Guru

20.2.2016. Im Winter bewirken die begrenzte Zahl der Tagesstunden mit hellem Licht und  graue Farben  die Möglichkeit, sich besser zu konzentrieren. Wenn im bevorstehenden Frühling die Pflanzen in aller Vielfalt aufblühen, Zugvögel aus südlichen Ländern zurückkehren, dann entstehen neue kräftige  Impulse und steigern die Phantasie.

Die Möglichkeiten der Filmtechnik, Phantasiewelten zu erschaffen, haben sich immer mehr gesteigert. Aber wenn die einzelnen Elemente nicht zueinander passen oder üertrieben eingesetzt werden, sind sie wirkungslos. Hektische Bildschnitte, überlaute Musik banale Schauplätze dümmliche Dialoge, schick gestylte Ausstattungen, wilder Aktionismus und  eine Überfülle von knalligen Filmtricks mit raffinierten Computerprogrammen bringen nichts und verschwinden trotz hoher Kosten nach ein paar Tagen wieder aus den Kinos.

Die Kunst der Meditation kann auch die Unruhe der äußeren Welt umgehen, weil dabei die Einflüsse der Außenwelt abgeschaltet werden und  das Innenleben aktiviert wird, zur Konzentration auf Gedankenströme, die nicht voen einer wechselnden Umgebung beeinflusst werden, So wie Weltraumteleskope bessere Bilder bieten, wenn sie im Hochebirge, bei klarem Nachthimmel ohne Ablenkung in den Weltraum schauen.

Zur Vertiefung des Bewusstseins durch Meditation haben fernöstliche Meister wie Buddha im sechsten Jahrhundert vor Christus oder Maharishi Mahesh Yogi (1918 – 2007) wichtige Beiträge geleistet. Aber das Meditieren kann man sich auch selbst beibringen. Dazu hier vorläufig nur Stichwörter: Die Trennung von Wichtigem und Unwichtigen, die Konzentration auf Dinge, die gerade den Geist beschäftigen, ohne dass sie auf äußere Reflexe reagieren.

Der gerade  erwähnte Guru Maharishi Yogi enwickelte die Technik der Transzendentalen Meditation. Das ist die Überschreitung der materiellen Wirklichkeit durch Konzentration. Realität und Phantasie beeinflussen sich gegenseitig, verändern die Wahrnehmung und die Wirklichkeit, Dann schaut man auch in das Dunkelreich, in dessen Schatten ein vielfältiges Leben existiert und auf seine Entdeckung und Erforschung wartet. Mit technischen Messinstrumenten allein geht das nicht. Zusätzliche Möglichkeiten wurden gerade in diesem Artikel beschrieben. Aber da ist noch mehr.

Hier hört man japanische „Meditation Zen Music“ .

https://www.youtube.com/watch?v=pPFabRaQI-0

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