Die Schlüssel der Kleinstadt

12.7.2021. Das stärkste Veränderungsprinzip ist die Größenordnung. Fast Alles, was neu entsteht, beginnt ganz klein. Pflanzen und Tiere. Beim Menschen gibt es noch eine zusätzliche Dimension. Die Verarbeitungsmöglichkeiten des Bewusstseins übertreffen alle anderen. In der Kindheit sind sie auf einer niedrigen Ebene. Daran täuscht aber bereits, dass im Gedächtnis Informationen gespeichert werden, die erst Jahre später, in der Erinnerung, immer umfangreicher und mächtiger werden. Mehr noch. Die Archetypen vergrößern sich. Das sind ganz frühe Ur-Bilder, aus dem Beginn der Menschheitsgeschichte, vor 2,6 Millionen Jahren in der Steinzeit. Die ersten Werkzeuge, Waffen und Behälter bestanden damals aus Stein. Danach wurden andere Materialien ausprobiert, Und ganz neue Arten entstanden, bei den Pflanzen und den höher aufgebauten Lebewesen. Der Fortschritt, die Evolution, entstand durch inneren Druck und die Einflüsse der Außenwelt. Dabei kam es ständig zu Mutationen, Verwandlungen, die für  immer längere Zeiträume blieben.

Die Gegenwart hat ausgefeilte Ordnungspinzipien, die einen schnellen Durchblick verschaffen, wenn sie sorgfältig gesammelt und richtig ausgewertet werden. Eine grenzenlose Fehlerquelle, an der laufend gerarbeitet werden muss, die in weiten Teilen aber  zu sehr vernachlässigt wird. Die Fehlersuche ist meistens, längst  erledigt, ihre Beseitigung läuft aber nur im Schneckentempo ab. Die Fakten sind öffentlich bekannt, auch die starken Bremsklötze, in allen Details, trotzdem steigt  der Handlungsbedarf immer mehr.

Kinder merken sich schon viele Einzelheiten, können sie aber noch nicht erklären. Das ist viel später leicht möglich, weil dann Wiederholungen und wachsende Erfahrungen viele Schlüssel griffbereit ausbreiten. Wer in einer unübersichtlichen Großstadt aufwächst, wird von ersten Eindrücken überflutet und verwirrt. Dort kommen allerdings  die meisten Zuwanderer aus Dörfern und Kleinstädten. Ein ideales Anschauungsmaterial für die ersten zwanzig Jahre. Ein Garten vor dem Elternhaus beantwortet Fragen ohne Ende, nach Lebensmitteln und pflanzlicher Schönheit. Wenn Hühner und Schweine dort unterwegs sind, erlebt man zwar nicht das Paradies, aber eine ferne Ahnung davon und später die Erinnerung, wie es hätte sein können.

Das ist Aufbaunahrung. Später kommen Bücher und Fernsehen dazu, Treffen mit Nachbarn. Und seit dreißig Jahren das Internet, als Massen-Unterhaltung, grenzenlose Wissenskiste und schlaues Spielzeug. Das wird seit Jahren immer mehr missbraucht. Offensichtlich existieren riesige  Wissenslücken über die Grenzen und Verbote. Gemacht wird einfach, was möglich ist. Unter diesem Text steht  das Stichwort „Elektonik“. Dazu gehören 409 Kommentare, das ist eine große Übersicht der wertvollen Entdeckungsmöglichkeiten, der realistischen Gestaltung, deren Grenzen  und fehlender Anwendung von wichtigen Datensammlungen in allen Bereichen.

Aber kein Geheimnis sind auch die Gesetze, die deutlich über Fehler informieren, die Folgen und Strafen. Oft ist das ein paar finanzielle Nummern zu groß für die Verursacher, die nur ein bescheidenes Einkommen haben, aber auch große Wissenslücken. Hier besteht Nachholbedarf für Schulen, die berufliche Ausbildung und das private Auftreten, obwohl es viele Mitwirkende gibt. Erfolge und Gewinne erzeugen Eifersucht und Neid. Aber man kann das Alles auch mit gutem Gewissen erreichen, den richtigen Unterstützern und Informationen. Das ergibt keine Überlastung, sondern schafft viel Platz für Pläne und Projekte, die noch gar nicht erkannt und erledigt sind. Wenn sich der tägliche Gesprächsstoff damit noch gründlicher beschäftigt, steigert das auch die Lebensqualität. Zeit genug dafür gibt es an jedem Tag.

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