Die Quelle der Energie

22.11.2021. Der letzte Artikel „Pegasus“ beschreibt eine Energiequelle, die viele Namen hat. Je mehr man darüber weiß, umso stärker ist ihre Wirkung. Trotzdem gibt es dabei kein Ende. Ein chinesischer Philosoph schrieb vor 2.500 Jahren: „Wer nicht gegen den Strom schwimmt, erreicht die Quelle nicht.“ Erkenntnisse stoßen immer auf Widerstände, durch den breiten, trägen Strom der Mehrheit. Friedrich Nietzsche (1844 – 1900) sagte: „Was mich nicht umbringt, macht mich stark.“ Er meinte keine körperliche Kraft wie bei Hochleistungssportlern, sondern geistige Stärke. Leider hat er nicht viel davon behalten können, weil eine damals unheilbare körperliche Krankheit sein Gehirn schwer beschädigte. Die Einzelheiten findet man in dem Artikel „Nietzsches Absturz“ vom 20.8.21:

https://luft.mind-panorama.de/?s=nietzsches+absturz&x=12&y=11

In dem Bericht wird auch die Tragödie des bayerischen Märchenkönigs Ludwig II. von allen Verfälschungen befreit. Zitat: „Nachdem die bayerische Staatsregierung Lügen über ihn verbreitet hatte und der kriminelle Psychiater Bernhard Gudden das passende Gutachten dazu schrieb, beging er Selbstmord im Starnberger See, mit 41 Jahren.“

Ludwig war nicht wahnsinnig, sondern litt nur unter psychischen Störungen, aus sehr persönlichen Gründen, die er damals geheim halten musste.

Aufgeräumt wird dabei auch mit den Märchen, dass der Londoner Dichter Christopher Marlowe am 30.5.1593 bei einer Messerstecherei in in einem Wirtshaus starb. Tatsächlich musste Marlowe aus England fliehen und schrieb unter dem Namen des Theaterdirektors William Shakespeare die Werke, die dann mit dem Pseudonym des Theaterdirektor weltberühmt wurden.

In der Weltgeschichte gibt es auch berühmte Kriminalfälle, die bis heute nicht aufgeklärt wurden. Man muss nur die Stichwörter eintippen, in die Such-Funktion, rechts oben auf dieser Seite. Dann findet man Alles, was ich dazu geschrieben habe.

Die Fehler passierten dabei wegen großer Informationslücken, die sich schließen lassen. Bei den Opfern, den unschuldig Verdächtigten, bei den Ermittlern, bei den Gerichten und ihren Gutachtern.

Das ist keine Pauschal-Abrechnung. Der Schriftsteller Erich Kästner (1899 – 1974) hatte im Dritten Reich ein totales Schreibverbot. Seine Bücher wurden in Berlin öffentlich verbrannt. Aber unter falschen Namen konnte er Alles veröffentlichen, was ihm keine Ärger mehr mit der Regierung brachte. Bei den Nürnberger Prozessen 1945 wurden die Haupt-Schuldigen nach dem Urteil gehängt und ihre Asche, für immer, in die Münchner Isar geschüttet. Beim Prozess war Kästner persönlich anwesend und schrieb darüber Zeitungsberichte. Aber es gab keine General-Abrechnung. Die überließ er den anderen Opfern. Er schrieb nur noch Kinderbücher, war aber auch Drehbuchautor des Monumentalfilms „Münchhausen“, im Kriegsjahr 1942, unter dem Pseudonym „Berthold Bürger“. Die Genehmigung war nicht möglich ohne den Propagandaminister Joseph Goebbels, aber sein Chef Adolf Hitler tobte vor Wut, als er von der Sache erfuhr, und er erneuerte sofort das totale Schreibverbot für Kästner.

Kästner schrieb auch den klugen Satz: „Am schlimmsten ist die Einsamkeit zu Zweit.“ Das ist auch der Titel des Artikels vom 10.8.21:

https://luft.mind-panorama.de/einsamkeit-zu-zweit-2/

Fehler macht Jeder, aber man darf sie nicht absichtlich wiederholen. Das kann niemals vollständig gelingen, aber sämtliche Artikel hier sind ein Schritt in diese Richtung. Wer das nicht einsieht, bekommt in Zukunft immer weniger von dem Licht, das auch das Internet in die ganze Welt bringt. Nicht nur am heutigen Montag, sondern auch am kommenden Sonntag, am ersten Advent. Rilke schrieb zum Herbst: „Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben.“ Aber das muss gar nicht sein. Es liegt an den Erkenntnissen und den Methoden, wie man dazu kommt. Auch im Neuen Jahr.

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