Der Hochzeitskuchen

28.9.2021. „Der Hochzeitskuchen“ ist eine satirische Zeichnung aus dem 19. Jahrhundert. Das Bild zeigt eine mehrstöckige Fest-Torte. Ganz unten ist die Fläche am breitesten, dort drängen sich arme Arbeiter. Ganz oben feiern die Reichen, mit brennenden Kerzen, auf einer ganz kleinen Scheibe. Das Bild war in Russland weit verbreitet und diente zur kämpferischen Vorbereitung der Oktoberrevolution am 25.10.1917, mit der die allein herrschende Monarchie und der Adel völlig entmachtet wurden. Weitere Beiträge zu diesem Thema findet man hier:

https://luft.mind-panorama.de/?s=oktoberrevolution&x=11&y=16 

Seitdem sind über hundert Jahre vergangen. Und es gilt die Formel: Messpunkte der Vergangenheit und der Gegenwart ergeben eine graphische Linie, die nach oben oder nach unten zeigt: Das ist die Zukunft.

Solche Prognosen findet man hier öfter. Sie sind zuverlässig, wenn man die richtigen Messpunkte findet. Der Kommunismus ist in Russland, Ostdeutschland und China aus dem sichtbaren, offiziellen Leben verschwunden. Eine ausgewählte Liste von Einzelheiten zeigt trotzdem noch die Überreste. Was bleibt davon in der Zukunft? Die Elektronik erlaubt eine immer genauere technische Überwachung, aber die Menschen lassen sich das auf Dauer nicht gefallen. Transparenz, Offenheit werden immer mächtiger, auch wenn riesige, schwere Bremsklötze dazwischen landen. Das Gleiche passiert auch bei der Kriminalität, aber hier bestehen noch zu viele Wissenslücken und gefährliche Traditionen, bei den politischen Regierungen und deren Mitarbeitern in der Justiz. Die Opfer sind oft wehrlos, aber auch das ändert sich. Denn die Ökonomie, die betriebswirtschaftlichen Zahlen, registrieren jede Schwachstelle. Zu oft sind dann Mitarbeiter die Sündenböcke und Blitzableiter, aber alle Lichter zeigen hell auf die Führungsebenen, das Management. Nur für neue Leser: Das Stichwort „Wirecard“ im Wikipedia-Lexikon öffnet alle versteckten Hintertüren und Vertuschungsversuche, zeigt auch die schlimmsten M;ethoden. Trotzdem ist das, immer noch, nur ein winziger Ausschnitt. Die langfristigen Folgen und die finanziellen Schäden treffen alle Beteiligten, sogar deren langjährige Mitarbeiter und zuverlässige Kunden.

Vierzig Jahre Berufserfahrung, das reicht, wenn man will, um sich zu informieren. Ganze Bücherschränke mit geflossenen Tränen und ohnmächtiger Wut kann man darüber schreiben, aber das ändert gar nichts. Auch nicht die größten Datenbanken der Welt. Es fehlen neue Methoden, mit ganz anderen Programmen, die nicht Alles kontrollierne, sondern die Hauptsachen besser auswerten. Und tatsächlich für Bewegung sorgen. Ich habe niemals Leistungssport gemacht, und Siegrtreppen sind etwas für Sportler. Auch militärisch: Die körperlichen Höchstleistugen werden in Zukunft immer weniger wichtig. Die wichtigste Energie kommt aus den Denkmethoden. Auf dieser Webseite findet man ein großes Panorama aller realistischen Möglichkeiten, die ohne Phantasie auch nur Bruchstücke bleiben. Nicht wildgewordene Ideen und Auffälligkeiten von unruhigen, einsamen Cowboys spielen dabei eine ernstzunehmende Rolle. Hier werden auch Fehler gemacht, aber nicht absichtlich, man muss nur die Wiederholung vermeiden. Nicht bei Alltäglichkeiten, die mit der Lupe gesucht werden, sondern bei den Schalthebeln, die eine Richtung ändern oder die vorher, jahrelang verschwendeten Kosten verschwinden lassen.

Ich bin dabei oft massiv behindert, belästigt oder verlacht worden. Das Grinsen ist unauffälliger geworden, manchmal auch weniger aufdringlich und übertrieben. Persönliche Kriege sind Zeitverschwendung, kosten nur sehr viel Geld und versperren Auswege. Auch Rachephantasien sind kriminell, aber weit verbreitet. Auch die Mitläufer und Mitwisser.

Die verlorene Zeit holt Niemand zurück, aber so weitergehen kann es auch nicht. Einige Gesichter müssen endlich, deutlich erkennbar,  auf ganz andere Plätze. Sie dürfen nicht einfach sitzen bleiben und weitermachen. Das verlangen auch unsere Gesetze, die für Jeden gelten. Deshalb hat es mich gefreut, heute über „Unbekannte Filmstars“ zu schreiben. Vielleicht werden sie noch bekannter, wenn sie mit ihren echten Freunden darüber sprechen. Die sind ganz selten, existieren aber. Dazu gab es hier am 10.8.21 den Kommentar: „Die Einsamkeit zu Zweit“ :

https://luft.mind-panorama.de/einsamkeit-zu-zweit-2/ 

Gar keine einsamen Cowboys sind die amerikanischen Highwaymen. Auch ihr Text ist voller Hoffnung: „Good mornig, America, how are you?“ :

https://www.youtube.com/watch?v=RnGJ3KJri1g

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