Gedankensprünge

2.8.2017.Ernstzunehmende Informationen bekommt man oft nicht direkt, sondern durch Boten. Informanten. Das sind persönlich vertraute Personen, die eine Nachricht mitteilen, deren Verursacher aber nicht erkannt werden wollen. In den letzten Tagen erhielt ich zwei Mal die Mitteilung, dass meine Texte in diesem Internet-Blog Gedankensprünge enthalten, Das deutet bei  solchen Lesern hin auf mangelhafte sprachliche Kenntnisse. Und dazu kann man gern etwas sagen.

Gedankensprünge sind keine Risse in der Porzellanschüssel und kein Zeichen dafür, dass Jemand nicht alle Tassen im Schrank hat.

Dahinter steckt ein eigenes Universum miteinander verknüpfter Ideen und imhaltlich verwandter Themen, die auf Assoziationen reagieren. Das sind unsichtbare Gedankenbrücken, die durch einzelne Stichworte miteinander in Verbindung treten und eine starke Energie entwickeln

Unsichtbar? Hirngespinste? Nein. Zum Beispiel: Der Strom ist unsichtbar. Doch seine Wirkungen sind nicht nur berechenbar,  alltäglich wie bei nützlichen Geräten. Alle Computer werden davon gesteuert, auch die Abläufe der komplexesten Programme.

Die Energie der Gedankensprünge steuert auch die Alltagsträume. Glasklare Szenen der Realität vermischen sich im Schlaf mit Phantasie. Das Ergebnis ist nur scheinbar absurd. Mit den richtigen Schlüsseln lassen sich großeTüren öffnen, nachvollziehbar, nachchweisbar. Aus Rätselbildern werden Lösungen. Erkenntnisse.

Partituren mit genauesten Notenschriften sind nur ein Vorspiel zur gedanklichen Erweiterung des Klangs, durch Tempo, Lautstärke und andere Deutungsmöglichkeiten. Sie wirken nur,wenn man sie auf allen Ebenen beherrscht.

So wie der russische Meisterdirigent Valery Gergiev bei Mussorgskys „Morgendämmerung“ in Moskau:

https://www.youtube.com/watch?v=FvcEhpWfuRE

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.