Primaballerina

1.2.2016. Im Reihenhaus gegenüber wohnte viele Jahre lang eine frühere Ballettänzerin der Hamburger Staatsoper. Aber was hatte sie in die Kleinstadt an der holländischen Grenze verschlagen? Ihr Domizil war geerbt von den Eltern, und am Anfang lebten dort auch die drei Kinder und ihr Ehemann, ein Dirigent, der nicht immer Engagements bekam und am Rand der Welt sowieso nicht. Alle zogen fort und ließen sie allein zurück, mit ihrer eleganten Erscheinung und der teuren Garderobe. Sie hätte die Wohnung verkaufen können und wieder Anschluss finden an die galnzvollen Erinnerungen der Vergangenheit. Aber das tat sie nicht und wurde einfach vergessen.

Eine  andere Primaballerina begann als Solotänzerin an der Bayerischen Staatsoper und wurde dann zu einer bekannten Chansonsängerin. In einem anderen Blog habe ich über sie geschrieben:

„Margot Werner“

http://mind-panorama.de/website-tiefer-klang/margot-werner.html

Auch sie hatte Pech, weil sie nach dem Ende ihrer Karriere ihr gesamtes Erspartes in ein Hotel investierte, das dann Pleite ging. Wenn sie nicht persönlich dafür gebürgt hätte, wäre das nicht passiert.

Zur Zeit tobt draußen ein Sturm, und das Auge des Orkans ist Deutschland. Alles wird durcheinander gewirbelt. Riesige Schäden entstehen. Zur Zeit weiß Niemand, wie sie zu reparieren sind, aber es wird viel Geld kosten, weil die Berliner Spitzenpolitiker nicht rechtzeitig aufgewacht sind.

Der freie Geist, der wie ein Segelschiff die Ozeane durchpflügt, wird gern bedrängt und belästigt. Doch er ist körperlos, hat keine Mauern und verschlossenen Türen. Ihn schützt eine magische Wand, die jeden Schuss zurückprallen lässt auf den Angreifer.

Zerlegt man ein komplexes Problem in seine Grundelemente, ergibt sich daraus die Erkenntnis aller Zusammenhänge, Fehler und wirksamer Korrekturen.  Manche bemerken nicht, dass ein Unglück auf sie zurollt, und nicht jedes Pech lässt sich vermeiden. Aber die aufmeksame Beobachtung veränderlicher Fakten ergibt eine Tendenz, die schon im voraus wie ein Pfeil auf das Ergebnis zeigt. Dabei wird das Gewicht von Prognose-Computerprogrammen überschätzt, weil der Mensch nicht nur aus elektronischen Spuren besteht, sondern eine viel größere Bandbreite hat – das Feuerwerk von Emotionen und Assoziationen. Erinnerungen an ferne Vergangenheit. Zerplatzte Träume. Und alles durchdrungen von einer geheimnisvollen Musik und einem magisch hoch aufgeladenenen Text. Hier erfährt man mehr zu diesem Thema:

„Unendliche Klangwelten“

http://luft.mind-panorama.de/category/7-unendliche-klangwelten/

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