Die Zeit danach

9.3.2022. Auch zu den aktuellen Nachrichten aus der Ukraine gibt es derart viele Kommentare, dass von hier aus keiner kommt. Wie man diese Katastrophe hätte verhindern oder schnell beenden können, wurde mehrfach begründet. Sie geht einfach weiter, seit vierzehn Tagen. Schnell finden kann man die Hinweise mit dem Stichwort „Ukraine“ und der Such-Funktion, rechts oben auf dieser Seite. Es ist ein Fehler, die Schuld nur auf einer Seite zu suchen, weil die Ursachen schon nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs erkennbar wurden. Seit 1945.

Offen ist immer noch, wie es anschließend weitergeht. Auch das Thema wird in den Nachrichten nur am Rande behandelt. Einzelheiten kann es nicht geben, aber die hier oft verwendete Methode, sich auf Hauptsachen zu konzentrieren und sie mit der Vergangenheit zu vergleichen, weil daraus sich auch die Zukunft ergibt, wenn die Messwerte nicht verändert werden.

Zu den aktuellen Signalen, die immer nur eine Auswahl sein können, gehört auch die Beurteilung von Gesundheitsminister Lauterbach. Niemand bestreitet seinen guten Willen, aber es fallen Stichwörter wie „Obrigkeitsstaat“ und „Verletzung von Grundrechten“. Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass seine Entscheidungen zulässig waren. Aber einig sind auch Alle, dass sie, in der bisherigen Form ein Ende finden müssen und nicht wiederholt werden dürfen, weil die Gesamt-Situation sich verändert hat. Zum gleichen Ergebnis kann man in der Ukraine-Krise kommen. Die „neue Welt“ ist hier das Thema eines eigenen Kapitels. Dort gibt es auch viele konkrete Hinweise, seit zwei Jahren. Sie sind realistisch, aber ihre Verwirklichung ist offen. Wer bessere Ideen hat, muss noch viel ernster genommen hat. Die Stimmen dazu sind noch fast unhörbar, aber die Informationen werden sich schnell verbreiten, in erster Linie durch das Internet.

Ein Jubiläum hat  die Oktoberrevolution in Russland, vor 105 Jahren. Billige Vergleiche kann man sich sparen, wenn sie sinnlos sind. Damals wurde die Staatsform der Monarchie beseitigt, und der russische Zar Nikolai starb mit seiner Familie, im Keller eines Wohnhauses in Jekaterinburg, weil er als Staatsfeind eingestuft wurde. Der russische Präsident Boris Jelzin (1931 – 2007)  hat die sterblichen Überreste in einem Staatsakt feierlich beisetzen lassen und ihm die Ehre erwiesen, die ihm zu Lebzeiten Niemand geben wollte. Er hat damit ein Zeichen gesetzt, das weltweit aufgezeichnet und bekannt gemacht wurde. Die Wikipedia enthält einen ausführlichen Artikel, in dem Jelzins  Person dokumentiert wird, ohne für irgendeine Seite Partei zu ergreifen.

Die Beurteilung großer geschichtlicher Zeitabschnitte ändert sich, je nachdem, wer die Beurteilungen unterschreibt oder in die Welt hinaus schreit. Dazu gibt es auf dieser Webseite viele Artikel und immer das Prinzip der Gewaltlosigkeit, der Freiheitsrechte und aller Verfassungs-Vorschriften, die daran keinen keinen Zweifel lassen. Sie sind längst die oberste Richtschnur, auch in Deutschland und den USA, wo sie jedes andere Einzelgesetz vernichten, wenn es dagegen verstößt. Ein anderes Stichwort dafür sind die Menschenrecht, die Unverletzlichkeit der Würde des Menschen, auch durch staatliche Maßnahmen, bei einer übertriebenen Überwachung und Kontrolle der Bürger. Jeder Angriffskrieg wurde als Verbrechen bereits 1945 markiert. Auch amerikanische und russische Richter fällten, gemeinsam Todesurteile gegen die überlebenden Verursacher des Zwweiten Weltkriegs. Sie konnten sich frei verteidigen, mit eigenen Rechtsanwälten, aber ihre persönlichen Unterschriften standen unter vielen Dokumenten. Als Wiederholung reicht dabei vollkommen der Hinweis darauf, dass ihre Asche, nach den Urteilen, nachts nach München gefahren wurde und dort in die Isar gekippt wurde, neben der kleinen Wallfahrtskapelle „Maria Einsiedel“.

Das offene Gelände liegt in Thalkirchen, mitten in einem beliebten  Ausflugsgebiet, wo diese Geschichte fast Niemand kennt. Dort ist auch die Zentrallände, wo die Isar-Flöße aus Wolfratshausen ihre Freizeitgäste  wieder aussteigen lassen.

Auch das ist ein Zeichen für die Zukunft. Eine schlechtere wird es nicht geben. Dafür sorgen alle Augen und Ohren im Internet. Technisch wird es immer besser, aber die Auswertungen müssen immer  Menschen durchführen, die dafür auch geeignet sind.

.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.