Die Schalthebel der Staaten und Projekte

27.10.2021. Zur Zeit hat das Stichwort „Matrix“ hier ein vorher unbekanntes Eigenleben bekommen, aber man findet es bereits in über 20 anderen Überschriften:

https://luft.mind-panorama.de/?s=matrix&x=11&y=16

Eine Matrix ist eine Schalt-Tafel, mit der sich sämtliche Projekte steuern lassen, aus allen Richtungen und in allen Bereichen, die hier das Thema von 43 Kapiteln sind. Die Abläufe funktionieren heute meistens elektronisch, aber das allein reicht an keiner einzigen Stelle aus. Ohne gute Vorbereitung geht Alles schief, wenn die Aufsichten schlampig sind, kommt es zu versteckten Fehlern, und erst zwanzig Jahre später ist es möglich, dass sogar ein stabiles Fundament nicht verhindern kann, dass Alles zusammenbricht, mit riesigen Entschädigungszahlungen und Neubaukosten, für die keine Haftpflichtversicherung zahlt, wenn dahinter Absicht oder grobe Fahrlässigkeit stecken. Versicherungs-Detektive sind spezialisiert darauf. Privat habe ich einige schon in den ersten Münchner Jahren kennengelernt. Sucht man die sich selbst aus, sind das sehr nette Menschen. Als Besucher bleiben sie lange, und zu meinem letzten Treffen in Münster, im September 1987, meldete sich sogar ein erfahrenen Profi, den ich schon viele Jahre aus gemütlichen Stammlokalen kannte. Ein Jäger, der schon viele wilde Tiere abgeschossen hatte. Das ist nur ein Sprachbild, ein Symbol. Tatsächlich landeten sie vor Gericht, mussten ihre zusammengeklaute Beute an die Opfer zurückzahlen und wurden dann mit offenen Rechnungen selbst zugeschüttet, so dass jeder Fluchtweg verschwand, bis zur monatlichen Höhe der niedrigen gesetzlichen Sozialhilfe.

Seine Geschichten waren keine erfundenen Märchen, sondern einerseits schrecklich, weil Betrüger immer mehr ihre natürliche Scham verlieren, auch die Reste ihres Gewissens und außer Kontrolle geraten. Andererseits gab es damals noch kein Internet als Massenvergnügen, und er benutzte nur seinen logischen Verstand, stellte Vergleiche an und Auffälligkeiten fest. Bis sogar dicke Fische an seiner Angel hingen. Das waren keine langweiligen Trauer-Ansprachen, sondern damals habe ich gern Bier getrunken und solche Abende konnten bis zum frühen Morgen dauern, wenn das erste Tageslicht alle klebrigen Sümpfe noch klarer erkennbar macht und die Vampire wieder in ihre Gräber zurück müssen, weil sie sonst im hellen Licht zu Staub verfallen.

Solche Abenteurer sind von Beruf aus neugierig, mögen aber keine Aufdringlichkeit. Mir geht das genauso, und die Neugier hat immer ihre Grenze dort, wo unsere Verfassung, das Grundgesetz, die Türen zuknallt. Beim garantierten Respekt vor der freien Meinungsäußerung und dem Schutz der Privatsphäre. Der Technik ist das zwar egal, aber sie registriert auch unsichtbare Spuren, so wie der Strom selbst auch unsichtbar ist, nicht aber seine Folgen und Möglichkeiten, helles Licht auch dort zu erzeugen, wo abgedunkelte Fenster und verschlossene Türen das mit aller Macht verhindern sollen.

Einschüchterungsversuche lehne ich ab. Nur Offenheit bringt die menschliche Entwicklung weiter, noch viel schneller als bisher. Bis zu den gerade erwähnten klaren Grenzen, die auch der Staat immer beachten muss. Geheime Gesetze sind verfassungswidrig, ihre Verursacher können sich nicht ewig verstecken. Aber viel heiße Luft kann man sich sparen, wenn man einfach nur die Wege geht, die für alle Aktivitäten frei gegeben sind. Und davon gibt es noch so viele, dass ferne Kontinente wie Südamerika und Afrika uns darum beneiden. Am Mittelmeer liegt auch noch zu viel Müll von vorgestern herum. Wenn man dort die Sonne genießen will, die alten Städte und Landschaften, sind die Gedanken dafür längst bereit. Die Realität folgt aber auch noch.

Die lebendige Musik aus dem Süden ist derart vielfältig, dass Jeder nur eine persönliche Auswahl davon treffen kann. Einen Grund dafür muss es gar nicht geben. Vor hundert Jahren wurde dem berühmten Sänger Enrico Caruso ein Lied gewidmet. „Core `ngrato“, im Dialekt seiner Heimat Neapel, mit dem vielsagenden Text: „Undankbares Herz, warum erzählst mir solche Worte voller Liebe? Alles ist vorbei.“ Damit war sicherlich nicht nur eine einzelne Person gemeint, sondern die verlorene Heimat. Carlo Bergonzi sang das 1973, und es ist immer noch unvergleichlich:

https://www.youtube.com/watch?v=oTpZ1ednTmc 

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