Das Obskure und das Okkulte

24.4.2022. Das Unbekannte reizt immer die Phantasie oder löst berechtigte Widerstände aus: Zum Beispiel das Obskure oder das Okkulte. Das letzte gehört zum Bereich der Religion, man findet es aber auch überall, wo Geheimnisse gar nicht aufgelöst werden können. Eine eigene Dimension. Neugierige Menschen sind dumm, sie mischen sich in fremde Angelegenheiten ein, die sie gar nichts angehen. Daraus entsteht unerwünschter Krieg oder eine schlechte Luft, wie im Beruf, wenn Menschen sich treffen, die das nicht freiwillig tun. In München war das Privatleben davon beschmutzt, in den letzten Jahren. Die ersten Jahre, ab 1987, waren tatsächlich ganz anders. Dazu gibt es ein eigenes Kapitel, direkt unter diesem Text. Die Abläufe auf der Welt sind sich immer ähnlicher geworden, das gilt sogar für die Ukraine-Krise, auch für Südamerika, Afrika und alte europäische Staaten. Vor zweitausend Jahren gab es das römische Weltreich, das ganz Europa beherrschte. Es wurde immer schwächer, nach dem Todesurteil gegen Christus. Auch die Ursachen dafür lassen sich vergleichen, eine kleine Auswahl reicht. Christus brachte eine ganz neue Denkweise in die Welt. Seine Kirche hatte später ihren Mittelpunkt auch in Rom. Dann begann die Verfolgung der Kirchenkritiker, der Ketzer. Heute hat der Vatikan schwerste Probleme, auch aus finanziellen Gründen. Die findet man beim Thema über den römischen Journalisten Gianluigi Nuzzi, mit 30 eigenen Beiträgen:

https://luft.mind-panorama.de/?s=gianluigi+nuzzi&x=15&y=5

Das gerade als erstes Wort erwähnte, unbekannte „Obskure“, klingt so ähnlich wie das „Okkulte“, die Magie. Dabei handelt es sich aber um verdächtige  Dinge. „Obskur“ sind verbotene Täuschungsmanöver oder Vertuschungsversuche von Unregelmäßigkeiten. Als drittes Wort fehlt nur noch das „Numinose“. Das lässt sich ebenfalls erklären: Es sind alle sichtbaren Zeichen Gottes, die der Mensch erkennen kann. Zum Beispiel mit der Bildersprache der Symbole. Dazu gibt es hier zwei eigene Kapitel, mit imsgesamt über 800 Beiträgen. Außerdem die „Meditationskarten (Tarocchi)“:

https://luft.mind-panorama.de/category/6-die-magische-welt-der-symbolik/8c-tarocchi/

Zitat vom 6.4.22: „Die Meditationskarten des „Tarot“ sind ein Satz von 78 Spielkarten, Er wird eingeteilt in die großen Arkana, die 22 Trümpfe nummeriert von 0 bis 21, und die kleinen Arkana, die 56 Farbkarten: zehn Zahlen und vier Bildkarten in jeweils vier Farben (z. B. Stäbe, Münzen, Kelche und Schwerter). Arcanum steht lat. für Geheimnis, es leitet sich von arca ab, was Kiste bedeutet (was in einer Kiste liegt, ist von außen unsichtbar und damit geheim. Der Name Tarocchi erschien erstmals im Jahre 1505 parallel sowohl in Frankreich als auch in Ferrara, Italien.“

Das ist Magie. Sie wird oft für Geschäftemacherei benutzt, war aber im Mittelalter ein wissenschaftliches Forschungsgebiet, das mit Hokuspokus gar nichts zu tun hat. Ein Höhepunkt sind die Werke Richard Wagners, die oft gar nicht verstanden werden. Hier gibt es dazu das erste Kapitel, über die „unsichtbare Weltuhr“. Auch dafür gilt der erste Satz oben: „Das Unbekannte reizt immer die Phantasie oder löst Widerstände aus: Das Obskure oder das Okkulte. Das letzte gehört zum Bereich der Religion, man findet es aber auch überall. Eine eigene Dimension. Neugierige Menschen sind dumm, sie mischen sich in fremde Angelegenheiten ein, die sie gar nichts angehen. Daraus entsteht unerwünschter Krieg oder eine schlechte Luft, wie im Beruf, wenn Menschen sich treffen, die das nicht freiwillig tun.“

Ganz besonders negativ ist dabei die finanzielle Perspektive. Sie gehört zu allen großen Projekten, sorgt für deren Erfolg, wird aber oft missverstanden. In großen Konzernen sorgt das für Misserfolge, zu viele davon kann sich Niemand leisten, weil sonst die Bilanz nicht mehr stimmt. Hier spielt die Kultur immer eine große Rolle, in mehreren Kapiteln. Die Realität hat sich verändert, und der Vergangenheit darf man nicht nachtrauern. Das wäre Zeitverschwendung. Aber ein Bedauern ist unvermeidlich, wenn man Vergleiche zieht, deren Fundament nachprüfbare Fakten sind. Wen das nicht interessiert, macht einfach so weiter wie immer. Man muss ja nicht zuschauen, aber die Informationen verbreiten sich offen im Internet. Sie haben ihre Zukunft in den nächsten Jahren, ohne Geduld wird dabei nur Porzellan zerschlagen. Die Köpfe sind bekannt, man muss sie gar nicht persönlich sehen.

Es ist wie beim Krieg. Auch der schlimmste geht vorbei. Zur Ukraine-Krise gab es heute hier schon einen Kommentar. Zitat: „Ein schwarzer Punkt in der ständigen Abwärts-Kurve  der Krise ist es, dass es immer noch keine realistischen Lösungsvorschläge gibt. Die liegen auch nicht auf der Straße herum, sondern ergeben sich aus dem Vergleich der Fakten.“

Bundeskanzler Scholz will keine Verschärfung der Situation. Das ist immer richtig. Kritiker müssen bessere Ideen haben, aber nicht ständig reden, stundenlang. Jetzt ist der Besuch des Präsidenten der Vereinten Nationen (UNO) aus New York angekündigt. Zuständig ist er für die ganze Welt. Vielleicht hilft auch das bei der Lösung der Krise, diese Absicht ist jetzt schon erkennbar.

Auch das muss nicht für eine einzelne Person bestimmt sein. Lucio Battisti meint das vielleicht auch. „Das wird kein Abenteuer“: „Non sera un avventura“:

https://www.youtube.com/watch?v=tn8htol2Iec

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