Ferne Äonen

10.1.2020. Seit dem Beginn das Planteten Erde erzählt man von fernen Äonen. In der Geologie versteht man darunter ein materielles Erd-Zeitalter, den großen Kalender des Universums. In der antiken Philosophie wurde das auch auch mit Namen personifiziert, als antike Gottheit Aion (Aton). In der neu-religiösen Lehre Thelema ist es ein langer Zeitabschnitt der geistigen Entwicklungsgeschichte der Menschheit. In den immateriellen Welt-Religionen ist das die ewige Vorzeit und die unbegrenzte Zukunft

Die Entstehung der Erde begann mit dem physikalisch nachweisbaren Ur-Knall, der heute immer genauer erforscht wird. Aber welchen Grund hatte dieses Ereignis, das einen einzelnen neuen Planeten lebendig machte, der im bekannten, grenzenlose Universum mit gar Nichts vergleichbar ist? Eine direkte Antwort darauf gibt es zwar nicht, aber man findet sie durch logische Rückschlüsse und Vergleiche ganz genau. Die materiellen Ursachen der Evolution und auch die geistigen. Seitdem gab es schon sehr viele historische Epochen, die man jetzt gar nicht alle aufzählen muss. Nur die Wendepunkte. Der erste war die versunkene Hochkultur der Ägypter. Pharao Echnaton verjagte als Erster die mächtigen Amun-Priester. Er verehrte nur noch Aton (Aion), die Sonne, den mächtigsten Energiespender der Erde. Seine direkten Nachfolger waren sein gewaltsam umgekommener, junger Sohn, sofort danach ein verdächtiger, hoher Regierungsbeamter, der Wesir EJE und gleich danach ein Militär, der General Haremhab. Später kam als Allein-Herrscher Ramses II, „der Große“. (1303 – 1213 v. Chr.) Er hatte viele Kriegsgefangene, darunter auch ein ganzes Volk. Sein Untertan, der Ägypter Musa (Moses) verehrte damals aber, immer noch, Echnatons monotheistische Idee von einem einzigen, Allmächtigen Gott.

Der herrschende Pharao wollte seine Sklaven, auch nicht mit Moses, freiwillig gehen lassen. Dann erschütterten mehrere schwere Naturkatastrophen das ganze Land, und deshalb, aufgrund drohender Warnsignale, gab er nach. Die gedanklichen Prinzipien von Moses wurden während der langen Wanderung, mit seinen Schützlingen, immer weiter ausgebaut. Ihre Abenteuer und Erlebnisse erfüllen das ganze Alte Testament. Als jedoch, schon 1.300 Jahre später, der Hohepriester Kaiphas in Jerusalem die höchste religiöse Macht ausübte, trat ein vorher ganz unbekannter Wanderprediger auf. Er kritisierte die wachsenden Fehler der Gegenwart und setzte das Fundament für einen ganz neuen Glauben. Kaiphas zeigte ihn deshalb an, bei der römischen Besatzungsmacht. Dann wurde sein Opfer gnadenlos zum Tode verurteilt und gekreuzigt. Seitdem hat sich der christliche Glaube über die ganze Welt verbreitet.

Im 16. Jahrhundert waren seine Beschützer, die christlichen Päpste in Rom, aber selbst so übermütig und verrufen, dass Martin Luther sich offen und deutlich hörbar, hart gegen sie wandte. Auf dem Reichstag in Worms widersprach er sogar Kaiser Karl V. , der ihn danach für „vogelfrei“ erklärte. Jeder durfte ihn ermorden, ohne eine Strafe befürchten zu müssen. Luther wurde aber von seinem thüringischen Landesfürsten, Friedrich dem Weisen, auf der Wartburg bei Eisenach versteckt. Seine Reform-Ideen verbreiteten sich dann immer mehr.

Heute haben alle offiziellen, europäischen Amtskirchen der Vergangenheit fast völlig ihre Bedeutung verloren. Im 19. Jahrhundert herrschte jedoch eine neue Dimension: Die ersten, industriellen Großfabriken. Die Arbeiter wurden, im Massenbetrieb von reichen Fabrikbesitzen ausgebeutet und versklavt. Das erregte den Zorn von Karl Marx. Mit einem einzigen Buch, „Das Kapital“, stürzte er die gesamte vorherige Weltordnung. Der Erste Weltkrieg endete dann, in Russland, mit der Verhaftung und Hinrichtung von Zar Nikolaus II. 1949 gründete, im fernen China, Mao Ze Dong, dort, mit den Ideen von Marx, die erste „Volksrepublik“. Der letzte Kaiser in Peking war dann nur noch eine machtlose Randerscheinung. Heute ist China dabei, immer mehr eine starke Weltmacht zu werden, die auf der ganzen Welt aufmerksam lernt und auch die Zeugnisse der eigenen Vergangenheit immer mehr respektiert.

Vor dreißig Jahren wurde das Internet zu einer Massen-Revolution. Der Umgang damit bringt kindische Menschen zu dummen Spielereien oder zu kriminellen Handlungen. Aber es hat die Möglichkeiten, die ganze Welt zu verbessern und zu erneuern, auf allen Gebieten.

Vor dreißig Jahren habe ich die ersten Erfahrungen mit Computern gemacht. Beruflich waren das zunächst Erfolge, bis Störungen auftraten. Privat genauso. Das Netz ist schon längst außer Kontrolle geraten, in allen Bereichen. Einerseits vereinfacht es die Arbeitsabläufe. Andererseits werden sie missbraucht.

Muss deshalb eine eine ganz nur Weltordnung her? Nein, überhaupt nicht. Moses bekam sie bereits, beim Auszug aus Ägypten: Die gesamte Weltordnung auf zwei Tafeln, in einem brennenden Dornbusch. Feuer ist das alte Symbol des Lebens und der Fortentwicklung. Die beiden Schrift-Tafeln enthielten den Dekalog, die Zehn Gebote. Unter Anderem das universale Verbot zu lügen, zu stehlen, zu morden und der Habgier zu gehorchen, dem Raub fremden Eigentums. Wie das auch jetzt, mit elektronischen, äußerst raffinierten Methoden möglich ist, zeigt aktuell der Münchner Finanz-Prozess gegen die internationale „WireCard“-Bande.

Wer Genaueres zu den bisherigen Stichworten wissen will. findet sie alle mit der Such-Funktion, ganz oben rechts auf dieser Seite. Diese Webseite soll kein grenzenloses Allgemeinwissen verbreiten, das wäre Zeitverschwendung. Aber sie soll die Erkenntnisse erweitern, die Ursachen großer Weltprobleme erklären, deren fortdauernde Missachtung selbst in alten europäischen Traumländern für Ungerechtigkeiten sorgt, aber trotzdem die große Armut der Bevölkerung, in ganzen Regionen überhaupt nicht beseitigt, obwohl es leicht möglich wäre.

Eine Musik aus ganz fernen Dimensionen des Universums ist Anton Bruckner siebte Sinfonie. Den langsamen, zweiten Satz schrieb er, als ihn 1883 die Nachricht vom Tod Richard Wagners erreichte. Er nannte diesen Satz „Trauermusik zum Tod des hoch seligen Meisters“. Aber sie ist gar nicht traurig, sondern eine hoffnungsvolle, lichterfüllte Hymne auf die Ewigkeit, In Bruckners Heimat, in der Basilika Sankt Florin, spielten das, im vorletzten Jahr, die Münchner Philharmoniker, unter der Leitung von Valery Gergiev:

https://www.youtube.com/watch?v=p0EqwUshjAg

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