Abenteuer 1992

2.1.2022. Der erste private Computer war 1992 noch ein Abenteuer. Vor dreißig Jahren standen zwar die ersten Rechner schon fünf Jahre in der Firma herum, aber anfangen konnte damit etwas nur eine Minderheit. Und die schaffte es, das Interesse an den Geräten immer kräftiger zu steigern. Datenspeicher waren kleine transportable Disketten, die man verschicken konnte, um Informationen auszutauschen. Trotzdem gelang damit der Aufbau eines Transportsystems für die Firmenautos in der ganzen Großstadt, das schneller und preiswerter funktionierte. Den optimalen Transport von Gegenständen nannte man Logistik, und das war vorher nicht sehr logisch gewesen, gebremst von vielen Vorschriften in dicken Handbüchern, die ständig aktualisiert werden mussten. Dann kam das Internet und verbesserte Alles um mehrere Dimensionen. Im August 2000 hatte ich den ersten Internet-Anschluss privat. Damals herrschte noch der Wilde Westen . In öffentlichen Diskussionen flogen die Fetzen. Die Teilnehmer versteckten sich hinter Pseudonymen und schützte sich selbst damit. Dann gab es Verschlüsselungssysteme wie Tor, die technisch nicht zu knacken waren. Aber die Technik ist ein wertvoller Gehilfe, wenn sie nicht außer Kontrolle gerät. Und dann hilft immer der logische Verstand. Wer aktiv ist, hinterlässt auch Spuren. Durch seine Arbeitsmethoden, seine Pläne und das Herumtanzen auf Verboten. Und wenn man dann miteinander Gedanken austauscht, verrät die Sprache Alles. Die Lieblingsthemen. Den geographischen Standort. Die Kenntnis von Fremdwörtern. Die Informationslücken und die bösen Absichten. Das kann man trainieren, muss aber die Vokabeln dafür kennen. Leider ist das oft nicht wasserdicht. Dann überrascht man Mitmenschen mit Informationen, die sie für geheim halten, ohne jede Überwachungstechnik. Das kann Ärger geben, denn dann werden Gefahren zusammenphantasiert, die gar nicht existieren.

Absichtlich muss das gar nicht passieren, aber plötzlich ist es in der Welt. Und Suchmaschinen finden noch mehr heraus. Den Arbeitsplatz, die Freunde und die schlechten Querverbindungen. Dann kann eine ganze Welt zusammenbrechen und wehrt sich mit Cowboy-Methoden, ohne Rücksicht auf Verluste und den Galgenstrick, der am Ende wartet. Das muss gar kein Gegenstand sein, sondern eine Datensammlung, die Jeder schnell aufbauen kann. Das kann auch als Bumerang nach hinten losgehen, denn wenn man gegen eine magische Wand mit den Füßen tritt, dann tritt sie zurück und lässt sich dafür viel Zeit. Oder schaut in Ruhe zu, wie ein Zug immer mehr Tempo bekommt, bis er selbst gegen eine Wand fährt.

Das ist die Bildersprache der Symbolik, die man nicht wörtlich nehmen darf, sondern als Warnsignal stärker wirkt als eine stundenlange Rede. Wenn Jemand das Wörterbuch der Symbolik beherrscht, kann er auch Geheimnisse auflösen und Kriminalfälle aufklären, die Niemand durchschaut. Zum Stichwort „Symbole“ gibt es hier zwei eigene Kapitel mit insgesamt über 700 Beiträgen. In der Kriminalistik hört man nichts davon, man muss auch nicht Alles wissen. Aber das funktiniert auch in der Politik, der Ökonomie und der Kultur. Nummer Eins ist hier das Kapitel über Richard Wagner und die „unsichtbare Weltuhr“, weil er der Meister auf diesem Gebiet war und ihm dazu eine Musik eingefallen ist, deren Tiefenwirkung bis an die Grenzen des Universums reicht. Das interessiert nicht einmal Musikfreunde, sonst würden sie sich nicht so viel gefallen lassen.

Seit 2012, also seit zehn Jahren, habe ich einige Musiktheater überhaupt nicht mehr besucht, weil das Internet viel mehr zu bieten hat. So sind hier 160 Artikel zu diesem Thema entstanden, das noch immer viel Freude bereiten kann. Zum Beispiel der Bericht vom 13.11.21 über „Herheims Parsifal 2008“:

https://luft.mind-panorama.de/stefan-herheims-parsifal-2008/

Früher bin ich viel herumgereist, nicht nur wegen der Musik. Aber irgendwann wiederholt sich das meiste und wird dabei nicht besser. Wenn man die Nebensachen weglässt, kann daraus eine Internetseite entstehen. Vor zwanzig Jahren habe ich damit angefangen und einige Formen ausprobiert. Zum Jahreswechsel muss man nicht ständig etwas Neues erfinden, wenn das Gedächtnis noch ein paar Geheimnisse und Problemlösungen enthält, die hier offen zu lesen sind, ohne andere berechtigte Interessen zu verletzen. Die Wirkung ist vielen Lesern bekannt, und sie sind ein Teil der Lebenserfahrung, auch im Bekanntenkreis oder bei anderen Stellen, die man gar nicht kennen muss. Wenn man in der Firma viele Jahre einen großen Bereich betreut, ergibt sich das Wichtigste von selbst, auch im Sommer und im Winter.

Das amerikanische  Lied von der  „City of New Orleans“ enthält den ganzen Freiheitsdrang der Cowboys, die später als Lastwagenfahrer über die Fernstraßen brausten.  Oder sogar im Zug unterwegs waren, nach New Orleans. Die Highwaymen und New Orleans, das ist der Titel eines Artikels vom 51.11.21:

https://luft.mind-panorama.de/city-of-new-orleans/

.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.