Die Unendlichkeit der Acht

7.10.2020. Die Ziffer Acht ist das Zeichen der Unendlichkeit, der Ewigkeit. Die Grenzenlosigkeit kann eine dunkle Seite haben. Das ist die Maßlosigkeit. Die Gier. Nach Geld und Macht. Spielt sich das im geistigen Bereich ab, ist es der fanatische Extremismus, nicht nur in der Politik. Aber im positiven Sinn ist es das im Sündenfall verlorene Paradies, das immer eine Quelle der menschlichen Sehnsucht war, aber erst dann Wirklichkeit wird, wenn die vorherige Welt der Finsternis, untergegangen ist. Das ist das Thema dieser Artikelserie, die nicht unendlich ist, sondern offen, weil das Thema keine zeitlichen Grenzen hat.

Das heutige Datum, der 7.10., ergibt in der Quersumme eine Acht. Darum passt das Thema auch zum Kalendertag. Am siebten Wochentag endet eine Arbeitsperiode mit der Tradition, dass im Zeitablauf eine Pause eintritt, um wieder neue Energie zu tanken. Genauso ist es nachts. Im Schlaf werden die inneren Batterien wieder aufgetankt. Und um sieben Uhr danach beginnt für die meisten Arbeiter eine neue Zeit, für die Erledigung ihrer Pflichten. Sieben Stunden Schlaf sind die beste Zeitdauer, um wieder voll in Kraft zu sein. Das ist auch der Mittelwert, um in den übrigen siebzehn Stunden des Tags wach zu sein, um körperlich oder geistig zu arbeiten. Die Natur hat es so eingerichtet, dass sieben Stunden Schlaf auch die Zeit im Winter ist, in der das Tageslicht ausreicht, um draußen genug zu sehen. Wird das weniger, kommen die ganz lichtarmen, vom Wetter verdunkelten Wintertage. Wird es mehr, dann nähert sich der Hochsommer.

Zwei Parallelen treffen sich rechnerisch in der Unendlichkeit. Das geht eigentlich gar nicht, weil es logisch gar nicht möglich ist, dass eine zweifache Linie, deren Abstand sich nicht verändert, irgendwo sich berührt. Aber schon Einstein hat bewiesen, dass in der physikalischen Dimension der Zeit keine begrenzte Kategorie steckt, sondern sie abhängig ist von anderen Einflüssen, zum Beispiel von Masse und Energie. E = mc hoch Zwei, ist seine Formel dafür. Das ist die Relativitätstheorie, aus der in der Fortentwicklung sich die gesamte Elektronik aufgebaut hat. Für jeden Computer gilt das Binär-Modell. Das ist die Verbindung der beiden Ziffern Null (Urzustand) und Eins (Start oder Bestenplatz im Sport), die in unendlichen Variationen jedes komplizierte Computerprogramm aufbauen und immer deren Basis sind. Eine Weltformel, für die Lösung aller Probleme, vor Allem in der Zukunft.

im psychischen Bereich ist das Unterbewusstsein unendlich groß. Es gehorcht zwei anderen Dimensionen: Dem eigenen Ich, der persönlichen Wahrnehmung. Und dem Es, das sind alle Einflüsse der realen Außenwelt, die auf das Bewusstsein einwirken und es verändern. Gespeichert wird das zunächst im bewussten Gedächtnis und gleichzeitig, noch wichtiger, im grenzenlosen Unterbewusstsein. Das ist ein, früher völlig unbekannter Speicher im Gehirn, der auch alle unangenehmen Erfahrungen aufnimmt, die aber dort nicht spurlos verschwinden, sondern nur schlafen, um wieder zu erwachen, durch Signale, die nur ein einziges Stichwort oder ein Bild brauchen, um plötzlich aktiv zu werden. Enthalten sie schmerzliche Enttäuschungen, dann lösen sie Störungen aus, die sehr stark auf das Alltagsleben einwirken, aber durch eine sorgfältige Analyse, ohne Bla-Bla und leeres Stroh, abgebaut werden und dann verschwinden.

Unendlich ist der offene Handlungsbedarf, in allen Bereichen, vor Allem in politischen und ökonomischen Systemen. Sie steuern das Wohlbefinden aller Menschen, können es aber auch beschädigen oder zerstören. Ein Allheilmittel ist der Dekalog, das sind die Universalgesetze der Zehn Gebote, die zehn unendlichen Gespräche mit Gott. Inhalt ist zum Beispiel das Verbot des Lügens, Fälschens, Betrügens, Verleumdens und des Tötens. Außerdem dulden diese Gesetze keine anderen Götter neben sich.

Die Strafen standen schon im Altertum und in der Antike in allen Gesetzbüchern, aber sie wirken, und sie sind zeitlos aktiv, auch ohne schriftliche Paragraphen.

Jedes System endet in einer Katastrophe, wenn es diese Gesetze bricht. Das kann lange dauern, aber umso schrecklicher sind die Folgen, die den Alltag jedes einzelnen Menschen beschädigen oder zerstören. Darum ist es.nur noch eine Frage der Zeit, wann das passiert. Die Informationsfluten des Internets müssen besser geordnet werden. Nicht die Gesamtmenge entscheidet, sondern die Methoden, die Strategie der Auswertung.

Hier bestehen immer noch – unendliche – Wissenslücken, aber man kann sie abbauen. Wenn die Justiz das schaffen wird, reinigen sich auch die Tätigkeiten aller zuständigen, nachgeordneten Behörden, die nur gesetzliche Dienstleistungen bearbeiten sollen, pflichtgemäß, für die Bevölkerung, aber nicht deren Könige oder eigenmächtige, freche Diktatoren sind. Das Alles steht verbindlich, ganz deutlich im Grundgesetz. Aber die Wirklichkeit sieht oft ganz anders aus.

Die Elektronik, vor Allem das Internet, wird das ändern. Unsere Verfassung garantiert das Recht auf Meinungsfreiheit, Pressefreiheit in allen Publikationen, das Verbot von Eingriffen durch eine staatliche Zensur und den freien Zugang zu Informationen. Das Internet muss auch in Gefängnissen jedem Beteiligten frei zugänglich sein. Kann er das nicht selbst bezahlen, muss der Staat dafür einspringen und alle Kosten übernehmen. Nicht durch die königliche Genehmigung von überflüssigen, komplizierten Anträgen und schriftlichen Hilferufen, sondern immer, schon im Voraus diese Maßnahmen planen und realisieren.

So wird das Thema Unendlichkeit zum Heilmittel für alle Probleme oder zeigt realistische Lösungsmöglichkeiten. Wer da unbeweglich bremst oder verdunkelt, wird verfolgt von den ewigen Gesetzen, früher oder später. Jeder macht Fehler. Aber das darf nicht vorsätzlich, absichtlich geschehen, aus Geldgier oder Machthunger . Denn dafür stehen in den Gesetzbüchern noch schärfere Strafen. Man muss das nur ernst nehmen und danach auch handeln. Nicht allein die Opfer, sondern vor Allem die wechselnden, gesetzgebenden Regierungen, die jeden Tag, viel zu viel reden, aber nicht genug dafür tun. „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“ Das alte Sprichwort hat Recht.

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