Miniaturen vor Ostern

11.4.2017. Seit Millionen Jahren arbeiten und wirken die stärksten Elemente der Welt, verändern sich und ihre Umgebung. Heute ist Vieles erforscht. Doch nicht Alles. Und das bleibt so. Kein Grund, sich bequem zurückzulehnen.

In den Nachrichten zieht ein riesiger, unrhuiger  Ameisenhaufen vorbei, dessen  Regeln wenige Betrachter erkennen. Aber möglich ist das schon.

Zum Beispiel: Heute am frühen Nachmittag in der ältesten Brauerei-Gaststätte Münchens, deren Ursprünge bis in das Jahr 1294 zurückreichen. Über all das kann man sich mit der Suchmaschine Google sehr genau informieren.

Heute Mittag war da sehr viel Lärm, weil die schweren Deckengewölbe die Akustik der Besucher verdreifachen. Unterhalten konnte man sich trotzdem. Und hinter der altbayerischen Fassade öffnete sich ein anderes Universum. Vom Traumland Mittelmeer, das gnadenlos verwüstet wurde durch die Bereicherung eiskalter Gruppen.

Das hört man an. Das Thema kennt man schon seit dreißig Jahren. Doch wie lange noch? Auch da bewegt sich etwas.

Vor vierzehn Tagen die Miniaturform. Acht Sitzplätze am Fenster.. Und mittendrin ist genau.zu hören, was sie reden. Vom Privaten. Und von den lautstarken Nachrichten in der Presse, in den Nachrichten.

Jeder ist ein Teil des großen Spiels. Doch es bewegt sich. Seit ein paar Tagen sieht man an den Bäumen weißes Blüten, grünes Laub. Und es gibt mittlerweile starke Stimmen, die noch mehr versprechen. Ob das gelingt, ist nicht die Hauptsache. Nach dem Karfreitag, in drei Tagen, kommt Ostern, das Erwachen aus der Dunkelheit. Und heute hat sich das gezeigt: Bei zwei Menschen aus direkter Nähe. Bei Anderen aus der Vertrautheit langer Jahre.

Das Oster-Oratorium vom Großmeister Johann Sebastain Bach kann man hier erleben.

.https://www.youtube.com/watch?v=rVP7mU47doA