Carlo Bergonzi

7.11.2021. Im Sommer 1983 war ich ein einziges Mal in Neapel. Das alte Opernhaus San Carlo war geschlossen, auch weil das Geld fehlt, um das ganze Jahr lang zu singen. Aber Filmaufzeichnungen von den erstklassigen Aufführungen gibt es immer mehr. Da war die Enttäuschung groß, beim Betreten der benachbarten Einkaufspassage „Galleria Umberto I“, seit 1889 auch ein beliebtes Touristenziel. Zwar gab es dort ein Musikgeschäft, aber nur eine sehr begrenzte Auswahl der weltberühmten Lieder aus Neapel. Viele davon kannte ich schon seit ein paar Jahren. Sie bieten stärkste Gefühle, mit Sonne und Meer, werden in allen großen Staaten von den besten Sängern vorgetragen. Aber Neapel war auch sonst ein Abenteuer für sich. Zu dem Stichwort findet man hier über 70 eigene Beiträge:

https://luft.mind-panorama.de/?s=Neapel+&x=19&y=16

Weltbekannt ist Neapel leider auch für seine dunklen Ecken. Vor fünf Jahren kam ich zufällig ins Gespräch mit einem jungen Kriminalbeamten, dessen Herkunftsland Asien war, der aber als Polizeischüler reichlich Ahnung hatte von der Bekämpfung der Auffälligkeiten, die sich auch bei ungelösten Fällen nicht klären lassen. Das ist eine Spezialität dieser Webseite, mit vielen Beispielen, aber von ihm kam das Stichwort „Mechatronik“. Suchen muss man das nicht, denn es ist die Kombination der beiden Begriffe Mechanik und Elektronik. Zur Zeit wird das immer noch sauber getrennt. Dabei ist es ein Schlüsselwort. Mit Computern werden gigantische Finanz-Skandale verursacht, zum Beispiel „Wirecard“. Die Spuren wären eigentlich unsichtbar, aber alle Finanzströme werden elektronisch gesteuert. Die Mechanik beschäftigt sich mit den greifbaren Maschinen, die als Flugzeuge oder Warentransporte unterwegs sind. Beides gemeinsam nenntt man „Logistik“, und schon in den ersten Jahren in München war das meine Hauptbeschäftigung.

Eigentlich wird das Leben damit bequemer und leichter. Aber vor zwei Jahrzehnten war das in vielen Berufen noch Neuland. Die Lücken waren weit offen und lockten Kriminelle an, die mit allen Wassern gewaschen waren.

Einzelheiten müssen dabei nicht die Hauptrolle spielen, auch aus Gründen des Datenschutzes. Aber man lernt Methoden kennen, die es nicht einmal im Kino gibt. Kriminalfilme sind immer noch sehr beliebt, aber viele wiederholen sich oder haben riesige Informationslücken. Das geht auch ganz anders, und der Beweis dafür wird hier laufen erklärt. Sprachlos bleibt man nur, wenn trotzdem Niemand die Risiken erkennt oder neue Wege sucht. In den vielen Informationsmedien und in den Suchmaschinen des Internets findet man Alles, was sich legal in Geld verwandeln lässt. Millionär kann dabei nicht Jeder werden, aber das ist eine andere Geschichte. Man findet sie hier, mit dem Stichwort „Andreotti“ und über 20 Beiträgen :

https://luft.mind-panorama.de/?s=Andreotti&x=20&y=9

Zitat vom 15.10.21 „“Piazza Universale“: „Im Jahr 1860, erkämpfte Giuseppe Garibaldi (1807 – 1882), ein echter Patriot, die Vereinigung von Nord- und Süditalien. Danach zogen viele Bewohner, südlich von Neapel, um nach New York, bis nach Kalifornien. Die landwirtschaftlichen Grundstücke wurden von ihren Besitzern vermietet, die dann nach Nordeuropa, auch nach Frankreich, für immer auswanderten. Sie kassierten Miete von Pächtern, die auf den Feldern mit Zitronen, Wein und Milchkühen, für  Ordnung sorgten und dabei eine ganz neue Ordnung schufen. Wer dann noch blieb, wanderte vor 60 Jahren nach Deutschland aus. Heute ist das Straßenbild der Großstädte in Bayern und im Ruhrgebiet nicht mehr vorstellbar ohne die Zeichen aus der verlorenen Heimat. Es bereichert die Innenstädte und kleinen Dörfer. Auch die bekanntesten Traditionen sind mitgereist, wie man sie aus den spannenden  Kinofilmen kennt.“

Schon in Münster war ich bis 1987 mit vielen Menschen vom Mittelmeer befreundet. In München gehören sie zum Stadtbild, aber jeder Film hat seine eigene Handlung, die nicht immer lustig ist.

Pauschalurteile sind Zeitverschwendung, aber die Regeln gelten weltweit: Wie reich ein Staat ist, hängt vom finanziellen Einkommen jedes einzelnen Bewohners ab. Darüber gibt es öffentlich zugängliche Statistiken, aber die Ursachen ändern sich oft nicht. Dafür gibt es einfache Formeln, die offensichtlch nicht bekannt sind: Die Konzentration auf Hauptsachen, das Wegschieben von Nebensachen. Zwei vergleichbare Messpunkte aus Vergangenheit und Gegenwart ergeben eine graphische Verbindungslinie, die nach unten oder nach oben zeigt. Das ist die Zukunft.

Die Zahlen dahinter sind zwar viele und nicht geheim, aber trotzdem keine  Hauptsache bei den Lebensläufen, die nicht Jeder selbst bestimmen kann. Die vorhin erklärte „Mechatronik“ wird auch das ändern, vollautomatisch. Dabei gibt es auch noch viel Zeit zum Sehen und Hören. Einen Spitzenplatz dabei hat immer noch Carlo Bergonzi (1924 – 2014), mit seinen Liedern aus Neapel:

https://www.youtube.com/watch?v=6hwCGVZqk8U

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