Alte Schatzkisten

22.12.2021. Das Berufsleben beginnt direkt nach der Grundschulzeit, nach vier Schuljahren, wenn man handwerkliche Berufe erlernen oder Geld nach Hause mitbringen soll. Am Gymnasium gibt es das Abitur nach neun Schuljahren, und danach darf man studieren. Der Erfolg ist eine andere Geschichte und die Folgen auch. Gerade in Führungspositionen vermehren sich Wichtigtuer, die ihre Mitarbeiter tyrannisieren oder in die Flucht schlagen. Machtmenschen, die keine Kritik dulden. Und Kriminelle, die ihre Macht missbrauchen, begleitet von einem Bienenschwarm von Mitwirkenden, die bevorzugt befördert werden und am wenigsten dafür leisten.

Wenn dazwischen noch die Militärzeit stattfindet, gab es früher den Drill zu gehorchen. Eine spannende Mischung, denn anschließend war man Sklave oder Leitwolf. Gegen beschränkte und dumme Machtmenschen habe ich mich immer gewehrt, im Rahmen des Erlaubten. Darum schätze ich das Buch „Die Kunst des Krieges“ des chinesischen Generals Sun Tsu (544 – 496 vor Chr.). Zur Auflösung von allen Problemen ist ein Wundermittel die Psychoanalyse von Sigmund Freud (1856 – 1939). Dabei lernt man durch Ursachenforschung Auffälligkeiten zu entdecken, zu untersuchen und zu verkleinern. Das war mit 21 Jahren und später wuchsen daraus vollautomatische Antennen für Betrüger und Lügner, auch für ihre versteckten Netzwerke. Saubere Netzwerke werden in Zukunft immer besser und hilfreicher, weil das Internet jede Störung erkennt und beseitigen kann. Ein Prinzip der Computersysteme, die mit der Struktur von „Open Source“ (Offene Quellen) arbeiten. Zu diesem Stichwort gab es vorgestern hier einen Bericht:

https://luft.mind-panorama.de/offene-quellen/

Zum Beginn der Berufszeit 1972 gab es jahrelang viele Schulungen und Lehrgänge, die für die Firma viel Geld kosteten. Zwei Zentralen waren Köln und Düsseldorf, wo viel Zeit und Geld verschwendet wurde, aber auch das Privatleben viel Zeit hatte zum Aufblühen. Abends war der Bär los, in der Düsseldorfer Altstadt  am Rhein, die fast nur aus Bierlokalen bestand, mit einer Überfülle von Menschen, die Anschluss suchten. Wie berichtet, sind darüber alte Aufzeichnungen aufgetaucht, die bis zum Ende der Zeit in Münster reichten, am 27.9.1987. Das liest man heute wie ein Fremder, erinnert sich aber auch an viele Begegnungen, die manchmal nur kurz dauerten. Je nachdem, welchen Eindruck die Teilnehmer hinterließen. Einige kamen auch zum Besuch nach Münster und setzten dort neue Farben in das Gesamtbild. Hier gibt es ein eigenes Kapitel über diese Jahre, mit 79 Beiträgen:

https://luft.mind-panorama.de/category/der-koenigsblaue-see/3c-lebenserfahrungen-1971-1987/

Eigentlich sind das Privatsachen, die Niemanden etwas angehen, und das Recht auf Privatsphäre ist ein wichtiges Element unserer Verfassung. Aber freiwlllig ist das kein Problem, wenn man selbst darüber entscheiden kann. Und zu lesen sind hier nur Beispiele, die auch allgemein interssant sind, weil sie Methoden, Fehler und die Folgen davon erkennbar machen.

In der Vergangenheit nur herumzuträumen, bezeichnet man als romantische Nostalgie. Doch es kann viel mehr sein. Beim Blättern in alten Unterlagen werden halb vergessene Zeiten wieder lebendig und ergänzen sich mit den Erfahrungen der Gegenwart. Auch die Kinderzeit, als Alles begann. Zum bevorstehenden Jahreswechsel erlauben sie auch einen Blick in die Zukunft. Noch mehr geht nicht.

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