Das Fundament der Pyramiden

22.3.2021. Wenn etwas lange existieren soll, muss es ein stabiles Fundament haben. Deshalb kennen wir die älteste Hochkultur in Ägypten ganz genau. De Staat entstand vor fünftausend Jahren. Die Pharaonen herrschten als Stellvertreter Gottes, waren also allmächtig. Sie hinterließen viele Dokumente und Bauwerke, die immer noch gut erhalten sind. Die Spitze der Pyramiden zeigte nach oben, zum Universum. Die Fundamente hatten eine quadratische Grundfläche. Sie konnten nicht einfach umfallen wie andere Türme. Es waren die Grabmäler der Pharaonen, innen kostbar ausgestattet, aber meistens schnell von wachsamen Grabräubern geplündert.

Das war also die Grenze, das Ende der Allmacht. Sie dauerte nur eine begrenzte Zeit, dann schufen machthungrige Nachfolger eine neue Staatsordnung. Das musste überhaupt kein Glücksgewinn sein. Dann brachen Unruhen aus. Gewalt. Ein Militärstratege sagte, „Wenn die Politik keine Lösung findet, beginnt ein Krieg.“ Manchmal war das sogar geplant. Staatstreiche gehörten zum Alltag. Besser wurde es nur dann, wenn keine Habgier oder Größenwahn dahinter steckten.

Darum gehört zu jedem wichtigen Projekt eine gründliche Vorbereitung. Eine Planung. Wird schon daran gespart, kommen Nichtskönner oder Verbrecher an die Schalthebel. Im Ergebnis stecken schwere Mängel, die teuer repariert werden müssen oder einen totalen Abbruch der gesamten Bruchstücke auslösen. Verbranntes und vernichtetes Geld. Schrott. All das gab es nicht nur vor fünftausend Jahren. Die Medien werden ständig davon überflutet.

Alle Artikel auf dieser Webseite handeln davon. Jammern bringt dabei gar nichts. Prophylaxe, rechtzeitige Vorbeugung, ist ein Wundermittel. Man darf auf keinen Fall mit den falschen Leuten zusammen arbeiten. Vergleiche mit der Vergangenheit kommen aus der Statistik. Wenn sie Nebensachen weglässt, sind damit zuverlässige Prognosen möglich. Und gute Ergebnisse. Das sind nur grobe Wegweiser. Ihre Umsetzung in die Realität ist sehr kompliziert und braucht viele geeignete Mitarbeiter. Deshalb geschieht es auch nicht immer. Aber wer einen Stuhl kauft, will nicht, dass er unter ihm zusammenbricht, weil das Material billig und wertlos ist. Selbst wenn der Stuhl mit echtem Goldlack bemalt ist, muss der Lack entfernt werden. Für gute Projekte. Planungen, deren Ziel keine Wegwerfware ist.

Im Lauf der Jahre verliert man eine Menge Träume. Illusionen sind Bremsklötze. Phantasien, die Zeit und Geld verschwenden. Das wird dann eine Belästigung, ein Festklammern an Seifenblasen.

Die alten Pyramiden galten schon in der Frühzeit als Weltwunder. Heute sind sie immer noch ein Magnet für Besucher. Auch die Geheimnisse ihrer Zeit sind entschlüsselt worden. Die Bildersprache der Hieroglyphen. Die Symbolik macht viel belangloses Gerede und aufgeregtes Geschwätz überflüssig. Sie markiert Alltagsabläufe, aber auch deren Innenleben, muss nur einmal übersetzt werden, dann versteht man sie auf der ganzen Welt. Ihre Zeichensprache durchdringt viele Kunstwerke und macht sie klar verständlich, auch die Auffälligkeiten von Belästigern und Betrügern. Schmierentheater. In der Kriminalistik ist sie nur eine Randerscheinung, die kaum beachtet wird.

Es gibt noch viele solcher Themen. Die Naturwissenschaften haben wertvolle Entdeckungen gemacht. Aber es gibt auch Naturgesetze, die nichts mit Wind und Wetter zu tun haben. Bücher mit solchen Themen sind oft zusammenphantasiert und haben ihre Stammgäste. Aber das Wahrnehmungsvermögen hat eigene Antennen. Man muss die Programme dafür entdecken. Nicht Jeder versteht sie, weil sie keine Schnellwirkung haben. Oder gar nicht ankommen, weil sie zu weit entfernt sind und eigene Gesetze haben. Man erkennt das schnell am Verhalten, in Gesprächen oder an den Funklöchern beim Empfänger. Das lässt sich gar nicht ändern. Alle Lebewesen, alle Tiere haben ihre Grenzen. Es reicht schon, wenn man sie erkennt. Sonst kommt es zu Grenzüberschreitungen. Fehlbewertungen. Bei den Pyramiden ist das gar nicht möglich. Sie haben eine klare Form. Ihre Spitze zeigt zum Himmel, zum Universum.

Am 17.11.20 habe ich dazu etwas geschrieben:

https://luft.mind-panorama.de/cheops/

Die berühmteste Oper über die Zeit der ägyptischen Pharaonen ist Verdis „Aida“. 1989 stand sie auf dem Programm der Metropolitan in New York. Über Geschmack kann man immer streiten, auch über lebende Pferde auf der Musikbühne. Aber die festliche Musik ist ein weltweites Erkennungszeichen:

https://www.youtube.com/watch?v=l3w4I-KElxQ

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