiner Meisterwerke hören:

„Unchained Melody“ :

https://www.youtube.com/watch?v=zrK5u5W8afc

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