Gar nicht hörbare Sphärenklänge

13.11.2020. Klänge, die man nicht hören kann, sind eigentlich sinnlos. Aber sie sind die interessantesten. Das Wikipedia-Lexikon schreibt: „Als Sphärenharmonie oder Sphärenmusik bezeichnet man die aus der griechischen Antike stammende Vorstellung, dass bei den Bewegungen der Himmelskörper und der sie tragenden durchsichtigen Kugeln (Sphären) Töne entstehen, deren Höhe von ihren Abständen und Geschwindigkeiten abhängt. Die Töne ergeben einen harmonischen Zusammenklang , der jedoch für die Menschen normalerweise nicht hörbar ist. Diese Idee stammt von Pythagoras von Samos  und bildet ein wesentliches Element der pythagoreischen Kosmologie. Dahinter stand die Überzeugung, dass der Kosmos eine durch mathematische Proportionen optimal geordnete Ganzheit sei und dass sich daher in der Astronomie dieselben Gesetzmäßigkeiten zeigen wie in der Musik.“

Dazu passen auch die Erkenntnisse der Numerologie. Das sind Ziffern, die einen versteckten Sinn ergeben. Zum Beispiel die Null. Sie ist das Nichts, aber auch die Zeit vor dem Ur-Knall, aus dem das physikalische Universum entstand. Die folgende Eins ist der erste Schöpfungstag und das Zeichen des Allmächtigen. Im Sport ist es der beste Teilnehmer, auch bei allen anderen Wettbewerben, bei großen Konkurrenzfirmen oder den völlig überflüssigen Schönheits-Wettbewerben. Der jetzige Monat November hat die Ziffer Elf, das ist die zweifache Eins, die Verdoppelung der Alles durchdringenden, kosmischen Energie, die unseren Planeten geschaffen hat. Gleichzeitig ist es oft ein nebliger, kalter Monat, mit besonders vielen Toten-Gedenktagen. Aber sie sind nur der natürliche Abschied von einer Vergangenheit, die immer krisenhafter die Gegenwart belastet und tatsächlich, weltweit zu einer bereits lange dauernden Schließung oder Verringerung aller beliebten Gemeinschafts-Treffpunkte geführt hat. Die Gastronomie weiß, dass sie existenziell bedroht ist. Auch die meisten Kultureinrichtungen, die Opernhäuser und Sportanlagen sind seit Montag wieder geschlossen.

Überempfindliche Menschen bekommen dann Depressionen. Hysterische Personen werden noch unruhiger und zerstörungsbereiter als sonst. Aber es entsteht auch neue Energie. Jeden Tag in der jetzt bereits heraufziehenden Morgendämmerung. In der Alpenrepublik Österreich zeigt der TV-Sender „Servus“ dazu aktuelle, lebendige Panoramabilder, wie es im Hochgebirge langsam heller wird. In Wien ist die ganze Innenstadt künstlich hell erleuchtet, obwohl Niemand auf den Straßen zu sehen ist. In den abgelegenen Gebirgsdörfern der Steiermark, auch an den verschneiten Flüssen, ist es dunkel. Nur im Osten färbt sich der rötliche Morgenhimmel immer mehr und wird immer heller. Zeitversetzt auch auf der ganzen Welt. Um sechs Uhr morgens ist es in New York Mitternacht.

Das Sonnenlicht ist die stärkste Energiequelle, auch für die Pflanzen und Tiere. Und für den bevorstehenden Beginn des Arbeitstags, für neue Projekte.

Das kann schief gehen, wenn man die Regeln nicht kennt oder einfach falsch anwendet. Das Wichtigste ist niemals eine herrschende, unfähige staatliche Regierung, die Alles kurz und klein redet, jeden Tag. Das Wichtigste ist die Mehrheit, die Bevölkerung, die oft nur wie Befehlsempfänger arrogant abgefertigt werden. Wie Sklaven. Ich habe schon viele dicke Bücher gelesen, die in einem komplizierten, unverständlichen, akademischen Fachchinesisch geschrieben waren. Kann man das übersetzen, bleiben oft nur banale Belanglosigkeiten übrig, die einschüchtern sollen. Alberner Geisterbahn-Spuk aus Wegwerf-Pappe. Auch Studenten wollen davon nichts wissen, aber es wird ihnen aufgezwungen und in wichtigen Prüfungen übergenau abgefragt. Ein Prüfer wurde sogar wütend und sagte, „Sie sollten kündigen“. Die lateinischen Fachausdrücke, die erhören wollte, waren ganz unwichtig. Den entscheidenden Inhalt hatte er aber gar nicht verstanden. Provinzfürsten als leitende Manager sind eine Katastrophe. Zusammen mit Beratern, den überteuerten Consulting-Firmen, reiten sie eine gute Firma in den Abgrund.

Im bitteren Finale lösen sich dann auch unbeliebte, schlecht bezahlte Arbeitsplätze in heiße Luft auf. Die Mitarbeiter bekommen Schwierigkeiten im Privatleben, wenn auch noch spürbare Kredite jahrelang abzuzahlen sind. Die Manager bekommen keine neuen Jobs mehr oder müssen Millionenbeträge für Entschädigungen und Geldstrafen bezahlen. Privat habe ich deshalb oft Betroffene gewarnt, früh genug, aber sie machten einfach weiter. Am zähesten bleiben die tatsächlich Dummen einfach tatenlos sitzen, weil sie sich unangreifbar fühlen und einen hohen Führungsposten blockieren.

Die Kriminalitätsrate ist viel höher als die Statistiken anzeigen. Die Dunkelziffer kann aber leicht geschrumpft werden, wenn gute Computerprogramme nur die wichtigsten Kennzahlen auswerten, sekundenschnell. Ich kenne einen technischen Berater, dem man nur wenige Stichwörter sagen muss, damit in seinen Gedanken komplexe, aber leicht zu bedienende Arbeitsabläufe entstehen, die sich auch sofort realisieren lassen. Wenn man es will. Die Faulheit ist leider oft stärker, gerade bei denen, die sich Sorgen machen müssten und dafür auch noch zu hoch bezahlt werden.

Solche Themen sind die Hauptaufgabe dieser Webseite, die aber nicht einseitig und traurig sein soll. Wenn man über etwas lachen kann, ist das Problem schon erkannt. Aber dann muss man es auch lösen.

Effizienz, die sichtbare Wirkung ist das beste und vielseitigste Kochrezept. Die Ausgaben dürfen nur eine begrenzte Zeit höher sein als die kalkulierten Einnahmen, sonst zerplatzen Seifenblasen und lösen sich in Luft auf. Große Beton-Gebäude werden zu zerbrechlichen, zusammenstürzenden Kartenhäusern. Wenn sie nicht richtig geplant werden. Die trostlosen, uniformen Stadtrandviertel in den Großstädten sind vergleichsweise billig zu errichten, aber Keiner wohnt dort freiwillig. Das eingesparte Geld landet schwarz im Ausland. An Biertheken habe ich schon vor vielen Jahren oft gehört, dass eine Firma Schulze oder Meier in Südamerika teure Luxus-Immobilien besitzt oder vermietet. Natürlich wurden nicht die richtigen Namen gesagt, aber andere, unverdächtige Stichwörter, die nur im Zusammenhang einen klaren Sinn ergaben. Einer hatte sogar eine Pralinenschachtel vor sich liegen, auf der schöne alte Häuser zu sehen waren. In Südafrika. Aber Jeder wusste, wer und was gemeint war. Wenn man eine solche Sprache nicht versteht, bleibt man ahnungslos. Die Anderen geben die Information weiter, aber unverschlüsselt. Die direkt Betroffenen sind gar nicht dabei, aber sie spüren die Folgen. Früher oder später. Oder wenn es zu schlimm wird, weil zu viele Mitwisser herumplaudern.

Das erlebt man zwar in vielen Kriminalfilmen, aber die Alarm-Zeichen werden in der Realität nicht erkannt. Das sind die „nicht hörbaren Sphärenklänge“, die der Titel dieses Beitrags sind. Man hört sie nicht, aber sie sind da. Und Experten bringen sie mit einem Mausklick zum Klingen. Dann ist es aber schon zu spät. Aufmerksame Ermittlungen sind kein Grund zur Sorge für Mitarbeiter, die erpresst werden oder abhängig sind. Weil sie eine wertvolle Quelle sind, zur Klärung ungelöster Fälle.

Gustav Holst hat 1914 „Die Planeten“ komponiert. Dazu habe ich am 20.12.2015, damals kurz vor Weihnachten den folgenden Artikel geschrieben, mit dem Hinweis auf eine Londoner-Konzert-Aufnahme:

https://luft.mind-panorama.de/gustav-holst-die-planeten/

.