Über sieben Brücken musst du gehen

30.6.2017. Die erste Hälfte dieses Jahres endet heute. Die Zeit läuft immer schneller. Selbst Albert Einstein wusste, dass sie abhängig ist von den Phänomenen „Masse und Geschwindigkeit“ (Relativitätsformel). Vergessen hat er wohl, dass in den universalen Dimensionen das Lebensalter jedes Elements eine ganz eigene  Rolle spielt. Der Grund dafür gehörcht nicht zu den Einzelteilen  komplizierter Formeln in der Wissenschaft. Im Lauf der Zeit vermehren sich tagtäglich Eindrücke und Erfahrungen, schwellen an und brauchen Zeit für die Verarbeitung. Dann scheint die Zeit selbst  immer schneller fortzuschreiten.

Jede Wahrnehmung funktioniert nach diesen Regeln und ist deshalb begrenzt. Doch für Ratlosigkeit ist das kein Grund. Dazu gab es heute sonderbare Bilder, deren Einzelheiten hier unwichtig sind. Wo mehr als ein Mensch nicht freiwillg zusammenarbeitet, so wie im Beruf, sind Spannungen gar nicht vermeidbar, unf Harmonie kann sehr zerbrechlich sein. Wie man damit umgeht, ist eine eigenartige Kunst, die Logik, Phantasie, Erfahrung  zusammenwirken lässt.

Das ist nichts wert, wenn es nur Theorie bleibt. Fünf Menschen, in unmittelbarer Nähe, hörten vorhin zu. Nur Einer versteht  die Sache  und sagt das auch ganz klar. Auch solche Worte sind nur Zeichen, wie Gebärden.

Im Jahr 1978 hatte die ostdeutsche Gruppe „Karat“ einen großen Erfolg mit ihrem Lied;

„Über sieben Brücken musst du gehn,
sieben dunkle Jahre überstehn,
siebenmal wirst du die Asche sein,
aber einmal auch der helle Schein.“

Die Hoffnung auf eine politische Wende hat sich erst zehn Jahre später, mit dem Fall der Berliner Mauer, erfüllt.

Aber dieses Lied  war schon ein eindringlicher Vorgeschmack darauf. Hier ist das Original mit dem Sänger  Herbert Dreilich:

https://www.youtube.com/watch?v=2LixEpNngmU 

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