Die rasende Inflation

31.5.2022. Die Inflation, die Geldentwertung bekommt täglich ein höheres  Tempo. Steigende Preise spüren nicht nur die Alltagsmenschen, sondern die Industrie und die Großfirmen. Wir haben einen gut aussehenden Finanzminister, besser wäre es, wenn er gute Ideen hätte. Ein unbekannter Experte begründete gestern, welche Ausgaben überprüft und gekürzt werden müssen. Das liest man hier seit drei Monaten, offen bleibt nur der Wunsch, dass es auch Wirklichkeit wird. Die Mehrheit spricht nicht davon, sondern von den kostspieligen Weltkrisen, die in Afrika ein staatlicher Dauerzustand sind, ohne Krieg, und in der Ukraine die menschliche Katastrophe meinen. Die Berliner Regierung hat jetzt Milliarden für ein  Sondervermögen frei gegeben, man nennt das auch einen Schattenhaushalt, aber dieser Begriff wird nichtb einmal mit einer Kneifzange angefasst, weil er eigentlich verboten ist und Ausgaben vertuschen soll, die überflüssig sind. Zur Zeit gilt das nicht, aber das Recht nachzudenken, über die Zeit danach. Militärische Technik wird in Zukunft eine immer kleinere Rolle spielen, sie wird jetzt schon unauffällig, wenn Drohnen ohne Besatzung ihre Ziele ansteuern, die von Laptops in anderen Staaten beobachtet werden. Noch wichtiger wird die Strategie, die logische Planung. Wie erreicht man den größten Erfolg, mit dem kleinsten Aufwand? Darüber gibt es ein berühmtes Buch: „Die Kunst des Krieges“, das der chinesische General Sun Tsu (544 – 496 vor Chr.) der Welt hinterließ. Dazu gibt es hier über 1.000  Beiträge, wenn man das Stichwort  in die Such-Funktion eintippt, rechts oben auf dieser Seite.

Noch viel mehr Geld kosten alle Fehler, die Niemand beseitigt. Weil sie nicht erkannt werden, auch nicht die teuren, langjährigen Folgen, die schon Anfang an vorhanden sind. Das kann an Informationslücken liegen, die Jeder selbst schließen kann. Oder an Dummheit oder geplanter Kriminalität. Ein  Kapitel dazu ist hier „Die Gesetze der Ökonomie“, zu finden unter diesem Text. Als ich, vor fünfzig Jahren, meinen ersten Arbeitstag hatte, ging das schon los, und die Energie dafür ist seitdem nicht kleiner geworden, weil sie, auch,  an den Schalthebeln sich festklammert. In den Entscheidungen, bei den geplanten Projekten, und die Qualität der dabei beteiligten Mitarbeiter kann jedes Schiff umkippen und untergehen lassen. Unten ist immer das breite Fundament, das Alles aushalten muss. Ganz oben sind die Köpfe, die darüber entscheiden. Das kann viele Jahre kang dauern, bis ein helles Licht eingeschaltet wird. Wiederholen kann man dazu kurz „Pandora“, ein Netzwerk freier Journalisten, das Verbrechen sucht und findet, vor Allem in den höchsten Etagen der Finanz-Architektur.  Weiter unten gibt es noch mehr davon, das ergibt sich aus der Logik. Also sind viele Schatzkammern noch unsichtbar, werden aber geöffnet, und verhindern kann das Niemand. Aber sich innerlich darauf vorbereiten, im eigenen Interesse und für die Opfer, deren Zahl immer viel größer ist und die auch gern über ihre Sorgen und die Einzelheiten sprechen. Absichtliche Falschmeldungen oder Betrügereien sollen das verwirrren und bremsen, aber die Gesamtmenge ist einfach zu groß. Darum müssen sämtliche Gutachten, für Gerichte oder berufliche Zwecke, noch genauer utersucht werden. Sie werden bezahlt,  und jeder Auftraggeber will damit Erfolg haben.

Gestern gab es hier den Artikel „Berggasse 19“. Das war Sigmund Freuds lebenslange Adresse in Wien, ein paar schmucklose Räume, in denen aber ein ganzes Universum an Gedanken entstand. Die Psychoanalyse lässt sich in allen Bereichen anwenden, auch in den 46 Kapiteln  (Kategorien) hier. Man kann sie auch „Analyse“ nennen, dann wird die Größenordnung noch umfangreicher und wichtiger, aber dann wächst auch das Risiko für Missverständnissse. Denn Analyse ist ein Modewort geworden, das zu oft verwendet wird und stark abgenutzt ist. Politische Nachrichten gebrauchen es oft, aber auch als lautes Geraschel für leeres Stroh, für Zeitverschwendung. Eine Zeitkrankheit, die sich seit dreißig Jahren immer mehr ausgebreitet hat. Zufällig ist das auch meine Zeit in München. das Kapitel dazu beginnt 1987.

Das war eine spannende Zeit, aber sie hat sich verändert. „Die stärkste Energie“ ist ein ganz anderes Thema, das sich mit dem Anfang und der Fortentwicklung des Universums beschäftigt. Aber im September 2000 kam das Internet dazu, mit vielen Freiheiten und schwarzen Figuren, die diese Freiheit rücksichtslos missbrauchten. Damit wurden sie automatisch auch zahlreichen Zuschauern beakannt und im Lauf der Zeit immer klarer erkennbar. Ihre persönlichen Daten müssen geschützt werden, aber die Aufklärung ist Sache der Justiz, die erst vor einem Monat im Fall unseres Gesundheitsministers Lauterbach,  ein Netzwerk von siebzig Personen entdeckte, das ihn bedrohte. Deren Kontakte und Querverbindungen werden jetzt untersucht, auch als Hinweis für die Fälle, die noch gar nicht bekannt sind.  Das wird sich ändern, und der Monat Juni beginnt zwar erst morgen, ist aber noch nicht zu spät dafür. Ein Grund zur Vorfreude, der auch Platz macht für andere Themen, die  als Zukunftsprojekte geeignet sind.

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