Alte Urlaubsfotos

22.10.2022. Früher war das Verreisen noch spannend.  Eine unbekannte Stadt, die vorher, nur durch Fotos Aufmerksamkeit erregte. Ein Höhepunkt  war London, im Dezember 2003. Mittendrin, für eine Woche. Viele Fotos entstanden  neu, dazu Reiseberichte, die sich auf das Wichtigste beschränkten. Das ergab ein selbst  gestaltetes Heft, ein Geschenk für Reisebegleiter, die an der letzten Fassung selbst Korrekturen durchführten. Vor drei Jahren, im Herbst, wurden ein paar Berichte wieder vorgelesen, die Einzelheiten wirkten wie neu. Heute liegt  das im Archiv, die Bilder sind im Kopf gespeichert und werden beim Nachdenken immer lebendiger, mit noch mehr Einzelheiten. Beispiele findet man auf dieser Webseite, die durch Ergänzungen ein Eigenleben bekommen hat und eine Erweiterung der Themen auf 51 Kapitel. Bei den aktuellen Tagsnachrichten dominieren die Wiederholungen, auch inhaltlich, Manches muss man nicht zwei Mal sehen.

Deshalb ist es nicht erstaunlich, dass sich in der Ukraine-Krise, immer noch nichts bewegt, obwohl  sie gefährlich ist.  Geredet wird darüber den ganzen Tag, das ändert auch nichts, im Gegenteil. Zum Thema gibt es hier zahlreiche Beiträge, mit konkreten Lösungsvorschlägen, in den Nachrichten hört man davon gar nichts. Persönlich ist mir das egal, aber die Folgen spürt, tatsächlich die ganze Welt, das wird auch immer wieder hier erklärt. Wie viele Leser es hier gibt, ist auch  nicht wichtig, doch viele habe ich in den letzten Jahen persönlich kennengelernt. Teilweise wichtige Menschen, deren Entscheidungen spürbare Folgen hatten. Beispiele dafür gibt es hier auch, immer wieder. Am schlimmsten  sind die Überreste der ersten zehn Jahre, als ich noch  an offenen Diskussionen im Internet teilnahm. Die Beschimpfungen und Belästigungen haben sich stark verringert, aber ein paar Stimmen kommen nicht zur Ruhe, spionieren sogar in meinem Privatleben herum. Die Personen sind allseits bekannt, es reicht, wenn sie klaren Widerstand spüren, dann hört auch das auf.  Eine Bitte an die Leser: Sorgt dafür, dass es keine Belästigungen mehr gibt. Die Justiz muss das eigentlich erledigen, doch dort passieren auch Fehler, und die Beispiele dafü rgibt es hier, zum Teil ershreckend, weil die Opfer noch nicht einmal Entschädigungen bekommen haben und die Verursacher keine Strafen, obwohl die Beteiligten längst kein Geheimnis mehr sind. Das ist eine  Voraussetzung  für die „neue Welt“:   „Die Reinigung des Internets“. Beide Kapitel stehen unter diesem Text und sind nicht neu.

Nicht langweilig ist es, hier auf die Sicherheit persönlicher Daten hinzuweisen. Die Folgen von Versäumnissen habe ich  selbst zu spüren bekommen, doch überall wird daran  gearbeitet, dass solche Vorfälle verschwinden. Auch die Justiz ist aufgewacht, verwendet aber einige Methoden noch nicht,  die es hier zur Auflösung ungeklärter Fälle gibt, nach persönlichen Erfahrungen. Das ist nur noch eine Frage der Zeit, spätestens nächstes Jahr wird sich die Welt noch mehr verändern.

Eine große Rolle spielt dabei das neue Kapitel „Metadaten“, das viele Überraschungen enthält  und noch mehr Rätsel verschwinden lässt. Das geht nicht an  einem Tag,  aber jeder Tag ist ein Schritt zum Ziel.

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