Aus dem Gleichgewicht

9.1.2021. „Aus dem Gleichgewicht“ geraten ist zur Zeit die ganze Welt. Das belastet psychisch kranke Menschen. Eine noch größere Belastung sind übertriebene Hysteriker, die sowieso unter Hochdruck stehen. Wenn sie in Machtpositionen sitzen oder viel Geld haben, verschärfen sie Krisen noch mehr. „Gibt man einem dummen Menschen Macht, dann wird er sie missbrauchen.“ Das alte Sprichwort hat Recht. Man erlebt das jeden Tag. Und gewinnt tiefe Einblicke in derartige Freundschaften und Netzwerke. Die Methoden sind weltweit gleich. Wenn man sie erkennt, kann man sie auch bekämpfen. Das ist nichts für Einzelne, wenn sie es mit einer Übermacht zu tun bekommen. In scharfen Diktaturen leistet Widerstand nur immer eine kleine Minderheit, die drangsaliert oder rücksichtslos verfolgt wird.

Besserungen erreicht nur ein verändertes Denken, und dafür ist jetzt viel Zeit. Die Stichworte findet man direkt unter diesem Text. Persönliche Erfahrungen entstehen nicht durch Hysterie, sondern durch die Verarbeitung von Krisen. Von zahllosen Möglichkeiten dafür, gibt es in Asien besonders Viele. Der meditierende Buddha hat konzentriert die Augen geschlossen. Seine rechte Hand zeigt nach unten. Er weht damit die schwarzen Kräfte der Finsternis ab. Die linke Hand ist , wie eine Schale weit geöffnet, die von oben Licht empfängt, aus dem Universum. Das heißt aber nicht, dass es in Asien immer nur Frieden gibt. Die aktuellen Demonstrationen in Hongkong wehren sich gegen eine Beschränkung der Freiheitsrechte. Doch grundsätzlich ist das Denken in China buddhistisch geprägt. 1949 wurde die Volksrepublik gegründet. Sie schaffte radikal viele Ungerechtigkeiten der Vergangenheit ab. Aber nach dem Tod des Gründers Mao Ze Dong kam es zu Übertreibungen. Seine Witwe wurde Anführerin einer „Viererbande“, die immer strenger regierte. Erst ein körperliches Handgemenge im Parlament entmachtete sie, für immer. Dann trat der gemäßigte Deng Xiao Ping auf. Er sorgte für Reformen. Auf diesem Weg ist China immer mächtiger geworden. Die Bürger sind frei auf der ganzen Welt unterwegs, lernen und bringen ihr Wissen mit in ihre Heimat.

Die größte Blüte der chinesischen Kultur war in der Tang-Zeit. Am 20.12.20 habe ich dazu einen Artikel geschrieben:

https://luft.mind-panorama.de/die-wunder-der-tang-dynastie/

Das war auch keine friedliche Zeit, aber sie weckte viele Kräfte, deren Energie heute noch stark zu erkennen ist. In seinem Todesjahr 1911 schrieb Gustav Mahler eine seiner bedeutendsten Kompositionen: „Das Lied von der Erde“, eine Nachdichtung von Texten aus der Tang-Zeit. Kurzes Zitat: „Wenn nur ein Traum das Leben ist, warum dann Mühe und Plage? Was höre ich beim Erwachen? Horch! Ein Vogel singt im Baum. Ich frage ihn, ob schon Frühling sei, Aus tiefstem Schauen lauschte ich auf. Der Vogel singt und lacht! Und wenn ich nicht mehr singen kann, so schlafe ich wieder ein.“ Die einfachen Worte wirken durch ihre Zusammenstellung, vertieft durch Mahlers große Musik. Allein der Satz: „Aus tiefstem Schauen lauschte ich auf,“ ist ein Hinweis auf die buddhistische Philosophie, das Durchschauen und Erkennen der ganzen Welt.

Die gleichen Möglichkeiten bietet das Internet. Doch mit der Überfülle an Daten können Viele gar nicht umgehen. Es wird missbraucht für Spielereien, Zusammenraffung von Macht und Geld und hat tiefe, kriminelle Abgründe, die sich schlau tarnen, aber immer leichter erkennbar sind, weil sie sich wiederholen. Außerdem werden Auffälligkeiten immer schneller erkennbar. Der extreme, internationale „WireCard“-Finanzskandal bringt zur Zeit, vor einem Münchner Gericht die wertvollsten Erkenntnisse, weil er sich fast nur in elektronischen Dimensionen abspielt und die höchsten Ebenen der Hochfinanz darin tief verwickelt sind.

Und diese Methoden zur Aufklärung werden auch die Zukunft sein. Weil es sich um unzumutbare Abweichungen vom Dekalog handelt, den zehn Gesprächen mit Gott über seine Weltordnung: Die Zehn Gebote. Sie verbieten das Lügen, Betrügen, Morden und die Habgier nach fremdem Eigentum. Dazu gehört auch das geistige Eigentum an Ideen, dessen Diebstahl verboten ist. Ganz oben auf dieser Seite findet man dazu einen Kommentar, mit den gesetzlichen Regeln.

Eine freie Welt, das war auch der Traum der Gründer der USA, Nordamerikas Vereinigten Staaten. Diese Ideen durchdringen auch unser Grundgesetz seit 1949. Manche kennen es nur oberflächlich, auch regierende Spitzenpolitiker. Die Folge sind finanzielle Milliarden-Schäden und ein grenzenloser Vertrauens-Verlust. Auch in anderen Ländern, wo einzelne Regionen immer noch in unverschuldeter Armut leben.

Ein immer helleres Licht fällt auf die Fehler und Ursachen. Ein Einzelner kann dabei gar nichts bewirken, aber die Mehrheit der Betroffenen. Das ist auch das Ziel dieser Webseite, in vierzig verschiedenen Kapiteln und Bereichen, die selbst bei Führungskräften oft nur lückenhaft bekannt sind. Dass muss und wird sich ändern.