Das Hamburger Pressegericht

24.20.2022. Der Montag war in den besten Jahren des Nachrichtenmagazins „Spiegel“  ein Tag der Angst. Auf der Titelseite erschienen Fotos von Prrominenten, im Heft gab es schreckliche Informatonen über sie. Einen bekannten Autodirektor erwischte es beim Urlaub in Spanien. Mittags drohte er noch mit seinen Rechtsanwälten, nachmittags brach er mit einem Herzschlag zusammen. Besonders oft sah man den bayerischen  Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß. Er klagte vor dem  Hamburger Pressegericht,  beekam aber oft nicht  recht, weil der Spiegel Beweise und Zeugen hatte.  Die härtestens Behauptungen  ließen sich aber nicht beweisen, obwohl der Spiegel in München gute Informanten hatte, die Nachfolger des Ministerpräsidenten  werden wollten.  In einem Beschaffungs-Skandal wurden ausländische Politiker verurteilt,  Strauß wurde noch  nicht einmal beschuldigt.  Er hatte Vertrauenspersonen, die zuverlässig waren und einfach den Mund hielten. Heute sind sie längst Rentner oder im Paradies, gemeinsam mit Strauß.  Solche Nachrichten gibt es gar nicht, sie stehen in keiner Zeitung.  Nach dreißig Jahren in München gab es vorher, viele Jahre, wo in bekannten Tranditionslokalen die unbekannten Gäste sich freuten, wenn  man sich ernsthaft für sie interessierte. Trotzdem waren sie verschwiegen. Metadaten sind hier ein neues Stichwort. man findet  alle Artikel dazu mit der Such-Funktion. oben rechts. Metadaten sind unsichtbare Spuren, für die man nicht immer  Technik braucht, sondern die Methoden der Logik, der eigenen Erfahrungen und einer Phantasie, die den Boden der Tatsachen nicht verlässt. Das kann man trainieren, die Methoden werden immer wieder bei diesem Stichwort erklärt, aber immer auch  mit dem Schutz persönlicher  Daten.

Informationen im Internet sind nicht immer wertvoll, sondern  Lügen, darauf spezialisieren sich viele Privatfirmen. Sie beherrschen aber nicht die Auswertung der Metadaten und wissen noch nicht einmal, dass sie Privatwohnungen nicht überwachen dürfen,  sogar die Polizei nur mit einer  richterlichen Genehmigung, für jeden Einzelfall. Trotzdem sind auch in München viele Smartphone unterwegs, deren Mikrofone durch Fernsteuerung eingeschaltet werden können und  über das Mobilfunknetz den präzisen Standort einer Zielperson verraten.

Sicherheitstricks dagegen werden laufend  veröffentlicht. doch die Gerichte wenden die längst vorhandenen  Gesetze nicht immer an.  Auch das wird sich ändern. weil sonst Berufsverbote oder hohe Entschädigungszahlungen fällig werden. Auch Anzeigen dürfen nur von Staatsanwälten bearbeiten werden. die ein abgeschlossenes Jura-Studium an einer Universität besitzen.  Andere Mitarbeiter der Justiz dürfen das nicht, weil ihnen die Spezialkenntntisse fehlen. Vor vielen Jahren hörte ich, dass Anzeigen sogar Privatpersonen gezeigt wurden, die das weiter herumerzählten. Die Folge ist ein sofortiges Hausverbot und ein Berufsverbot. Ein alter Bekannter erschrak bei dieser Mitteilung und bestätigte, das auch seinen  Kollegen nichts davon bekannt war und sie sich auch so verhielten. Das spricht sich  schnell herum und in Zukunft noch schneller. Also kann Jeder seine Alltagsgewohnheiten  verändern, bevor es es zu spät ist. Eine Nachricht, mit der auch diese  Woche gut beginnen kann.

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