Nach der Null folgt die Eins

3.2.2016. Vor der Morgendämmerung, die heute um 7.30 Uhr begann, arbeitet der Gedankenstrom noch die Ereignisse des Vortags auf, bewegt sie zwischendurch im Halbschlaf und schafft neuen Platz für die Eindrücke des nächsten Tags. Schatten ud Schemen ziehen durch die Träume, verstärkt von dramatischen Alpträumen, die düstere Gedanken verarbeiten und reinigen, sie  vorbereiten auf die Bilderflut des kommenden Tags.

Die Dämmerung ist die Vorstufe zum Licht, und danach erkennt man nicht nur körperliche Konturen, sondern auch deren Antriebskräfte, Methoden, Verursacher, Wirkungen und die Motive. Manipulationen und Betrügereien im Internet sind immer schneller erkennbar. Datenspuren lassen sich überhaupt nicht mehr zuverlässig löschen, weil Niemand weiß, wer sie zwischendurch gespeichert oder weiter gesendet hat.Es gibt keine Wirkung ohne Ursache, die man jetzt immer schneller findet, auch wenn sie sich noch so schlau tarnt und versteckt.

An der kalifornischen Stanford-Universität, nicht weit vom Silicon Valley, gab es im Jahr 1971 einen Menschenversuch. 24 Studenten nahmen daran teil. Sie wurden in zwei Gruppen eingeteilt: Wärter und Gefangene. Zitat ausder Wikipedia:

„Wärter und Gefangene trugen zu ihren Rollen passende Uniformen, Gefangene bekamen Nummern zugeteilt, mit denen sie anzusprechen waren, und Wärter erhielten verspiegelte Sonnenbrillen, die den direkten Augenkontakt unmöglich machten. Der Leiter des Experiments gab den Teilnehmern nur wenige Instruktionen, und es wurden nur wenige Beschränkungen in Bezug auf ihr Verhalten gemacht. Schnell entwickelte sich eine Zusammenstellung von Verhaltensweisen, die denen in echten Gefängnissen bemerkenswert ähnlich war – dazu gehörten Grausamkeiten, unmenschliche Behandlungen und massive Nichtachtung von Mitmenschen, die bei allen Teilnehmern augenkundig präsent waren.“

Hier ist der vollständige Text:

https://de.wikipedia.org/wiki/Stanford-Prison-Experiment

Das Stanford-Experiment wurde seinerzeit zwar wegen der eskalierenden Übergriffe abgebrochen, aber der Missbrauch der Psychologie auf der ganzen Welt immer subtiler ausgebaut. Ein hohe Gewinne erzielendes, lukratives Geschäftsmodell. Das massive Eindringen der Internet-Suchmaschinen in alle Lebensbereiche hat immerhin dazu geführt, dass die amerikanische Regierung jetzt  dem internationalen Abkommen „Safe Harbour“ (Sicherer Hafen) zugestimmt hat, das eine Verbesserung des Datenschutzes und vor allem der Privatsphäre sichern soll. Ob das in der Praxis auch wirksam überwacht wird, bleibt abzuwarten.

Da gesamte Internet basiert auf den Ziffern Null und Eins. Die Null ist optisch ein Oval, ein länglich gestauchter Kreis, der in gleichmäßiger runder Form ein Bild der Vollkommenheit ist. Zwei Kreise dicht nebeneinander ergeben eine liegende Acht, das Zeichen der Unendlichkeit. Die Null ist also nicht kraftlos, sondern ihr folgen alle anderen Ziffern und Energien, die sich nachweisen und berechnene lassen, genau so wie ihre vielfältigen Wirkungen. Fehler lassen sich dabei nicht vermeiden, aber immer schneller aufklären. Zu den optischen Täuschungen gehören auch de Doppelgänger. Das sind Menschen, die sich sehr ähnlich sehen, aber trotzdem in winzigen Kleinigkeiten unterscheiden, auch wenn sie von Spezialfirmen der Medienbranche aufwändig kostümiert und geschminkt werden.

Gestern traf ich „zufällig“ die Doppelgängerin von Nana Mouskouri,  Ihr habe ich schon vor zwei Monaten einen Artikel gewidmet:

„Bartok – Nana Mouskouri“

http://luft.mind-panorama.de/bartok-nana-mouskouri/

Sie hat das gelesen und als ich sagte, dass es mein Beitrag war, meinte sie anerkennend, „Ach, Sie waren das?“ Später schwärmte sie vom Spanien-Urlaub, und auf die Frage, „Schauen Sie auch manchmal den weißen Wolken nach?“, lachte sie herzlich, „Ja, das tue ich auch.“

Das Original: Nana Mouskouri singt  im Jahr 1962 „Ich schau den weißen Wolken nach.“

https://www.youtube.com/watch?v=5z9nurLZL_w

Zum Ernst des Themas passen  Edward Elgars „Enigma-Variationen “ (Rätsel-Varianten). Enigma war im Zweiten Weltkrieg der Name einer  deutschen Verschlüsselungsmaschine, für alle Funksprüche des Militärs. Die Engländer knackten jedoch das Rätsel. Ein wichtiger Schritt, um das Chaos zu beenden. Einen Satz dieses musikalischen Rätsels kann man hier hören:

„Nimrod“

https://www.youtube.com/watch?v=sUgoBb8m1eE

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