Alte Filme

25.2.2021. Man braucht nicht unbedingt Vergrößerungsgläser oder Fernrohre, um etwas ganz Fernes anzuschauen. Die technischen Hilfsmittel sind für Dokumentationen notwendig, aber die Welt hat noch viele andere Türen und Straßen. Es kommt nur darauf an, wo man hinwill. Dazu braucht man keine lange Liste, es reichen Beispiele. Zum Beispiel das Gedächtnis. Im Lauf der Jahre verschwindet daraus viel Unwichtiges, dafür konzentrieren sich die Hauptsachen, mit immer mehr Details. Das gilt auch für einzelne Erlebnisse und Abschnitte der Kinderzeit.

Wenn ich mir alte Privatfilme aus den Siebziger Jahren anschaue, kommt noch etwas dazu: Noch mehr Einzelheiten, die eigentlich längst vergessen waren, aber jetzt, in vielfachen Zusammenhängen, wieder auftauchen. Das erweitert das Gesamtpanorama. Wie bei einem guten alten Film, der sich auf Hauptsachen beschränkt und Nebensachen weglässt. Heute ist das eine Seltenheit. Die Bilder rasen zu oft im schnellen Schnitt vorbei. Musik ist nur eine Geräuschtapete, Handlung und Dialoge sind dumm. So wie, in den letzten Jahren das auffällige Auftreten völlig unbekannter Filmstars der Zukunft, obwohl es dafür keine Zukunft gibt. Die Medien haben längst eine große Bandbreite für die ausgefallensten Themen, und immer weniger Mitarbeiter werden dafür gebraucht.

Ähnlich ist es bei der Dunkelziffer. Keine Technik kann die schwarzen Sümpfe durchsichtig machen, die klebrigen Spinnennetze, die sich ausgebreitet haben. Auch hier reicht manchmal das Gedächtnis. Denn ein schlechter Charakter ändert sich nie. Er muss sich wiederholen und hinterlässt dabei zweifelsfreie Spuren, immer mehr, wenn er vorübergehend Erfolg hat. Unbegreiflich sind deshalb ganz aktuelle Betrügereien wie „Open Lux“, deren Entdeckung schon, von Anfang im System aufgebaut war. Doch Niemand hat das rechtzeitig bemerkt.

Am 16.2.21 habe ich dazu einen Artikel geschrieben:

https://luft.mind-panorama.de/langweilige-stadtrundgaenge/

Zitat: „Es gibt viele lange Finger, die Betrügerien rücksichtlos ausnutzen wollen. Statt langer Kommentare reichen dazu, mittlerweile kurze Stichwörter, nur als leicht verständliche Signale: „WireCard“ und „OpenLux“. Die Suchmaschinen geben dazu ausführliche Hinweise, und das Wikipedia-Lexikon auch. Die uns vor solchen gigantischen Betrügereien schützen sollen, sind Justiz. Polizei. Sicherheitsdienste. Aber zu viel Unwichtiges muss dort ständig protokolliert werden, statt die Abläufe zu vereinfachen, zu sammeln und schneller abzuwickeln. Die Datenverarbeitung ist dann am falschen Hebel, wenn zu viel überwacht und komtrolliert wird, weil das verboten ist und auch gegen wichtige Teile des Grundgesetzes verstößt, die nach 1945 (Kriegsende) überhaupt nicht bekannt waren oder überhaupt nicht mehr ernst genommen werden. Ganze Firmen können falsch organisiert sein. Dazu kommen internationale Netzwerke, die diskret arbeiten, aber Spuren hinterlassen, zum Beispiel die gerade erwähnten „WiredCard“ und „OpenLux“-Systeme.“

Außer dem Gedächtnis gibt es noch viele andere Werkzeuge. Sie werden hier laufend vorgestellt. Wissenslücken hat Jeder, aber es man kann sie schließen. Alle vierzig Kapitel (Kategorien) auf dieser Webseite enthalten solche Hinweise. Wer schon viel extreme Dummheit erlebt hat, sieht gleichzeitig auch deren Ursachen, nicht sofort, aber immer genauer. Auch die Folgen. Man muss nicht ängstlich sein, aber man muss über die Zukunft nachdenken. Mit dem bevorstehen Frühling beginnt auch eine ganz neue Epoche. Zumächst mit der Fehlerbeseitigung. Dann mit einer anderen Denkweise.

Das geht leider nicht immer gut. John Barry (1933 – 2011) war ein sehr bedeutender Filmkomponist. Trotzdem wurde er einfach abgelöst. Zitat: „In den 1990er Jahren manifestierte sich ein Mentalitätswandel in Hollywood, der für Barrys Arbeit nicht ohne Folgen bleiben sollte. Etliche seiner Filmmusiken wurden abgelehnt. Barry antwortete darauf mit teilweisem Rückzug aus dem Geschäft.“ (Wikipedia)

Der „Mentalitätswandel in Hollywood“ war wie ein Erdbeben, das bis heute die ganze Filmbranche erschüttert. Oben, schon im ersten Abschnitt, habe ich das so beschrieben: „Die Bilder rasen zu oft im schnellen Schnitt vorbei. Musik ist nur eine Geräuschtapete, Handlung und Dialoge sind dumm. So wie in den letzten Jahren, das auffällige Auftreten völlig unbekannter Filmstars der Zukunft, obwohl es dafür keine Zukunft gibt. Die Medien haben längst eine große Bandbreite für die ausgefallensten Themen, und immer weniger Mitarbeiter werden dafür gebraucht.“

Daran soll man sich aber erinnern: An den „Mentalitätswandel 1990“. Und hier, an John Barrys berühmte Musik von 1990, zum Film „Der mit dem Wolf tanzt“ :

https://www.youtube.com/watch?v=5nU148c3TCg

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