Die Zeitmaschine

23.1.2021. „Die Zeitmaschine“ ist ein alter Kino-Klassiker von 1960, über den man heute nur noch schmunzelt. Der Held setzt sich in einen großen Sessel, fummelt an ein paar Knöpfen herum und wird dann, wunschgemäß, in eine ganz andere Zeit gesendet. Die Verwandlungen der Schauplätze und andere Tricks geschehen ohne Elektronik, es wirkt wie ein alter Spielzeugkasten. Heute geht das schneller. Die Digitalisierung schafft perfekte optische Täuschungen, die aber echt wirken. Trotzdem hat die Filmbranche noch riesige Lagerhallen, für Kostüme und aufwändige Perücken. Mangels Nachfrage sieht man sie sogar im Zentrum einiger Großstädte, wo sie die Passanten erschrecken sollen. Derartiger Unsinn hat stark nachgelassen, weil ihn Niemand mehr braucht. Viel ernster sind digitale Effekte, wenn sie durch Computerprogramme geistern, die für Ordnung sorgen sollen.

Bei der Planung großer Projekte, bei der Verhinderung von Fehlern und Schäden. Dabei hilft auch die technische Datenverarbeitung, aber etwas Anderes fehlt viel zu oft: Der logische Verstand. Denn bei allen Auffälligkeiten kann man recht schnell die Ursachen einkreisen. Wiederholungen haben immer einen Grund. Daraus lässt sich ein Spinnennetz enttarnen, das zwar im Schatten abläuft, aber deutliche Merkmale eines Projekts hat. Diese Arbeit muss gar nicht manuell, also von Hand, erledigt werden, sondern kann als vollautomatische Technik noch besser ausgebaut werden.

Das geschieht auch in vielen Bereichen, aber die Lücken sind noch viel zu groß. Tageszeitungen leben von einzelnen Sensationen und können sich monatelang daran aufbauen. Aber das ist nur eine abgenutzte Verkaufsmasche, kein Entschlüsselungssystem, das breitflächig im Einsatz ist. Seit vielen Jahren ist das feststellbar. Und das ändert sich nur langsam. Im Berufsleben wird das besonders teuer, weil Schwachstellen damit nur vertuscht und zu geschminkt werden. Doch hinter der Maske bleibt immer die Wahrheit. Was ist wahr? Dazu gibt es viele komplizierte Definitionen und Wunderformeln, die wirkungslos sind. Wahr ist aber das Nachprüfbare.

Dazu gibt es ganz unterschiedliche Perspektiven, Regeln und Erkenntnismethoden. Selbst bei besonders wissenschaftlicher Genauigkeit können das Irrtümer sein. Wenn Widersprüche nicht aufgeklärt oder verschlampt werden. Oder weil der Horizont zu eng ist. Zur Beurteilung taugen deshalb nur eine Vielzahl von Elementen. Auf dieser Webseite sieht man, ganz rechts, immer vierzig Kapitel. Sie sind Teil meiner Denkweise, aber nicht nur darauf begrenzt. Sie sind der Rahmen für die Beurteilungen hier, aber an keiner Stelle, irgendwo einfach nur abgeschrieben, sondern in langen Jahren entwickelt und auf ihre Richtigkeit getestet worden. Es wäre jetzt albern, damit einen dummen Anspruch auf Fehlerlosigkeit aufzubauschen. Das wäre Schwindel. Aber vergleicht man die ganz natürliche Fehlerquote mit anderen, dann wird die Sache viel klarer. Man soll sich nicht den Mund zerreißen über Mängel und ungelöste Probleme, wenn man sie selbst verursacht.

Tatsache ist, dass zu viele schwere Fehler in allen Bereichen passieren, und Niemand beseitigt sie. Bei der jetzigen Weltkrise ist längst, spätestens seit Ende März, ein Zustand erreicht, wo immer mehr Sackgassen deutlich erkennbar werden. Aber Spitzenpolitiker und Spitzenmanager zerreden sie nur, jeden Tag. Die Betroffenen werden immer ratloser, allein in der Gastronomie und der Kultur sind, massenweise, ganze Branchen in Gefahr. Wundermittel dafür gibt es keine, aber Zeit zum Nachdenken. Hier findet man dafür auch einige Ideen, aber die Realisierung ist immer Sache derjenigen, die dafür gut bezahlt werden. Vor allem die Massen der Betroffenen nicken immer noch zu viel, statt sich im Internet besser zu informieren. Das ist keine Schuldzuweisung, sondern eine Perspektive, die aktiviert werden muss und Wirklichkeit werden kann. Eine große Chance, die aber bei noch mehr Gleichgültigkeit ganz wirkungslos bleibt. Auch das wird im Netz dokumentiert, natürlich auch die Veränderungen.

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