Arme Weihnachten

25122020. Es ist kein Märchentraum, dass früher Einiges besser war. Viel Entwicklungen sind seitdem negativ verlaufen, aber längst nicht alle. Und daraus entstehen realistische Perspektiven, keine weltfremden Träumereien. Früher haben sich nicht nur die Kinder auf Weihnachten gefreut. Als fünfjähriges Kind kam es zu einem Familienfoto, neben dem geschmückten Weihnachtsbaum. Es war Mitte der Fünfziger Jahre. Alle schauten ernst, weil die schweren Kriegsschäden finanziell noch längst nicht überstanden waren und auch die alten Gebäude nur Bruchbuden waren. Kurz danach gab es einen Neubau. bei dem auch die Nachbarn halfen. Das Geld dafür war gar nicht da, also mussten Kredite her, die noch dreißig Jahre später pünktlich, monatlich abzuzahlen waren. Zum Glück hatten die Großeltern einige Grundstücke in der unmittelbaren Nachbarschaft hinterlassen, und die wurden verkauft.

Damals legten die Eltern Wert auf Ehrlichkeit und gingen Betrügern aus dem Weg. Das war kein Teil unserer Erziehung, sondern selbstverständlich. In späteren Jahren hatte ich immer eine Antenne für Betrüger, weil sie sich nicht genau daran hielten. Das war auffällig, und später wurde es zu einer Form von Wissenschaft, die an keiner Universität gelehrt wird. sondern von der Schule des Lebens erzwungen wurde, weil es sonst Ärger gab, Deshalb wurden die Antennen für Alarmsignale immer empfindlicher. Und wenn man dann sich beruflich damit beschäftigen musste, wurde die Alarmzeit immer kürzer.

Selbst Tarnungen sind dann leicht durchschaubar, auch Perücken und Verkleidungen, übertriebene Mimik und aufdringliche Körpersprache. Zu viel Freundlichkeit, mit einem breiten Lächeln, ist verdächtig. Leider fallen Viele genau darauf herein, und Betrüger sind oft sehr beliebt, weil sie täuschen und sich verstellen können. Fällt das falsche Spiel trotzdem auf, ist allerdings der Boden zerrissen und das Fundament verschwunden. Privat muss das kein Problem sein, denn eigentlich kann man dort sich die Freunde selbst aussuchen. Aber beruflich wird man sie nicht so schnell und einfach los. Daraus entstehen verbündete Kampfgruppen, die mit verdeckten Mitteln arbeiten und damit sehr erfolgreich sein können. Aber für die anderen schärfen sich auch die Antennensignale, im Lauf der Zeit. Oft erlebe ich Erstaunen und Überraschung, wenn nach einer halben Stunde ein Zufallstreffen dadurch gestört wird, dass die Gesprächspartner Dinge hören, mit denen sie nicht gerechnet haben, obwohl keine böse Absicht dabei im Spiel war.

Es sind einfach nur Abweichungen von ihrem eigenen Denken, deren Ursachen man auch immer schneller erkennen kann, die Motive und nächsten Pläne. Trainiert darauf sind professionelle Ermittler, aber sie bleiben oft im Nebel stecken, in künstlichen Rauchwolken. Außerdem kennen sie oft nur ihr eigenes Fachgebiet.

Auf dieser Webseite findet man, ganz rechts eine Themen-Übersicht, mit vielen Wissensgebieten, die nur eine Minderheit kennt. Das habe ich mir privat, selbst beigebracht. Eine normale Berufsausbildung kann das gar nicht leisten, hat dafür auch weder Zeit noch Geld. Aber deshalb habe ich vor Wichtigtuern, vor akademischen Experten und Urkundenbesitzern, keinen falschen Respekt und erkenne schnell ihre Fehler. Wichtigtuer und Angeber können das gar nicht leiden. Darum machen sie nutzlose, künstliche Probleme, für andere Leute. Das habe ich leider nicht nur einmal erlebt. Belästigungen. Also Straftaten, die sich schnell herumsprechen.

Stattdessen gibt es hier die Absicht, Alles leicht verständlich zu erklären, für Alle. Ein Hauptthema dabei sind oft Täuschungsversuche und gestohlene Lorbeerkränze, die Jemand als ungerechte Belohnung an sich reißt. Zum Beispiel das Copyright (Urheberrecht), das in konkreten Fällen schon mehrfach missachtet wurde, um mit der Vermarktung fremder Ideen Geld für sich selbst zu verdienen und in die eigene Tasche zu stecken. Das ist schlimmer als ein frecher Taschenraub oder das Einstecken einer am Straßenrand liegenden Geldbörse. So etwas gehört zum Fundbüro, und nach der gesetzlichen Wartezweit gehört es dem ehrlichen Finder. Vorher nicht. Trotzdem wird geklaut. Alles, was wertvoll ist Das fällt zwar auf, aber lässt sich auch verstecken, in einem größeren Projekt. Mir ist es zu dumm, Leute überhaupt zu verklagen, aber sie können ruhig wissen, dass sie auf einem Glatteis tanzen, das brechen kann. Manche wehren sich dann durch Einschüchterungsversuche, aber auch die sprechen sich schnell herum und vergrößern den Schaden noch.

Die elektronischen Aufklärungsmethoden sammeln viel Müll, aber ich habe schon oft dringende Verbesserungen vorgeschlagen, in dem Kapitel „Elektronik“. Die Fehlerquote ist zu hoch. Es gibt zu wenige abschreckende Musterprozesse, wo Einzelfälle so ernsthaft verhandelt werden, dass sie als Muster für teure Sammelklagen und hohe Entschädigungen genutzt werden können, vor Allem bei Serientätern. Stalker können viele Jahre lang aktiv sein, bis sie dafür Geld bezahlen müssen. Für Serientäter gibt es folgendes, drastisches Beispiel.

Nur Experten verstehen alle Details des extremen Wirecard-Finanzskandals. Ich auch nicht. Aber er hat die ganze gehobene, abgehobene Finanzbranche erschüttert und wird immer noch vor Gericht durchgekaut. Am 18.12.20 habe ich dazu einen Artikel geschrieben:

https://luft.mind-panorama.de/wirecard/

Auch das seriöse Wikipedia-Lexikon beschäftigt sich sehr ausführlich damit. Das kann Jeder selbst nachlesen. Aber in Kurzform: Es handelt sich um eine Menge Milliarden-Betrügereien, die fast nur über das Internet abgewickelt wurden. Beteiligt sind die höchsten Ebenen der höchsten Finanzinvestoren, die auch in ganz anderen Branchen herumwildern. Da geht es um unsaubere Quellen, die durch Geldwäsche ganz sauber wurden, weil sie in guten Großprojekten verschwanden. Oder im Ausland ankamen, bei lockeren Staaten, die gern mitmachen und gut dabei verdienen. In einem Bierlokal bekam ich im letztem Februar zufällig mit, dass sich zwei Gäste über eine große Hotel-Anlage in Afrika unterhielten. Dabei fiel immer wieder ein bekannter Firmen-Name. Diese Mitarbeiter hatten jedoch gar nichts damit zu tun. Der Name war ein Schlüssel für große Tresore und sollte auf deren Eigentümer hinweisen. Ich habe daraus einen Spass gemacht und erklärt, dass dieser Name in keinem Finanzskandal auftaucht. Das stimmt auch, und ich habe dazu gelacht. Das hat die Beiden geärgert, aber beim Fortgehen hab ich mich ernsthaft bedankt, „Man kann über Alles lachen.“ „Aber nicht über Alles.“ „Da haben Sie recht.“ Beide haben das gut verstanden. Aber was auch immer sie wussten, sie sind ja niemals allein in ihrem abwechslungsreichen Alltagsleben. Jeder Mitwisser kann ein Schwätzer sein. Je mehr zuhören, umso schneller spricht es sich herum. Das unterschätzen Viele. Die Folgen tragen sie aber selbst.

Dummheit ist gefährlich. Beim Dichter Dante aus Florenz ist genau das die Hölle („Inferno“). Der Aufstieg zu Erkenntnissen (Purgatorio“) ist mühsam, lohnt sich aber. Denn auf dem Gipfel des hohen Bergs wartet das Paradies („Il paradiso“). So ist das tatsächlich.

Körperlich war ich nie besonders stark, habe aber ein paar andere Sachen gelernt, auf völlig unterschiedlichen Wissensgebieten. Das führt nicht direkt zum Paradies, sondern durch den Dschungel menschlicher Gemeinheiten, deren Spuren aber immer leichter erkennbar sind.

Auf der Startseite dieser Webseite „Der königsblaue See“ steht: „11.1.2015. Der Titel des Blogs bedeutet, dass unter einer glatten Wasseroberfläche auch viele Dinge ablaufen, die man zunächst gar nicht sieht. Man erkennt  manchmal nur eine helle Oberfläche, in der sich der blaue Himmel spiegelt. Aber das ist nicht Alles. Die Farbe „königsblau“ ist das Merkmal des  Lapislazuli-Steins, war früher ein Erkennungszeichen der mächtigen Herrscher, der  Zauberer  und  Magier, die den  nachtblauen Sternenhimmel deuten konnten  und entspricht der dunklen Farbe der Nacht, die Vieles verbirgt, was erst  im hellen Tageslicht der Erkenntnis deutlich sichtbar wird.“

Das war hier immer das Leitmotiv. Aber niemals, um Anderen zu schaden, die oft nur ein wehrloser, kleiner Stein in einem großen Getriebe sind. Mit der Ursachenforschung kommt man viel weiter. Sie geschieht hier öffentlich, und das wird, grundsätzlich auch ein wichtiges Element der Zukunft sein. Der geniale chinesische Militärstratege Sun Tsu schrieb vor 2500 Jahren, „Das Ziel des Kriegs ist nicht der Sieg, sondern der Frieden.“ Das wird im nächsten Jahr noch viel wichtiger.

Das folgende Bild habe ich vor vielen Jahren auf einem Trödelmarkt gekauft. Es zeigt das Haus von Anne Hathaway, der Ehefrau von William Shakespeare. Das ist ein Pseudonym von Christoper Marlowe. Ihm habe ich eine neue Webseite gewidmet: „Zeichen und Bilder“ :

https://www.mind-panorama.de/

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