Merkels Eintopf

16.1.2015. Bundeskanzlerin Merkel ist berüchtigt für ihre Leerformeln. Es scheint, dass sie zu jedem Thema dasselbe erzählt, etwa so: „Es gibt zwar Probleme, aber wir lösen sie.“

Wie hieß noch gleich der jetzige Wirtschaftsminister? Äh… Sigmar Gabriel, der SPD-Vorsitzende und Merkels Stellvertreter, der jedoch lieber seiner Chefin das Wort überlässt. Ähnliches gilt auch für Finanzminister Wolfgang Schäuble, so wie fast alle Regierungsmitglieder diskret nach oben nicken.

Dabei ging schon die Euro-Währung den Bach hinunter. Mal ist die  Mitgliedschaft des heruntergewirtschafteten Griechenlands. „unverzichtbar“, „alternativlos“, dann wieder nicht. Ganz einfach: Die Einen zahlen für die Anderen. Bis alles weg ist, was sie unterscheidet.

Die Landesgrenzen nach Osten und in alle anderen Himmelsrichtungen stehen weit offen. Wer da hereinkommt, wird nicht groß geprüft. Denn „Alle sind Menschen.“ Auch wenn es weder Wohnungen noch Arbeit für alle gibt. Sehr wohl aber ein unklares, nicht näher umrissenes Gefährdungspotenzial. Andere Länder, andere Sitten!

Für alle in Deutschland werden die Wohnungen knapper und teurer. Am Topf für Sozialhilfe wollen immer mehr satt werden. Auch die Arbeitsplätze im unteren Lohnbereich lassen sich nicht einfach vervielfältigen. Das Geld der Rentner ist immer weniger wert, denn die Preise steigen.

Doch Mutti Merkel breitet die Arme weit aus, „Wir haben viel Platz für alle.“ Sie verspricht und vertröstet. Tatsächlich steht ihr Staat vergleichsweise noch immer gut da.

Wenn jedoch die wichtigsten Gesetze der Ökonomie missachtet werden, kommt der Schaden mit Sicherheit. Zwar langsam schleichend. Aber er kommt.

Lange wird es dauern, bis die Nachfolger von Merkel und ihrem nickenden Gefolge den unerledigten Müll der aktuellen Politik beseitigt haben.

Hierzu auch der Artikel

„Italien wackelt“

http://luft.mind-panorama.de/italien-wackelt/