Unsichtbare Energie – Meditation, Magnetismus

16.11.2015. Viele Dinge sind für den Menschen nicht wahrnehmbar, aber trotzdem vorhanden: Der elektrische Strom zum Beispiel. Vieles lässt sich erlernen. Die Meditation ist keine Naturbegabung. Selbst Buddha braucht viele Jahre, um diese Denkmethode zu beherrschen. Typisch für eine Buddha-Statue sind die geschlossenen Augen, eine Handfläche senkt sich nach unten und berührt das Schattenreich, die Unterwelt und das mächtige Unterbewusstsein, von dem Sigmund Freuds psychoanalytische Forschungen völlig durchdrungen sind. Freud hatte es nicht nötig, Menschen anzustarren oder ihnen Medikamente zu verabreichen, sondern seine Patiente legten sich auf die berühmte Couch, sollten sich entspannen, und er saß hinter ihnen, dass sie sich völlig auf seine Fragen konzentrieren konnte. Wurde eine Antwort blockiert, fragte er immer wieder nach, aber nicht unter Druck oder auf aufdringliche Weise, sondern er sagte, „Sie können etwas Wichtiges nicht aussprechen. Versuchen Sie es einfach wieder.“ Mit dieser sanften Methode kam er direkt an die Ursachen heran, die Auslöser der psychischen Störungen. In dem Moment, wo der Patient darüber sprechen konnte, bewegte sich eine positive Energie und löste die Storungen auf, ohne jede Nebenwirkungen. .Das kann sehr lange dauern, sogar viele Jahre oder misslingen, aber die Methode selbst ist sehr wirkungsvoll. Das habe ich schon vor vielen Jahren in meinem Bekanntenkreis praktiziert, aber ohne dabei mit medizinischen Fachbegriffen für Verwirrung zu sorgen, sondern in ganz normalen Gesprächen. Dabei hilft auch die Methode der Fangfragen, die leider oft im kriminalistischen Bereich missbraucht wird, Das bedeutet: Wenn man logische Widersprüche, logische Fehler oder sonstige Auffälligkeiten bemerkt, fragt man genau bei diesen Stellen gründlicher nach und entdeckt die Wahrheit. Schlecht für Lügner und Betrüger, aber es funktioniert, ohne dass die Betroffenen es merken. Jeder Druck ist dabei sinlos, denn ein Mensch öffnet sich nur dann, wenn man ihn freundlich anspricht. Der Missbrauch eines solchen Vertrauens ist leider sehr häufig verbreitet, aber das ist auch ein wirkungsvoller Filter, um falsche Charaktere von sich fern zu halten. Im Berufsleben ist man gezwungen, den ganzen Tag mit Leuten zu verbringen, die man sich nicht freiwillig ausgesucht hat. Karl Valentin: „Die Menschen sind gut, aber die Leute sind schlecht.“ Jean Paul: „Bayreuth ist eine schönen Stadt. Wenn nur die Bayreuther nicht wären!“ Hat man beruflich mit unangenehmen Menschen zu tun, dann hilft es sehr, ihnen aus dem Weg zu gehen, stattdesenn Betriebsfeiern und Kaffeepausen mit Zeitunglesen zu verbringen. Ich bin einmal von einem Abteilungsleiter massiv gemobbt worden, weil ich erkannt habe, dass die Buchhaltungs-Software so kompliziert konstruiert war, dass man möglichst lange vor dem Monitor sitzen musste, denn das Computerprogramm war nicht gekauft, sondern nur geleast und wurde vom Produzenten minutengenaut abgerechnet, der damit viel Geld verdiente, während die Personalkosten für seinen Kunden, einen großen Konzern, immer höher stiegen. Ein ausführlicher, detaillierter  Verbesserungsvorschlag wurde gleich in den Papierkorb geworfen und bei mir massiv nach Fehlern gesucht, allerdings erfolglos. Vor ein paar Tagen las ich zu meiner Verblüffung in der Presse, dass die gleiche Software immer noch verwendet wird und allergrößte Schwierigkeiten erzeugt, also immer höhere Kosten. Jetzt fällt jedem sofort das Stichwort der manipulierten Volkswagen-Abgasprogramme ein. Aber diese Firma war es nicht, denn sonst hätte ich dieses Beispielo gar nicht konkret erwähnt. Bei Volkswagen, einem völlig anderen Unternehmen, wird jetzt das Versagen des Managements noch lange die Presse und andere Kommentatoren beschäftigen. „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.“ (Gorbatschow) 

.Meditationstechniken sind Konzentrationsübungen. Wer sie beherrscht, kann das auch im lärmenden Stimmengewirr von Wirtshäusern. Schon vor zwanzig Jahren habe ich einen Aufsatz über den Philosophen Martin Heidegger geschrieben und darüber mit einem Freund gesprochen. Wir waren in einem Bistro mit lauter Schlagermusik, aber konnten uns trotzdem sehr konzentriert unterhalten, weil die Umgebungsgeräusche völlig ausgeblendet wurden. Das funktioniert, wenn man Wichtiges vom Unwichtigen unterscheiden kann. Leider hat die aktuelle Informationsüberflutung durch die ungeheuren Datenmengen des Internets viele Nutzer dazu gebracht, sich auf Facebook und anderen sozialen Medien vollquatschen zulassen und damit den ganzen Tag zu vertrödeln. Am Ende kommt auch gar nichts dabei heraus.

Der Magnetismus ist ein ähnliches Phänomen, obwohl manche meinen, das wäre Hokuspokus. Das stimmt nur, wenn es sich um Geschäftemacherei handelt, mit Gedankenübertragung, Tischerücken oder Gespräche mit Verstorbenen.

Der ernstzunehmende Magnetismus ist ein physikalisches Phänomen. Im Alltag sind es Magnete für Türschlösser oder Wandtafeln. Der stärkste Magnet ist die Gravitation, die Erdanziehungskraft, die dafür sorgt, dass die langsam rotierende Erdkugel nicht auseinanderbricht und die Menschen und Tiere auf der Oberfläche gehen können, ohne in den Weltraum zu fliegen.

Magnetismus ist auch die mystische Aura auf mittelalterlichen Bildern, wo Heilige mit einem goldenen „Heiligenschein“ zu sehen sind. Es bedeutet, dass sie in Kontakt mit Gott sind, deshalb dieses Licht ausstrahlen, in der Farbe Gold, die immer noch das wertvollste Metall auf der Erde ist. Es ist also die Anziehungskraft zwischen zwei positiven Energien, nicht der alles durchdringende Kontrast zwischen Gut und Böse, Hell und Dunkel, Yin und Yang. Zwei positive Energien verstärken sich, mit einer Wirkung, wie sie auch beim Gedankenaustausch mit einem überdurchschnittlichen Menschen entstehen kann.

Magnetarmbänder können ein Erkennungszeichen sein, für diejenigen, deren Geistesverwandte auch solchen einfachen Armschmuck tragen, ohnen Edelsteine, ablenkende Ornamente oder sonstigen auffälligen Schmuck. Ich trage nie Schmuck, bekam aber diese Empfehlung von jemand, der anscheinend meine Denkweise genau kennt, am letzten Freitag, dem 13., der gar kein Unglückstag sein muss, sondern auch eine negative in eine positive Energie verwandeln oder sogar die positive Energie verstärkt, indem sie bei jedem Beteilgten ganz  neue Elemente aufnimmt, ohne jeden Druck, aber wirkungsvoll und sehr realistisch.

Gute Musik zu diesem Thema gibt es sehr viele, aber man kann sich auf ein Beispiel beschränken.

Enigma ist eine Rätselmaschine, deren Inhalt nienand verstehen kann – es sei denn, ein Entschlüsselungsexperte (Kryptologe) knackt den Geheimcode. Damit haben die Briten im Zweiten Weltkrieg die kompliziert verschlüsselten Funksprüche von Hitlers deutscher Militärführung geknackt.

Der englische Komponist Edward Elgar hat die „Eigma-Variationen“ komponiert, in der eine Melodie sich so versteckt, dass ein normaler Hörer sie auch bei Wiederholungen nicht erkennt.

Ein wunderbarer, meditativer Satz dieses musikalischen Meisterwerks heißt „Nimrod“. Das ist laut Wikipedia (Zitat) :

Nimrod ist ein altorientalischer, im Tanach, in der Bibel und im Koran erwähnter Held und König. Die Forschung geht davon aus, dass es sich um eine Sagengestalt handelt, in der unterschiedliche Mythen und historische Reminiszenzen zu einer archaischen Dichtungsfigur verschmolzen sind.

https://de.wikipedia.org/wiki/Nimrod

Daniel Barenboim dirigiert „Nimrod“:

https://www.youtube.com/watch?v=3PrZXuulU2w