Ein Gesicht wie ein Feuermelder

4.2.2021. Ein Gesicht wie ein Feuermelder hat Niemand, aber während der Schulzeit war das ein beliebter Vergleich, für Klassenkameraden, die man nicht leiden konnte. „Reinschlagen und dann weglaufen.“ Gemacht hat das Keiner, aber es war eine Wunschvorstellung. Das lange zu erklären war nicht notwendig. Anders ist es bei ähnlichen Sprüchen. „Ein Gedächtnis wie ein Wolkenkratzer.“ Das hat auch Niemand. Es bedeutet Bewunderung und Spott, auch für Angeberei. Wer zu viel weiß, kann es nicht mehr sortieren und landet im Chaos. Schade ist das bei Computern. Sie haben riesige Datenspeicher, aber die Benutzer verstehen immer weniger und lösen auch reale Probleme nicht.

Im Beruf hatten wir vor dreißig Jahren dicke Bedienungsanleitungen auf Papier, deren Seiten ständig aktualisiert und ausgetauscht werden mussten. Ein fetter Gewinn für den Hersteller, aber eine schwere Belastung für die Anwender. Ein Kollege wimmelte sogar jede Kritik daran ab, mit der Formel: „Das ist uns so vorgeschrieben!“ Deshalb mussten wir es ja auch machen. Aber dann setzten sich endlich die selbstlernenden Programme durch, die man nur einschaltete und die ihre Methoden sofort verständlich machten, weil sie anschauliche Bilder oder kurze Anwendungshilfen mitbrachten. Leichte Verständlichkeit, auch bei komplizierten Themen, ist ein Grundprinzip dieser Webseite. Der Grund sind jahrelange schlechte Erfahrungen. Deshalb sind die Möglichkeiten der Datenverarbeitung technisch zwar längst ausgereift, aber ihre Auswertungsmöglichkeiten sind selbst dann noch im Kindergarten, wenn es um ernste Probleme geht.

Der Schutz der Daten vor Missbrauch, Fälschungen und Manipulationen ist technisch weit forgeschritten, aber zu oft noch gar nicht im Bewusstsein angekommen. Sonst gäbe es viel weniger ungelöste Probleme, weil auffällige Spuren gar nicht erkannt und richtig bewertet werden. Bei jahrelangen Gesprächen mit Fachleuten wurde genau das, immer deutlicher erkennbar. Haarsträubende Presseberichte und juristische Fehlurteile sind wie schwere Bremsen, erzeugen finanzielle Verluste und Ungerechtigkeiten.

Diese Seite hat vierzig Kapitel (Kategorien) aus ganz unterschiedlichen Wissensbereichen. Wollte man die alle genau beherrschen, brauchte man tatsächlich ein Gedächtnis wie ein Wolkenkratzer und hätte trotzdem keinen Überblick. Aber wichtige Informationen bleiben im Lauf der Jahre einfach hängen. Man kann sie vertiefen und verknüpfen. Der Rest ist Sache der elektronischen Datenspeicher. Deren Problem ist das niedrige Grundwissen der Benutzer, die mit vielen Sichwörtern gar nichts anfangen können, sondern nur auf ihre technischen Leistungen stolz sind. Eine Sackgasse.

Unterschätzt wird auch die Statistik. Sie registriert die Häufigkeit von Vorfällen und verknüpft sie mit anderen Themen. Dann lassen sich Veränderungen erkennen und ihre Ursachen. Der Privatverbrauch von Zigarettenschachteln ist dabei wertlos. Es müssen wichtige Parameter sein, also Kennzahlen, über die Armut in einem Staat, dessen Einnahmequellen und ihre Verwendung durch die Regierungen. Das lässt sich blitzschnell vertiefen und erforschen. Aber vielePolitiker kümmern sich oft gar nicht darum, weil sonst ihre Einnahmequellen noch genauer ins Visier geraten.

Eigentlich ganz harmlos ist die Statistk einer öffentlichen Webseite. Ein paar Beispiele findet man auf dieser Seite, ganz oben. Sie werden aber absichtlich nicht aktualisiert, um wertlose Spekulationen oder Gehirnakrobatik zu vermeiden. Doch die Anzahl der Besucher informiert gleichzeitig auch über das Interesse der Leser, sogar über ihre Kenntnisse. Manche Netz-Betreiber zeigen noch mehr an. Welche Suchmaschinen aktiv waren. Am häufigsten werden Google und ähnliche bekannte Marken benutzt. Interessant sind dabei auch seltene Browser, deren Nutzer im Internet aber leicht feststellbar sind, also auch ihre Gründe im Hintergrund. Die Uhrzeit zeigt natürlich an, ob die Leser, vor Allem tagsüber zuschauen, in Deutschland ist das normal. Abends wird es aber interessanter, weil dann die weltweite Zeitverschiebung eine Rolle, spielt. Wenn in Europa Mitternacht ist, hat das einen Unterschied von sechs Stunden zu Nordamerika. Deutsch sprechende Amerikaner gibt es sicherlich viele, aber nur eine Minderheit interessiert sich auch spätabends dafür. Daraus kann man zwar Theorien aufbauen, die aber nur wertlose Spekulationen bleiben, wenn nicht andere Fakten das Gesamtbild ergänzen.

Auf dieser Webseite gibt es viele Angebote, sich einfach vielseitiger zu informieren. Über die realen Wirkungen muss man sich aber keine Illusionen machen. Die oft erwähnten Feierabend-Biertheken haben ein breites Publikum, auch an Spezialisten, die dankbar dafür sind, wenn ihnen Jemand zuhört und mitredet. Einige wünschen sich dann eine Fortsetzung, aber das Ergebnis ist voraussehbar. Ich sage dann nur: „Deine Chefs werden dir das nicht erlauben.“ Manche verstehen dann gar nichts und wundern sich nur. Aber beim nächsten Mal grüßen sie dann nicht mehr, sind aber auch nicht verärgert. Es gibt in allen Städten aufdringliche, unerwünschte Belästiger auf einem abstoßenden, sehr niedrigen Niveau, aber sie kann man als sofort natürliche Feinde betrachten. Wer sich nicht ständig einmischt, bekommt aber auch noch Vertrauen. Und das ist gar nicht bezahlbar.

Diese Kommentare werden weder geplant noch vorbereitet. Sie entstehen spontan, auch ohne aktuellen Grund. Eine solche Naturbegabung erlernt man nicht aus Büchern, aber man möchte Erfahrungen weitergeben. Ohne jemand damit zu schaden. Im Gegenteil. Wer sehr viele Jahre mit Dummheit, Hinterlist und Falschheit erlebt hat, kann auch andere auf Schäden und voraussehbare Verluste etwas genauer hinweisen. Was dann daraus wird, wissen nur die Betroffenen. Aber das ist schon mehr als genug.

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