Winterlicht

13.2.2016. Das Universum ist schwarz. Sterne, Planeten reflektieren andere Lichtquellen – zum Beispiel das Sonnenfeuer. Schwarze Löcher im Weltraum verschlingen sogar das Licht. Die Energie dahinter, die Ursache ist bis heute nicht enträtselt.

Auch die frühen, dunklen Winternächste sind voller Licht, das meistens künstlich ist. Straßenlaternen, Autos, Städte sind als helle Punkte auf  den Weltraumfotos sichtbar und weisen hin auf die Ballungsgebiete der Menschen, die das Licht verbrauchen und sich nach der Arbeit an Orten treffen, die absichtlich gedämpft erleuchtet ist, um eine stimmungsvolle Atmosphäre zu erzeugen, die nicht abgelenkt wird von äußerlichen Effekten. Zufallsgespräche mit unscheinbaren Zeitgenossen lassen hinter täuschende Fassaden schauen. Dahinter findet man Experten für die weite Welt des Wissens, der Geschichte, Kunst. Das können Phantasien und Seifenblasen sein. Oder Ergänzungen für eigene Erfahrungen.

Da verwandelt sich ein Gespräch über aktuelle Weltpolitik unmerklich in einen Streifzug durch die Phänomene der Oper, Oder ein schwarzer Nadelstreifenzug lässt erkennen, wer so etwas trägt. Mal ein Angeber. Oder eine starke, trotzdem zurückhaltende Persönlichkeit.Erinnerungen sind sind kurze Bilder, die rasch verblassen, wie nächtliche Traumbilder oder Stichwörter, die für sich allein gar nichts bedeuten, aber verknüpft werden können wie große Netze in Ozeanen. Phantasie und Logik verstärken sich gegenseitig.

Die Körpersprache lässt sich entschlüsseln wie ein Worterbuch. Gesichtsmuskulatur.Oder die Umsetzung von Musik in Bewegung. Einer der Meister dieser Kunst ist der Choreograph Maurice Béjart, Hier ist ein Bespiel dafür:

https://www.youtube.com/watch?v=hANdWg3OCN0

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