Busse an der Münchner Freiheit

25.5.2022. An der Münchner Freiheit gibt es einen Busbahnhof, von dem man in alle Himmelsrichtungen fahren kann. Bis 1999 habe ich in dem Bereich gewohnt und dabei kein Auto gebraucht. Für ein Auto zahlt man das ganze Jahr, allein eine Woche mit dem Miet-Auto kostet nur einen winzigen Bruchteil davon. Diese Entspannung kann sich nicht Jeder leisten, der zur Arbeit muss und auch privat lässt sich damit nutzlose Wichtigkeit demonstrieren. Wenn man trotzdem die Finger nicht vom Alkohol lassen kann, ist auch das Risiko immer dabei. Die Entscheidung ist ganz einfach, aber die Mehrheit macht dabei nicht mit. Das gleiche Prinzip gilt für Streit und Spannungen, im römischen Weltreich gab es dazu die kurze Frage: „Cui Bono?“ Wem nützt das? Damit löst man die größten Rätsel. Unaufffällige Drahtzieher drücken auf Knöpfe und sorgen für Unruhe, die Opfer zahlen, und nur eine der beiden Parteien wird dabei reich. Dabei reicht ein kurzer Rundblick. In die Politik oder auf das Management großer Firmen. Dann findet man auch hier die „unsichtbaren Spuren“, die Keiner sehen soll, in weit über 1.000 Artikeln:

https://luft.mind-panorama.de/?s=unsichtbare+spuren&x=15&y=3

Weitere Kapitel dazu stehen direkt unter diesem Text. Wer Betrügereien oder falsche Vögel nicht mag, bekommt im Lauf vieler Jahre eine Antenne dafür. Oder einen Magnetstreifen mit starker Anziehungskraft. Auch wenn man das ablehnt, die Geier sind gern dort unterwegs, wo man nicht damit rechnet. Ihre Krallen werden aber auch immer älter, dazu gibt es Kochbücher, die wie Alarmsignale funktionieren. Dazu gehört auch das Internet. Alte Freunde vermisse ich, aber die meisten Bekannten nicht. An der Münchner Freiheit war ich früher oft, habe gern Wein auf Sommerbalkons getrunken oder die alten Künstlerlokale besucht. Die sind verschwunden, und daran muss man nichts ändern. Vieles hat sich zum Gärtnerplatz verlagert, aber auch dort sind Horrorgestalten aufgetaucht, die man noch nicht einmal im Kino sehen will, die sich aber gegenseitig ihre Standorte melden, über das Mobilfunknetz.

Ein Weltuntergang ist das nicht, aber eine Zumutung. Sie versperrt die Fernsicht, nicht nur im Hochgebirge, sondern dort, wo man sich die Teilnehmer selbst aussuchen will. Unter der Oberfläche verstecken sich auch solche Schätze, die man mit Geld gar nicht bezahlen kann. Das verstehen nicht alle Spaziergänger, aber die besten trifft man dann zufällig, wenn sie nur ein Wort hören, das wie ein Schlüssel funktioniert, weil sie wissen, zu welcher Tür es auch tatsächlich passt.

Eines dieser Wörter hört man hier. 1936 hörte man es von Franz Völker: „Es heißt der Gral“. Er singt sogar beide Strophen:

https://www.youtube.com/watch?v=MaWbPrfjX1M

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