Fata Morgana

19.6.2017. Ein eigenartiges Naturereignis ist  in der Wüste am meisten verbreitet, deren hochgradige Temperaturen heute, tagsüber auch in Süddeutschland, zu spüren waren. Worüber denkt man nach? Die nordafrikanische Fata Morgana ist eine irreale Luftspiegelung, die den Anblick ganz konkreter  Landschafts-Panoramen in nächster Nähe vortäuscht. die in Wirklichkeit weit entfernt sind. Ist das noch logisch, physikalisch messbar?

Wie das genau funktioniert, kann jeder im Internet lang und breit nachlesen. Doch das ist keine Antwort auf die offenen Fragen. Die klugen, klaren Sprüche der Wissenschaft stimmen oft. Doch damit kommt man gar nicht weiter. Weil noch ganz andere Dimensionen aktiv sind.

Zum Beispiel  Das geschah nur einen Tag, vor einer Woche: Geplant war ein kurzes Treffen, am Laimer Platz. Schattige Bäume über  einem Eiscafé. Smaragdfarbenes Laub, uber geschwätzigen Freizeitfiguren. Ein gepflegter Mensch, verloren in jahrzehntelangen  Träumen, die sich nie erfüllen werden. Jetzt folgt wieder eine bewusste Lücke. Denn sonst tauchen Nachtgestalten auf, die endlos analysieren und doch gar nichts finden.

Eine Stunde später war der Andere da, der viele Zeichen kennt, auch die zwei Frauen, die ihn anhimmeln. Wie langweilig in diesem Fall. Denn Wahrheit kommt nicht nur aus Gefühlen. Wenn der Verstand das ordnet, wird eine andere, neue Energie noch stärker. Vor Allem seit zwei Jahren gilt das, für Den und viele Andere: Der hat mich angeschaut.

Zitat: „Da war ein fremder Mensch, heute Vormittag. Dort drüben war er, an der Ecke, wie ich aus dem Haus gegangn bin. Ein Fremder halt, aus Ungarn oder der Walachei. Der hat mich angeschaut, mit großen, ernsten festen Augen, Ich hätt geschworen drauf, dass er mir Blumen schenkt.“

Das Zitat stammt aus „Arabella“ von Richard Strauss. Seine monumentale „Alpensinfonie“ kann man hier hören, unter der Leitung von Herbert von Karajan:

https://www.youtube.com/watch?v=ji6_6soqtNk