Berlin erzählt: Alles muss noch teurer werden

17.5.2022. Die wichtigsten Stimmen aus Berlin wiederholen es täglich: Alles wird teurer. Das Wichtigste fehlt: Muss das sein? Das Publikum sagt nichts dagegen, und es wählt die Verursacher. Der Investitionsbedarf, der Drang, mit fremdem Geld um sich zu werfen, hat … Weiterlesen

1975 in Helmstedt

29.4.2022. Wenn ein aufgeheizter Kochtopf auch noch einen Dcckel hat, dann explodiert er. Also muss der Koch rechtzeitig die Energie abschalten oder dämpfen. Fragen nach der Schuld sind dabei sinnlos, genau so wenig wert ist  die juristische Beurteilung der Ukraine-Krise, … Weiterlesen

Garibaldi 1860

20.3.2022. Es gibt lesenwerte Bücher mit dem Titel „50 Orte auf der Welt, die Sie in Ihrem Leben nicht verpassen sollten.“ Der Inhalt ist aufwändig gestaltet,.mit vielen Fotos und Karten, aber man kann sie nur durchblättern. Selbst wer jeden Tag … Weiterlesen

Grüße vom Mittelmeer

13.3.2022. Kürzlich habe ich mit einem alten Freund telefoniert, den ich schon seit dem Mai 1988 kenne, nach acht Monaten als Anfänger in München. Viele Freunde sind seitdem ihre eigenen Wege gegangen, ich vermissen sie nicht. Vor Allem dann nicht, … Weiterlesen

Ausländer in München

6.3.2022. München wird stark geprägt von den Ausländern. Die größten Gruppen kommen aus der Türkei (37.876 Menschen) und Italien ( 27.821). Den stärksten Einfluss haben die Italiener, hier mit einem eigenen Kapitel vertreten. Der wichtigste Grund ldafür iegt in der … Weiterlesen

Venedigs Sternenhimmel

16.2.2022. In Venedig habe ich 1983 einen klaren Sternenhimmel ohne Dunst und Wolken gesehen. Alle sichtbaren Sterne lagen auf einer schwarzblauen Halbkugel, wie in einem Märchenfilm. Im Zentrum der Großstädte gibt es das nicht, weil Streulicht aus verschiedenen Quellen die … Weiterlesen

Vergleichbare Kontinente

12.2.2022. Der Vergleich mehrerer Kontinente ist kein Kunststück. Das hört sich dumm an, aber es zählt nur das Ergebnis. Wenn man sich auf Beispiele für die Hauptsachen beschränkt und auf ihre Querverbindungen. Das funktioniert hier bei den Themen China, Russland, … Weiterlesen

Frühe Prägungen, ab1965

18.1.2022. Lieblingsthemen entstehen nicht  aus Enttäuschungen, sondern durch angenehme Erfahrungen, die man wiederholen will. Findet man dazu auch noch Gleichgesinnte, ist das eigentlich nicht zu übertreffen, aber selten. In politischen Parteien gehen auch die schlimmsten Feinde freundlich miteinander um. In … Weiterlesen

Ein Himmel voller Geigen

1.1.2022. Wenn der Himmel voller Geigen hängt, ist das ein beliebtes Fotomotiv für Hochzeitskarten. Schaut man zwei Jahre später darauf, hat meistens die Wirklichkeit Alles verändert, weil der Alltag harte Spuren hinterlassen hat. Die Violine war früher in Liebesfilmen sehr … Weiterlesen

Catari, Catari 1980 – 1984

17.12.2021. Die große Italien-Begeisterung begann 1963. Die römische Regierung hatte zu viele arme Menschen südlich von Neapel, und die wanderten gern aus, schickten aber regelmäßig Geld aus Deutschland. Das wurde auch vom italienischen Staat gebraucht, und es gab dann keine … Weiterlesen

Das Märchenballett

16.12.2021. Wenn im russischen Nussknacker-Ballett die alte Wohnzimmeruhr auf zehn Uhr abends springt, müssen alle anwesenden Kinder ins Bett oder träumen vor sich hin. Und dann kommen die Nachtgespenster. Ein gefährlicher Rattenkönig, der vom lebenig gewordenen Nussknacker  besiegt wird. Märchenfiguren, … Weiterlesen

Tiritomba heute

24.11.2021. Über das Lied „Tiritomba“ gab es hier schon 2 Artikel. https://luft.mind-panorama.de/tiritomba-zweiter-teil/ Trotzdem hat es noch mehr zu bieten. Es gehört zu den berühmten Liedern aus Neapel, die auch von den bekanntesten Opernsängern aufgezeichnet wurden. Sie sind oft sehr melancholisch, … Weiterlesen

Carlo Bergonzi

7.11.2021. Im Sommer 1983 war ich ein einziges Mal in Neapel. Das alte Opernhaus San Carlo war geschlossen, auch weil das Geld fehlt, um das ganze Jahr lang zu singen. Aber Filmaufzeichnungen von den erstklassigen Aufführungen gibt es immer mehr. … Weiterlesen

Nowhere Man 2016

3.11.2021. Im Sommer 1980 war ich zum ersten Mal in Verona und Florenz. Ein Rätsel blieben die überdimensionalen Statuen im Stadtzentrum, von Dante Alighieri (1265 – 1321). Wer das war, wusste ich überhaupt nicht. Das hat sich erst vor ein … Weiterlesen

Südlich von Neapel

30.10.2921. Münchens Straßenbild wäre langweiliger ohne die vielen Ausländer. Wenn man sich normal benimmt, reden sie gern auch über die Probleme in ihrer Heimat. Man muss sich dabei gar nicht einmischen, aber einige Tatsachen sind offensichtlich kaum bekannt. Staunen kann … Weiterlesen

Drei Einzelstücke

23.10.2021. In Antiquariaten gibt es manchmal Einzelstücke, die nur ein paar Euro kosten, aber einen hohen persönlichen Wert entwickeln. Ein Besucher hat mir Jahren ein Bild geklaut, das nur die Farbkopie eines alten holländischen Gemäldes war, eine Winterlandschaft, aber ich … Weiterlesen

Persönliche Geschenke

20.10.2021. Private Geburtgeschenke soll man zu Hause lassen. Aber gestern bekam ich eine Ausgabe von Freuds Hauptwerk „Traumdeutung“, mit einem selbst gestalteten Titelbild. Es zeigt oben die Sonnenstrahlen aus einem Bild des Pharaos Echnaton, der als einzigen Gott die Sonne … Weiterlesen

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Kurze Schwerter

18.10.2021. Jahrtausende lang wurden Krieg nach der Körperkraft entschieden. In der Steinzeit benutzte man Felsbrocken, um zu gewinnen. Mit der Erhitzung von Stahl kamen die ersten Maschinen. Bis vor zweitausend Jahren siegte das römische Weltreich auf seinen Eroberungszügen in ganz Europa vor Allem mit dem Kurzschwert („Gladio“), das alle einfachen Soldaten am Gürtel trugen. Ihre Kampfkraft bekamen sie nur durch die Strategie ihrer Feldherren, die auf Pferden voranritten. Wer die schlauesten Methoden anwendete, konnte Städte belagern und ausplündern. Und auch fremde Staaten unterwerfen. „Vae Victis“ (Wehe den Besiegten) war ein beliebter Schlachtruf. Er bedeutete, dass geraubt und gemordet wurde, wenn man zu den Siegern gehörte. Gnade gab es nur deshalb, wenn die Gefangenen auch fließige Arbeitskräfte waren. Sklaven, die jedem Befehl gehorchten.

Das haben die Römer nie vergessen. Ihr Staat ist aber längst friedlich, gleichberechtigt in der Europäischen Gemeinschaft der jetzige Ministerpräsident Mario Draghi war vorher Präsident der Europäischen Zentralbank in Frankfurt. Am 10.10.21 habe ich über ihn einen Artikel geschrieben. „Nach Rom gelangte ich so“:

https://luft.mind-panorama.de/nach-rom-gelangte-ich-so/

Zitat: „Der Chef der Europäischen Zentralbank in Frankfurt trägt den plastischen Namen Mario Draghi. Seine Landsleute haben die doppelte Buchführung erfunden, die eine sehr wichtige Rolle bei der Leitung großer Unternehmen spielt. Draghi hat jedoch die Null-Zins-Politik eingeführt. Sogar kleine Sparer bekommen keine Zinsen mehr. Einige Banken denken sogar über Strafzinsen für kleine Guthaben nach. Das soll die großen Geldflüsse beleben und anheizen, die sowieso mit starken Gewinnen arbeiten. Aber für den Rest, also die Mehrheit, hat sich das Betriebsklima dramatisch verschlechtert. Kredite gibt es für Schlechtverdiener nur noch nach genauer Durchleuchtung ihrer Finanzen. Auf Dauer kann das nicht gutgehen, weil es diese kopfstarke Kundschaft in ihren Handlungsmöglichkeiten lähmt. Italien selbst hat schlechte wirtschaftliche Kennzahlen. Auch in Deutschland wird es immer ungemütlicher. Wenn die Marktwirtschaft nicht mehr „sozial“ ist, verliert sie eine ihrer wichtigsten Säulen, und das wertvolle Erbe des „Wundermanns“ Ludwig Erhard bricht in Trümmern zusammen. Dann werden die Gastarbeiter und vele Deutsche wieder emigrieren müssen. Vielleicht nach Amerika, das noch viel Platz hat für Einwanderer.“

Wikipedia: „Mario Draghis Amtszeit, die durch eine Niedrigzinspolitik der EZB gekennzeichnet ist, endete am 31. Oktober 2019.“

Also genau drei Wochen, nachdem ich meinen Artikel geschrieben hatte. Natürlich ist das ein Zufall. Die Italiener wissen selbst, was für sie gut ist. Weil ich das Land seit dem Sommer 1980 als Tourist kennengelernt habe, wurde es immer faszinierender. Deshalb gibt es hier ein eigenes Kapitel mit dem Titel „Italien“, mit 94 Artikeln. Einerseits zeigen sie die Bewunderung für Kultur, Musik und die Landschaften am Mittelmeer. Andererseits haben Betroffene und Einwanderer nach Deutschland ausführlich ihre Perspektive der Situation geschildert. Jeder für sich, doch nicht immer mit dem Brennglas, das die wichtigsten Hintergründe ganz hell leuchten lässt. Einmischen kann und muss man sich da an keiner Stelle, aber die Ergebnisse haben eine eigene Sprache, die auf der ganzen Welt gilt. Auch bei allen anderen Themen hier.

Das gefällt nicht Allen. Aber wen ich persönlich kenne, hat damit keine Probleme. Wenn Spaghetti nicht lange genug auf der Kochplatte stehen, sind sie zu hart. Danach werden sie immer weicher. Die Sensibilität der Menschen am Mittelmeer ist besonders stark, und gerade deshalb ist eine gute Zukunft für sie ganz sicher. Wenn die Gegenkräfte schwächer werden.

Leider zeigen alle europäischen Staaten immer mehr Schwächen, weil sie ihre Fehler nicht beseitigen. Das geht ganz ohne Zwang und Drohungen. Wer solche harten Methoden immer noch zur Basis einer Gemeinschaft macht, einer Organisation, muss aufwachen, denn die Zeit läuft ab. Albert Einstein hat berechnet, dass die Zeit abhängig ist von Masse und Energie, also relativ. Die Masse, das war einmal die militärische Körperkraft der Soldaten, die ich auch von 1969 bis 1970 trainiert habe. Aber die Energie ist etwas ganz Anderes, viel Mächtigeres. Sie hat Gesetze, die universal gelten, also auch in kosmischen Dimensionen. Wie sie funktionieren, nach welchem Schaltplan, findet man in dem Kapitel „Die Gesetze der Mystik“, das laufend aktualisiert wird und bereits jetzt alle anderen Themen im Hintergrund bewegt :

https://luft.mind-panorama.de/?s=gesetze+der+mystik&x=6&y=9

Im August 2020 schrieb ich in einem anderen Bericht: „31.8.82. Man vergisst das Datum nicht, denn es war das genaue Ende des „Ferragosto“, des landesweiten Ferienmonats in Italien. Bei der Ankunft war der Strand voller Badegäste, Eisbuden und Strandkörbe. Am nächsten Tag waren sie alle schlagartig weg und Niemand mehr am Wasser. Ähnlich auch in den großen Städten. Selbst in Rom sind viele Ladenbesitzer und sonstige Gastgeber im August verreist. Doch auch an den herrlichen Renaissance-Brunnen der Piazza Navona gibt es genug Tische, um das Wunderland bei einem kühlen Weißwein auch in abgehobener, geradezu überirdischer Stimmung zu erleben. Hochgeistig. Hochprozentig.“

Über die Brunnen in Rom (Fontane die Roma), hat Ottorino Respighi (1879 – 1936) eine impressionistische Musik komponiert, die wie die Bilder von damals klingt:

https://www.youtube.com/watch?v=r07dEOMMOd8

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Leonardo

17.10.2021. Leonardo da Vinci (1452 – 1519) war ein Universalgenie. Nicht, weil er Alles wusste, sondern weil er aus dem Wissen seiner Zeit Funken schlug. Er zeichnete Konstruktionspläne für funktionierende Kriegsmaschinen, mit denen belagerte Städte erobert werden konnten. Eine seiner … Weiterlesen

Piazza universale

15.10.2021. Konzentriert man sich auf die Hauptsachen, wird die Welt immer kleiner und überschaubarer, auch die Probleme, wenn sich dafür die Lösungsmethoden noch weiter verbreiten und verstärken. Das  ist auch bei der Meditation so. Man kann das trainieren, und dann … Weiterlesen