Die Wende, nach 1990

3.10.2022. In München habe ich damals die Wiedervereinigug erlebt, die heute ihr Jubiläum hat. Damals lief noch Alles privat ab, abends gab es Streit mit einem Besucher, der nach dreimonatiger Bekanntschaft immer unangenehmer wurde und bald aus dem Blickwinkel, völlig verschwand,  endlich. Im Fernsehen schauten wir den Jubel über den neuen  Staat, der nur noch eine einzige gemeinsame Fläche hatte. Und heute? Dazu sagte gestern der ehemalige Bundespräsidet Gauck deutliche Worte, in einer Kirche in Rostock. Mit Sicherheit liest er hier keine Beiträge, aber er sagte das, was hier immer wieder zu lesen ist: Die große Krise muss überwunden werden, und eine Zukunft gibt es nur gemeinsam, wenn Alle dabei mitmachen. Mehr muss man nicht dazu sagen, heute wird das noch Gegenstand vieler langer Ansprachen, die zum Abschalten sind.

Gestern erledigten sich ein paar Probleme von selbst, als hätte eine unsichtbare Hand eingegriffen. Genaueres ist uninteressant, aber danach habe ich mir längere Ausschnitte aus den „Meistersingern“  angeschaut. Erst einmal die Aufzeichnug von 1987, als die Staatsoper Dresden ein Gastspiel in Tokio hatte. Eine Muster-Aufführung, dank aller Beteiligten. Am stärksten war Theo Adam, der bis zum Tod von Wieland Wagner am 17.10.66,   in Bayreuth die anspruchsvollsten Rollen gestaltete. Er hatte auch damals viele Konkurrenten, aber Wieland setzte nur noch ihn als Wotan ein. Dann kam die Schusterszene von 1963,  von Wieland noch selbst gestaltet. In schlechter Bildqualität, aber es gibt ausgezeichnete Fotos, die sich über den Nebel der Vergangenheit schieben, und dann werden Persönlichkeiten wie Anja Silja und Wolfgang Windgessen noch deutlicher, als wenn man nur die Tonaufzeichnugen hört. Den Abschluss brachte das Finale, von Otto Schenk in New York inszeniert, mit einer genauen Wiedergabe der Nürnberger Burg dort, wo in der Nähe das Haus von Albrecht Dürer steht. An diesen  Platz habe ich viele Erinnerungen, nach Reisen durch ganz Oberfranken, seit dem Sommer 1989. Traumlandschaften, nur ein paar Bewohner erinnern an Alpträume, die seit 2019 Vergangenheit sind, als ich Abschied von dort nahm, für immer. An  dem Tag entstand auch der Bericht über die „unsichtbare Weltuhr“, die auch genauer erklärt wird, im ersten Kapitel hier.

Vergleiche mit der Vergangenheit können ganz neue Ekenntnisse aufbauen, die sogar Voraussagen für die Zukunft möglich machen, wenn Fakten und Phantasie sich dabei vertragen. Die Quersumme der 46 Kapitel ist Zehn, das ist die Zahl der Zehn Gebote im Dekalog, den zehn Gespräche  mit Gott über seine Weltordnung. Näheres dazu findet man im Kapitel „Die stärkste Energie“, unter diesem Text.

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