Alte Buchhandlungen

16.1.2022. Die Einnahmen von Buchhandlungen sind abgestürzt, weil die elektronische Konkurrenz immer stärker wird. Aber die Überfülle gespeicherter Daten hat nicht automatisch mehr Durchblick gebracht. Wer allein dabei  unterwegs ist, verschwendet viel Zeit, wenn er keine Suchmaschine benutzt. Und die spezialisieren sich immer mehr, auch für den Online-Verkauf, bei dem nur Zuverlässigkeit und Schnelligkeit zählen. Bis zur Auslieferung beim Kunden. Das Problem hatte ich vor 35 Jahren, im November 1987. Damals war ich gerade zwei Monate in München und sollte die gesamte Logistik in einer Firma  verwalten, das ist der Transport von Gegenständen, möglichst schnell und preiswert. Gleichzeitig standen die ersten Computer in den Büros, das  Internet kam erst acht Jahre später. Die Zeitungen waren aber voll mit den Möglichkeiten der Wunderkisten, und mit zwei Kollegen, die privat Programme entwickelten, habe ich das ganze System neu aufgebaut, und es funktionierte fehlerfrei.

Trotzdem ist das nicht die ganze Welt. Sie wird hier eingefangen in 44 Kapiteln (Kategorien), und mit der Such-Funktion, rechts oben, findet man zu jedem Stichwort auch einen Artikel, der nicht zu lang ist. Deshalb haben die Informationen Lücken, die Jeder selbst schließen kann, wenn er sucht. Aber entscheidend ist etwas ganz Anderes. Das Sammeln von riesigen Datenmengen erzeugt auch viel Schrott und Müll, der die Sicht versperrt. Und dann fehlt noch Vieles, um unter die Oberfläche zu schauen, dort Tiefenbohrungen zu setzen und die Ursachenforschung zu steigern, die viele Geheimnisse und ungelöste Fälle verschwinden lässt, wenn man sie gezielt einsetzt, mit den Methoden, die hier offen erlärt werden.

Trotzdem gibt es noch ganz andere Ideen. In meinem Bücherschrank stehen gedruckte Schatzkisten, die nicht viel kosten und die man mit dem Zentralverzeichnis antiquarischer Bücher (ZVAB) findet. An diese Suchmaschine sind Tausende von traditionellen Buchhandlungen angeschlossen, mit Abbildungen, Preisen  und genauen Qualitätsbeschreibungen ihres Angebots, für jeden einzelnen Band. Schon seit meiner Schulzeit vor vielen Jahren, habe ich ein paar besonders lesenswerte Bücher immer dorthin mitgenommen, wo man sich gerade etwas länger aufhielt, zum Beispiel beim Militär von 1969 bis 1970. Dort waren köprerliche Höchstleistungen gefragt, und das Lesen kam viel zu kurz. Gerade weil das Militär jeden einzelnen Staat schützt, möchte ich trotzdem  nicht mehr mittendrin, dabei sein, weil dann die begrenzte Zeit fehlt, für  andere spannende Themen.

Die Körperkraft wird in Zukunft immer weniger wichtig, weil die Strategie, die Planung und Bewältigung von Krisen, immer wichtiger wird. Und das ist faszinierend, auch bei allen anderen Themen, die hier kommentiert werden. Ganz oben steht ein einziges, schmales Buch: „Die Kunst des Krieges“, geschrieben vom chinesischen General Sun Tsu (544 – 486 vor Chr.). Die Sätze sind ganz  einfach, werden aber offensichtlich, bis heute nicht überall verstanden. Zum Beispiel: „Das Ziel des Krieges ist nicht der Sieg, sondern der Frieden.“ Das ist sehr aktuell, wird aber in Krisengebierten nicht beachtet.

Die deutsche Übersetzung des Buchs habe ich in zehn verschiedenen Ausgaben, weil das Original gar nicht wörtlich übersetzt werden kann. Denn jedes Wort lässt sich auch anders verstehen, spielt dabei aber nicht mit künstlicher Geheimnistuerei. Es ist eine Sammlung persönlicher Erfahrungen, bei staatlichen Streitereien, Fehlern im Mangement von schlecht geführten Konzernen und privaten Auseinandersetzungen. Es ist ein Beispiel für die Universalgesetze im Kosmos. Das Weltall hat feste Regeln, sonst wäre es längst zusammengestürzt. Wer das nicht ernst nimmt, wird bestraft, von den Kräften, deren Energie unseren Planeten aufgebaut hat, seit dem Urknall vor 13,8 Milliarden Jahren, als die Dimensionen von Raum, Zeit und Materie entstanden. Deshalb bezeichnete sich Albert Einstein (1879 – 1955)  selbst als „Kosmologen“, weil er die Weltformel finden wollte, die Alles erklärte.

Das gelang nicht. Denn eine einzige Weltformel existiert nicht. Aber man kann sich ihr nähern, indem man alle zugänglichen Daten analysiert und bewertet. Das geschieht auf dieser Wenseite, aber es wäre Dummheit, sie für allwissend oder Ähnliches zu halten. Das menschliche Denkvermögen hat  prinzipiell keine Grenzen, wenn dafür die Voraussetzungen existieren: Persönliche Erfahrungen und deren Auswertung, mit Methoden, die Jeder hier offen nachlesen kann. Das muss aber Niemand, wenn er andere Methoden einsetzt, die an das gleiche Ziel führen: Ein Paradies wird es auf der Erde niemals geben, aber jeder Schritt dorthin gehört auch zum Ziel. Auch die Zeichen der Vergangenheit. Online gekauft habe ich kürzlich einen Band mit Gedichten von Eichendorff (1788 – 1857).

Er lebte zur Zeit der Industrialisierung, als die Technik und große Fabriken immer mächtiger wurden. Kritisiert hat das Karl Marx (1818 – 1883). Seine politische Wirkung ist bekannt. Er starb im gleichen Jahr wie Richard Wagner, dessen zehn  Hauptwerke hier das erste Kapitel über die „unsichtbare Weltuhr“ dominieren. Darin konzentriert sich Alles: Die Steigerung der Musik, ihrer Farben und mit einer Sprache, die alte Bilderzeichen der Symbolik verarbeitet. Auch das sind die Vokabeln einer universalen Weltformel, die nicht nur die Gesetze der Logik vertieft, sondern auch die psychischen und emotionalen Dimensionen. Was das bedeutet, findet man auch mit den Stichwörtern, direkt unter diesem Text.

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