Eisenach und Weimar

24.10.2021. Im Sommer 2009 habe ich, zum ersten und letzten Mal, die Wartburg bei Eisenach besucht und die Goethestadt Weimar. Was diese beiden Ortsnamen bedeuten, weiß Jeder oder kann es nachschauen. Der persönliche Eindruck ist auch so lange ganz uninteressant wie er nichts Neues enthält, das auch für Andere wissenswert ist. Es reicht also diesmal, auf die Vorzeichen des damaligen Jahres nur hinzuweisen. Wie man zuverlässige Prognosen berechnet, mit einer kurzen Formel, habe ich schon öfter erklärt. Erschütternd ist dabei, dass solche Hinweise weitgehend unbekannt sind. Das beweisen alle Misserfolge in der Pollitik, bei großen Firmen und bei sonstigen Projekten, die viel Geld kosten . Nur deshalb noch einmal diese Regel: Zwei vergleichbare Messpunkte aus der Vergangenheit und Gegenwart ergeben eine graphische Verbindungslinie, die nach unten oder nach oben zeigt: Das ist die Zukunft.

Und was war auf der Wartburg? Die Erinnerung an Martin Luther ( 1483 – 1546), der die mächtige römische Kirche herausforderte, sie scharf kritisierte und selbst vor dem Kaiser auf dem Reichstag in Worms überhaupt nichts zurücknahm. Als Ketzer verbrannt wurde er nicht wie viele andere Kritiker, deren Tragödie hier ausführlich erklärt wurde. Suchen muss man nicht lange danach, sondern nur die Such-Funktion benutzen, rechts oben auf dieser Seite. Da reichen die Stichwörter: Katharer, Tempelritter, Giordano Bruno und viele andere, um sofort einen Artikel darüber zu finden.

Und die Vorzeichen? Man findet sie in jedem einzelnen Fall. Der Londoner Dichter William Shakespeare stritt sich heftig mit dem mächtigen Erzbischof von Canterbury und hinterließ dabei so starke Spuren, dass sein Prozess wegen Ketzerei und Gotteslästerung schon einen festen Termin hatte, auch die sichere Todesstrafe damals. Im letzten Augenblick flüchtete er nach Padua bei Venedig, mit Wissen seiner Königin Elisabeth I. Und deren Geheimdienst-Chef Francis Walsingham. Dessen Neffe, Thomas Walsingham, war Shakespeares bester Freund und finanzierte sogar die überstürzte Flucht. In seinem letzten Drama „Der Sturm“, bittet Shakespeare im abschließenden Epilog die Königin um Gnade und die Erlaubnis zur Heimkehr nach London. Vermutlich wollte sie keinen Streit mit der Kirche, und der Dichter starb in Padiua, wie es Petro Basconi berichtete, mit dem er zuletzt die Wohnung teilte.

Shakespeare hätte die Vorzeichen seines Unglücks erkennen müssen. Er war hoch gebildet und hatte beste Beziehungen zum Königshaus. Aber er hatte die Macht des damaligen Erzbischofs völlig unterschätzt. Im Epilog seines letzten Werks gibt er sogar zu, „Ich war zu ungeduldig“. Er hätte also nur abwarten müssen. Er wurde am 26.4.1564 getauft, also noch zur Lebenszeit von Martin Luther. Aber er hat die Vorzeichen für sein eigenes Schicksal falsch gedeutet.

Zu dieser tatsächlichen Tragödie habe ich ausführlich recherchiert und am 23.11.20 dafür eine eigene Webseite gestartet. „Zeichen und Bilder“ :

https://www.mind-panorama.de/

In seinem kurzen Epilog, dem Schlusswort im „Sturm“, verwendet Shakespeare eine anonymisierte, stark verschlüsselte Sprache,  die  keine realen Beteiligten erkennen lässt. Typisch für ihn, auch für seine sämtlichen Werke.   „Shakespeares Sonette“ gehören dazu und sind ein eigenes Kapitel auf dieser Webseite. Es ist spannend, ihre Geheimnisse aufzulösen. Das ändert aber nichts an ihrer Wucht und sprachlichen Kraft. 

In seinen großen Dramen liebte er es auch, rechtzeitige Vorzeichen zu lesen und erkennen. Selbst das ist nur ein kleiner Teil aus der gewaltigen  Bildersprache der Symbolik, die er beherrschte, ohne sich jemals theoretisch dazu zu äußern. Aber zu diesem Thema  gibt es hier ein separates Kapitel, mit über 500 Artikeln. Dazu noch die „Deutung der Symbole“, mit 126 Beiträgen, die nur das Thema Richard Wagner behandeln.

Dieses Wissen ist weitgehend verloren gegangen, schläft aber nur und wartet auf die richtigen Wecksignale. Denn einfach nur „Hallo“ in die Luft zu rufen, bewirkt dabei gar nichts. Das Wissen kann man zwar aus sehr alten Büchern lernen, aber es muss sich mit persönlichen Erfahrungen und Erkenntnissen verbinden. Dann allerdings funktioniert es auch in der Politik und in den Finanzwelten der Ökonomie. Das ist keine Zauberei, aber dumme und grobe Hände können jeden Ansatz, jeden Beginn zerstören oder jahrzehntelang bremsen.

Die aktuellen Vorzeichen findet man täglich in den Informationsmedien. Hier gibt es keine Einmischung in die Tagespolitik, der das auch herzlich gleichgültig wäre. Aber wenn ein strenger Alleinherrscher ausländische Gäste bedroht, ist das Ende dieses Streits schon voraussehbar. Ein anderer Fall: Nicolae Ceaușescu (1918 – 25.12.1989) war Staatspräsident in Rumänien. Er hielt sich für unangreifbar und wurde wachsam beschützt. Am Ende floh er mit einem Hubschrauber aus seinem Palast. Der Prozess gegen ihn war kurz und wurde weltweit im Fernsehen gezeigt. Ein Staatswanwalt verkündete ihm das Todesurteil. Der Angeklagte und seine Frau Elena schimpften noch fassungslos, dann wurden sie im Hof erschossen und die Fotos auch veröffentlicht.  Auch er hatte die Vorzeichen nicht erkannt, denn die aussichtslose Situation in seinem bitter armen Staat war in allen anderen Ländern der Welt schon seit Jahren ein Ärgernis für alle Zuschauer.

Manchmal reichen sogar Bücher, um gewaltige Verändeungen auszulösen. Jean-Jacques Rousseau (1712 – 1787)   verbreitete den Aufruf  „Zurück zur Natur !“   Er meinte damit, wie Martin Luther, die Rückkehr zu den Wurzeln des menschlichen Zusammenlebens, ohne Alleinherrscher und Diktatoren, die Macht und Geld mit  Drohungen und Zwang durchsetzten. !789 schaffte  die französische Revolution die ganze Monarchie gewaltsam ab. Schon ein paar Jahre später ernannte sich Napoleon in Paris selbst zum Kaiser, aber er endete in der Verbannung, auf der Insel St, Helena im Südpazifik.

Schon vorher wanderten Franzosen und Engländer nach Noramerika aus. Sie landeten zunächst in New York und zogen später bis nach  Kalifornien. Die amerikanische Verfassung ist auch das Vorbild für unser Grundgesetz: Meinungsfreiheit. Recht auf Zugang zu allen offen Informationen (Internet). Recht auf eine unangetastete Menschenwürde, die Freiheit vor Sklaverei und Willkür. Das Recht auf Privatsphäre. Übergriffe des Staats sind verboten.

Die Wirklichkeit sieht oft ganz anders aus, kann aber geändert werden, gewaltfrei. Hinweise daruf, in vielen konkreten Fällen, findet man auf dieser Webseite, seit Januar 2015. Sechs Jahre sind nicht viel, im Vergleich mit der Ewigkeit. Die kosmischen Universalgesetze wirken, nicht immer sofort, aber unvermeidlich. Sie haben nicht nur schlechte Vorzeichen. Die technischen Möglichkeiten der Computer werden immer größer. Was oft noch fehlt, ist auch nur eine Frage der Zeit: Die Auswertung und Bewertung der Hauptsachen ergibt einen immer klareren Blick in die Zukunft.

Das größte Gebäude dabei kann man gar nicht sehen, aber es gehorcht eigenen Gesetzen. Das ist die „Architektur der Macht“, hier mit 46 eigenen Artikeln:

https://luft.mind-panorama.de/?s=architektur+der+macht&x=14&y=11

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