Das Ende des Kriegs

25.3.2022. Ein schreckliches Jubiläum hat der Ukraine-Krieg, weil er jetzt schon vier Wochen dauert. Selbst Finanzinvestoren wissen genau, dass er Milliarden Euto verschlingt, die in anderen Bereichen dringend gebraucht werden. Auch bei der sozialen Unterstützung der Flüchtlinge, für die jeder Cent notwendig ist. Aber Niemand kümmert sich um die besten Heilmittel: Ursachenforschung und zuverlässige Zukunfts-Prognosen. Hier geschieht das laufend, aber offensichtlich hat es keine Wirkung, weil Niemand genauer hinschaut und darüber nachdenkt. Nur für Zufallsleser, die wenig Zeit haben: Zu jedem wichtigen Stichwort hier gibt es die Such-Funktion, rechts oben auf dieser Seite. Damit findet man alle hier bereits erschienenen Artikel zu einem einzelnen Thema. Jede Textverarbeitung wie WORD hat eine eigene Such-Funktion, die noch präzisere  Antworten gibt, wie jede normale Suchmaschine, die aber mit einer Überfülle an Informationen den freien Durchblick versperrt. Ein alter Hebräisch-Professor hat einmal eine Kostprobe meiner Texte  gelesen: Sein Urteil: Du springst von einem Thema zum anderen, aber ich will mich konzentrieren.  In seiner Situation ist das richtig, aber auch begrenzt. Das Geheimnis ssind Gedankenbrücken. Assoziationen, die wie Signale funktionieren.

Entdeckt man ein Alarmsignal, weist es hin auf die Ursachen und deren Nachbarschaft. So lassen sich die kompliziertesten Probleme lösen. Dazu gibt es hier 44 Kapitel (Kategorien). Sie haben Lücken, aber das lässt sich nicht ändern. Jeder Leser kann sie selbst schließen, wenn er sich auf die Suche macht. Eine Alarmstufe ist auch erreicht, wenn bestimmte Bildsymbole auftauchen. Dazu gibt es hier zwei eigene Kapitel. Noch besser verstehen kann man sie mit den Methoden der Analyse, die für alle Wissensbereiche funktioniert, sich aber hier auf das Stichwort „Psychoanalyse“ beschränkt. Wer nicht, von dort aus,   weiter geht, versteht auch den Rest der Welt nicht: Die völlig falsch bewertete „Magie“. Dazu existieren  zwei Sätze: „Es gibt in der Magie nur ein Dogma: Das Sichtbare ist die Verkörperung des Unsichtbaren“. Das Zitat stammt von Eliphas Lévi (1810 – 1875). Ich besitze seit zwanzig Jahren ein dickes Buch von ihm, habe es aber noch nicht gelesen. Gestern tauchte es zufällig wieder auf, im Arbeitszimmer, neben vielen ganz anderen Büchern. Das Wikipedia-Lexikon hat einen langen Artikel über ihn, beginnt aber mit einer kurzen Zusammenfassung: „Er  war ein französischer Diakon, Schriftsteller und Okkultist und gilt als Wegbereiter des modernen Okkultismus“ Damit konnte ich bisher nicht viel anfangen, ob sich das ändert, ist noch offen, aber der eine Satz fasst auch alles zusammen, was ich hier, mit ganz anderen Worten und Begründungen mitteile.

Zum Ukraine-Krieg überschlagen sich immer mehr die Sensationsmeldungen, aber verändern nichts an der Situation. Kluge Politiker und die direkt betroffenen Opfer sind direkt anzuschauen, auf jedem Monitor, aus nur drei Metern  Entfernung. Es ist der erste, totale Medien-Krieg. Und leider auch als Test-Objekt zu gebrauchen: Welche Steigerungen sind noch möglich? Welche Fehler werden dabei gemacht? Das kann man fragen, es bewirkt totzdem Nichts.  „Der Rest ist Schweigen“ (Hamlet, von William Shakespeare).

Eine ganz große Antwort gibt Mussorgsky. Er war in den letzten Tagen das Thema mehrerer Artikel, insgesamt sind es über 30 Beiträge

https://luft.mind-panorama.de/?s=mussorgsky&x=11&y=10

Das gehört zum Thema „Russland“, hier auch ein eigenes Kapitel. Vor  Allem Mussorgskys „Chowantschina“ öffnet ganz neue Türen, wenn man sich auf die Fakten beschränkt. Zar Peter der Große (1672 – 1725) wird in seiner Hemat bewundert, weil er viele Reformen in dem damals sehr armen Land durchsetzte, damals auch mit Gewalt. Und nur davon handelt Mussorgskys Meisterwerk. Gewalt wird dabei niemals gezeigt oder als Sensation vorgeführt. aber die Angst vor dem allmächtigen Herrscher beherrscht alle Gespräche. Gegner lässt er  sofort zum Tode verurteilen, man sieht sie, wie sie auf klapperigen Henkerskarren vorbeifahren. Dann taucht plötzlich ein uniformierter Bote des Zaren auf und verkündet: „Der Zar hat euch alle begnadigt. Geht friedlich nach Hause.“ Wer würde dann nicht gehorchen und sich darüber freuen? Aber genau das ist ist beabsichtigt. Die Angst bleibt immer, wer ungehorsam ist, kennt auch schon die Strafe, die ihn erwartet.

Doch es gibt noch eine stärkere Macht. In Mussorgskys „Boris Godunow“ wird die Geschichte eines verbrecherischen Zaren erzählt, von Mönchen in einem einsamen Kloster. Dazu singt, unsichtbar im Hintergrund, ein großer Chor, mit  russisch-orthodoxer Kirchenmusik. Musikalisch ist das ein Höhepunkt. Das wiederholt sich zum Schluss, als ein Mönch allein  im  Zarenpalast auftaucht und die Anschuldigungen wiederholt, vor allen Anwesenden. Danach stirbt der Herrscher, verzweifelt.

In der „Chowantschina“ gibt es keine Kritik am Zaren, aber alle reden über ihn. Und die stärksten Chor-Szenen  beherrscht das Volk, mit alten Melodien, die wie Kirchengesänge klingen. Die verfolgten „Alt-Gläubigen“  gehen nicht nach Hause, sondern vesammeln sich an einem einsamen Wald-See. Dort begehen sie, singend,  gemeinsam Selbstmord, auf großen Scheiterhaufen. Sie wollen in eine andere Heimat: Das Paradies. Wie man dort hinkommt, steht in der „Johannes-Apokalypse“, dem letzten Buch der Bibel und hier auch Thema eines eigenen Kapitels.

Die aktuelle Realiät hat viele Alarmsingnale vom Weltuntergang, aber er wird nicht kommen. Die Angst davor nutzen auch Geschäftemacher aus, die damit viel Geld verdienen. Die Tatsachen findet man in dem Kapitel „Die neue Welt“, direkt unter diesem Text. Und das meint auch die Überschrift: „Das Ende des Kriegs“. Zu jeder Fortentwicklung gehören Spannungen und Streit, aber die schlimmsten wird das Internet bändigen, durch Offenheit und Transparenz, die aber gleichzeitig das  Wertvollste schützen: Die Sicherheit persönlicher Daten und die freie Entscheidung darüber, wer sie bekommt, damit jeder Missbrauch verschwindet. Unsere Verfassung garantiert das, für die Beachtung müssen die Betroffenen selbst sorgen.

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