Byzanz und andere Weltreiche

2.6.2022. Das Kapitel zum Thema „Russland“ gibt es hier seit dem 11.6.19, es hat also nichts zu tun mit aktuellen Nachrichten, sondern zeigt ganz unterschiedliche Perspektiven, über die Kultur, die unvergessene Zeit als europäische Großmacht und die Musik. Zar Peter der Große (1672 – 1725) war einer der eindrucksvollsten Herrscher. Er spielt eine Hauptrolle, bleibt aber dabei unsichtbar in Mussorgskys „Chowantschina“, Der Komponist ist hier ein Thema in über 30 Artikeln:

https://luft.mind-panorama.de/?s=mussorgsky&x=7&y=11

Mussorgsky vermischte moderne Klänge mit russisch-orthodoxer Musik. Sie verwandelt, Im Finale von „Chowantschina“, die grausame Handlung in das Tor zu einer ganz anderen Welt, die man auch in Wagners „Liebestod“ erkennt: Die Rückkehr und Auflösung im Universum, in dem der Mensch entstand. Auch eine buddhistische Idee. Politisch war Zar Peter der Große sehr erfolgreich. Er verwirklichte den Traum eines Weltreichs, so wie es in Byzanz existierte. Am 26.5.22 gab es dazu hier den Artikel „Weltreiche, im Westen und im Osten“ :

https://luft.mind-panorama.de/weltreiche-im-westen-und-im-osten/

Zitat: „Am 29.5.1453 wurde Byzanz von den Türken erobert und heißt heute Istanbul. Damit brach das oströmische Weltreich zusammen, im Westen übernahm Rom die Führung, war aber auch bereits ein untergehendes Reich, das von anderen Kräften beherrscht wurde. Die Fürsten Medici regierten Florenz, sie wurden nicht reich durch militärische Eroberungen, sondern durch Handel und Geldgeschäfte.“

So ändern sich die Zeiten, und die Universalregeln gelten immer noch. Auch am Mittelmeer, wo die Schiffe damals Handelswaren transportierten und verkauften. Trotzdem sind einige Länder dort sehr arm, weil sie nicht richtig organisiert wurden, durch die Regierungen. Das Thema hat viele Formen, vergleichen kann man sie auch mit Afrika und Südamerika. Dort gibt es andere Kochrezepte, aber das Ergebnis schmeckt vielen Empfängern auch nicht. Das ist kein Geheimnis, die fehlenden Erfolgsziffern sind offen zugänglich. Trotzdem ändert sich nichts. Also muss man sich um die Ursachen kümmern, dazu gibt es viele Schaltpläne, die funktionieren. Hört man die Berliner Regierung, wird dort das Stimmengewirr immer lauter. Das muss man nicht ständig hören, oft reicht es, sich die Korpersprache anzuschauen. Aufgeregte Bewegungen, Unruhe, laute Stimmen, obwohl die Mikrofone das gar nicht brauchen. Wenigstens die Weltreisen sind weniger geworden, das spart Reisekosten und Übernachtungen. Stattdessen klappen geräuschlos riesige Monitore weit auf, auch in Privatwohnungen. Die Bewohner möchte man oft gar nicht kennenlernen, weil sie zu viel reden und viel heißen Dampf erzeugen. Das Gedränge dabei  ist heftiger als auf dem Oktoberfest, das viele Münchner nicht mehr betreten, weil zu viele Besucher sich nur noch ganz schleppend, im Schneckentempo,  bewegen können und die Preise gleichzeitig steigen.

Neues fällt den meisten dazu nicht ein, also geht es einfach immer weiter. Auch dieses Recht muss sich nicht ändern, denn die freien Plätze bis zu den Alpen werden auch immer mehr. Auch die Menge an Verblödungstherapien. Zu viele Informationen machen dumm, oft wird dafür sogar Geld verlangt. Diebische Elstern haben viele Verkleidungen und Lockmittel. Fleischfressende Pflanzen bewegen sich kaum, aber wenn ein Opfer Honig naschen will, klappen sie blitzschnell zu. Solche Bilder kann man in die Alltagssprache übersetzen, dann findet man die Mitwirkenden überall, mit dem breitesten Lächeln der Welt oder mit Waffen, die keine scharfe Munition enthalten, aber Betrügereien, Erpressungen und Falschmeldungen, die klebrig sind und Kraft zum Abwischen verschwenden. Oder gezielt für Unruhe sorgen, hinter der nichts steckt als eine unkontrollierte Energie. Eine Person schrie mich einmal an, „Schauen Sie weg! Was starren Sie mich so an?“ Ich saß hinter ihr, aber sie erinnerte sich offensichtlich an ihren Versuch, mich in einem Stammlokal hereinzulegen, indem sie dort für Auffälligkeiten sorgte, die sie sich selbst ausgedacht hatte. Das hatte nicht geklappt, auch weil die Mitarbeiter mich schon seit vielen Jahren kannten. Aber sie wiederholte ihre Tricksereien an anderen Plätzen und meinte, dass sie damit nicht auffällt.

Solche Alltagserfahrungen sind überhaupt nicht neu. Sie wirken wie Alarmglocken, und im Lauf der Zeit verschwinden sie, wenn sich das herumspricht. Das ist aber unvermeidlich, wenn nicht die ganze Welt dauernd im Tiefschlaf liegt, nur erstaunlich, dass es keine Einzelfälle sind. Auch Freundesgruppen haben Markenzeichen, man bekommt sie in jedem Kostümverleih. Berühmte Filmstars haben das nicht nötig, aber der Arbeitsmarkt wird immer kleiner. Im Kapitel „Kinofilme“ findet man nur die Besten und eine genaue Erklärung der Methoden, wie man das schaffen kann, ganz ernsthaft und ohne Tricks.

Hier hört man das Vorspiel zu „Chowantschina:

https://www.youtube.com/watch?v=nDCuOsCfnxY

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