Ausgefallene Bücher

20.6.2022. Gestern ging es um „namenlose Hotelgäste“. Zitat: „Ein einfaches Münchner Hotel hat auch Künstler als Stammgäste, sogar Tänzer aus Paris oder Moskau. Und andere Gäste, die nicht erkannt werden wollen. Auch erfundene Namen werden dabei nicht erwähnt, aber das Personal weiß Bescheid. Ein Hotel hat immer ein Restaurant, besonders am Mittagstisch sieht man Gäste in schwarzen Massanzügen, die nur englisch miteinander sprechen, auch wenn sie aus China angereist sind. Es ist auch nicht immer ein Zufall, wenn sie plötzlich am Nebentisch sitzen. Tatsächlich sind es manchmal Leser dieser Texte, sie haben Begleitung, die dann schnell im Hintergrund verschwindet. Durch Wiederholungen fällt das auf, der Gesamteindruck war meistens hervorragend. Ein harter Unterschied zu den Belästigern, die sich überall einmischen wollen.“

https://luft.mind-panorama.de/namenlose-hotelgaeste/

Das passiert nicht nur in Hotels. Auf der Buchmesse im Gasteig waren vor ein paar Jahren auch Leute unterwegs, die keine Bücher lesen. Sie setzen sich einfach an einen Nebentisch. Das fällt nur auf, wenn sie Erkennungszeichen tragen. Keine Hundemarken oder goldene Orden. Schwarzblaue, elegante Kleidung reicht aus, dazu eine Fremdsprache, die südlich von den Alpen zu Hause ist. Dazu Gesprächsthemen, die man konkreten Orten zuordnen kann. Dann reicht ein Wort, um ein langes Gespräch zu beginnen, einen Austausch von einigen Gedanken, die man auch hier findet. Und schon hat man solche Leser persönlich kennengelernt. Das geht schon so seit September 2000, meinen ersten Texten im Internet. Die Hass-Kommentare muss man nicht auswendig lernen, sie waren eine unvergessliche Kulturschande. Erst seit Ostern schreitet die Polizei deutlich dagegen ein, weil Gesundheitsminister Lauterbach mit solchen Methoden bedroht wurde. Die Mitwirkenden sind seitdem namentlich bekannt, aber die Polizei hält sie geheim, weil sie noch mehr Fische im Netz hat.

Einen Grund zur Eile gibt es auch nicht. Gründliche Auswertungen brauchen ihre Zeit. Es gibt genug andere Themen, deren Erforschung sich lohnt, weil ihre Auswirkungen die Weltbevölkerung in gewaltige Probleme geführt hat. Unter diesem Text gibt es dafür eine Auswahl von Beispielen. Möglichst wenige Wiederholungen, denn die Themen lassen sich erweitern, aus unterschiedlichen Blickrichtungen und mit eigenen Denkmethoden. Für echte Dummköpfe ist das nichts, aber sie mischen sich gern dort ein, wo sie völlig unerwünscht sind. Die Kopfzahl hat sich verkleinert, aber sie warten auf einen Befehl, endgültig zu verschwinden. Sie sind seit zwanzig Jahren bekannt, also kann das auch erledigt werden.

Dafür gibt es eine Matrix, einen Schaltp lan, der auch in anderen Bereichen nur von Spitzenkräften gesteuert werden darf. Die Architektur der Macht“ ist hier ein eigenes Thema. Es erinnert an das Weimarer Bauhaus von 1919. Damals wurde die Phantasie abgeschafft. In Fabriken braucht man sie nicht, sondern soll die Arbeit am Fließband erledigen. Das geht auch ganz anders, aber seitdem sehen viele neue Stadtviertel wie einfache Schuhschachteln aus, in denen Menschen leben. Sie sind machtlos, weil sie kein Geld haben für andere Ideen. Schon die Planung kostet viel Geld, und ohne Gewinne geht gar nichts. Wenn das gedankliche Fundament fehl, ist auch das Ergebnis nicht stabil. Das erzeugt einen inneren Druck, der erst durch eine funktionierende Analyse für neue Lösungen sorgt, für eine „neue Welt“. Die Naturmystik war das Lebensthema von Jakob Böhme (1575 – 1624). Dazu gibt es hier 14 Beiträge:

https://luft.mind-panorama.de/?s=jakob+böhme&x=21&y=13

Böhme glaubte, dass das ganze Universum von einer starken Energie gesteuert wird, deren Fundament Gedanken und Phantasie sind. Die Beiträge dazu stehen unter diesem Text.

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