Schrille Trillerpfeifen

Schrille Trillerpfeifen

9.1.2015. Trillerpfeifen im Dunkeln schrecken alle auf, die im Schatten etwas zu verbergen haben, gestohlenes oder unterschlagenes Geld, Betrug und schlimmere Verbrechen.

„Whistleblower in the Dark“ sind wachsame Insider, Mitwisser, die Alarm schlagen und die Öffentlichkeit informieren, damit Unrecht an das Licht kommt.

Ein derartiger Held unseres Jahrhunderts ist Edward Snowden, der im vorletzten Jahr die grundlose, staatliche Totalüberwachung aller Bürger enthüllte.

Selbst wenn ein Whistleblower zunächst beim Unrecht mitgemacht hat: Enes Tages zieht er die Notbremse und lässt helles Licht in das Dunkle fallen.

Dafür gibt sogar die Justiz mildernde Umstände oder völlige Strafbefreiung.

Unabhängig davon wird jeder einen Informante  belohnen, der auf Seiten des Rechtssteht, durch große Anerkennung oder materielle Hilfe. _____________________________________________________________

Immer mehr Skandale gelangen an die Öffentlichkeit.

Die Drahtzieher werden enttarnt und müssen mit Folgen rechnen:

1. Lange Haftstrafen

2. Öffentliche Untersuchung in Prozessen und Medienberichten, mit weiteren Hintergrund-Informationen.

3. Geldstrafen und Zivilklagen gegen die Verantwortlichen,

mit dem Ergebnis der Verurteilung zu Schadensersatz, Schmerzensgeld und Entschädigungen.

Selbst bei reichen Verursachern wird dann das Privatvermögen beschlagnahmt,

vorhandene Bankguthaben, Häuser usw.  an die Opfer übertragen oder einem guten Zweck

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Eigentlich ist die Aufklärung von Verbrechen die wichtigste Aufgabe der Polizei.

Leider sind viele Beamte  immer noch mit den Problemen des Internet-Zeitalters überfordert.

Doch wenn ein Polizist oder ein Kriminalbeamter die Aussage eines Geschädigten noch nicht einmal schriftlich protokolliert, begeht er ein schweres Dienstvergehen:

Die Strafvereitelung im Amt. Die Verhinderung der Bestrafung von Schuldigen.

Auch muss in überschaubarer Frist ein Aktenzeichen mit Datum vergeben werden, so dass sich eine grundlose Untätigkeit jederzeit rekonstruieren lässt.

Die Süddeutsche Zeitung berichtete am 7.1.15:

Das Münchner Polizeipräsidium besitzt für auffällige Beamte  eine eigene „Dienststelle für Früherkennung“, an der Tegernseer Landstraße Nr. 220, gegenüber vom Gefängnis Stadelheim.

Dort werden Beschwerden über Polizeibeamte bearbeitet.

Sie werden dann überprüft, auch ihr privates Umfeld, auf

– vorheriges Fehlverhalten

– Verbindungen zum Rotlichtmilieu

– teure Hobbys wie Autos oder Weltreisen, die sie sich von ihrem Gehalt eigentlich gar nicht leisten können.

– Schulden, Erpressbarkeit

Falls diese Punkte zutreffen, geht der Fall weiter an eine interne Disziplinar-Abteilung, die in Sichtweite gelegen ist.

Ziel des folgenden Disziplinarverfahrens ist eine Geldstrafe, Schadensersatz und die Entfernung aus dem Dienst.

Exemplarisch für das Fehlverhalten von Justiz und Gerichtsgtachtern ist ein Skandal in der Festspielstadt Bayreuth:

„Der Fall Mollath“

Hier kann man es nachlesen:

http://luft.mind-panorama.de/der-fall-mollath/

 

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