Garibaldi 1860

20.3.2022. Es gibt lesenwerte Bücher mit dem Titel „50 Orte auf der Welt, die Sie in Ihrem Leben nicht verpassen sollten.“ Der Inhalt ist aufwändig gestaltet,.mit vielen Fotos und Karten, aber man kann sie nur durchblättern. Selbst wer jeden Tag Urlaub macht und zu faul ist zum Arbeiten, schafft einen Besuch nicht. Eine andere Methode ist wirkungsvoller: Die Konzentration auf eine Auswahl, dann findet man viele Gemeinsamkeiten, Abläufe und Regeln, die sich zwar äußerlich unterschieden, aber immer den gleichen Schaltplan haben: Die Universalgesetze, hier ein eigens Kapitel.

Sie enthalten die Schlüssel für alle ungelösten Probleme auf dieser Welt, und wer nur „Die Gesetze der Ökonomie“ verletzt, verliert dabei viel Geld oder landet in der Kriminalität. Dafür gibt es hier auch das Kapitel „Die Reinigung des Internets“. Vor zwanzig Jahren, als ich zum ersten Mal dort unterwegs war, hielt man das noch für unlösbar und unübersichtlich, aber die gewaltlosen Waffen existieren längst: Offenheit und Transparenz. „Open Source“ und Linux. Beide Quellen reinigen sich selbst, weil alle Benutzer dafür sorgen, dass sie sauber bleiben. Seitdem habe ich meine ersten Probleme mit dem Internet immer besser verstanden, jedes Jahr. Technische Hilfe gab es immer, und das wird sich noch verstärken. Aber das Innenleben, die Abläufe müssen immer offen sein, bis zu den unantastbaren Grenzen der Privatsphäre, die unsere Verfassung schützt. Wer andere Methoden anwendet, hat schon verloren.

Das löst Angst aus, aber nur bei den Leuten, die dafür auch ihre eigenen  Gründe haben. Weil sie der Mehrheit rücksichtslos schaden. Auch das habe ich zu spüren bekommen. Wer immer noch nicht bemerkt hat, dass die bösen alten Zeiten vorbei sind, wird das lernen müssen, Und dabei viel Geld verlieren, das ich überhaupt nicht haben will. Es gehört allen Organisationen, die offen und transparent arbeiten, also auch,  im Innenleben immer besser nachprüfbar sind.

Zu den geographischen Zielen, die ich niemals sehen werde, gehören die meisten Urlaubsziele. Sie sind äußerlich immer ähnlicher und preiswerter geworden. Dort versammeln sich die Gäste, die gut zusammen passen. Wer jetzt lacht, sollte lieber weinen. Südamerika und Afrika sind exotisch, faszinierend, haben viel Wüste und  andere Naturlandschaften. Was es darüber auch noch, an Informationen gibt, ist etwas für Spezialisten. Hier gibt es dazu ein eigenes Kapitel, das reicht auch, bis es etwas Neues und Wichtiges dazu gibt.

O Sole Mio. Das wird auch als Spruch verwendet, wenn die Sonne zu hell scheint, auch in die dunkelsten Winkel. Im alten Traumland der Deutschen war ich nur von 1980 bis 1984, zwar als Urlauber, aber nicht am Badestrand. Die Eindrücke und Erinnerungen sind so stark, dass sie in den letzten vierzig Jahren immer stärker wurden. Durch Vergleiche mit der Gegenwart und die Ursachenforschung, die Analyse. Dazu gibt es hier das Kapitel „Italien“, mit 114 eigenen Artikeln. Südlich von Neapel beginnt eine Region, wie aus einer anderen Welt. Bedroht worden bin ich dort niemals, selbst aus dem Internet nicht. Einige Italiener applaudieren nicht, dafür haben sie auch ihre Gründe. Mit der Mehrheit hatte ich niemals Probleme, denke aber über die Sorgen des Landes nach. Darauf gibt es sogar die Antwort: „Misch dich nicht in meine Angelegenheiten ein.“ Aber das geht gar nicht, weil ich Null Kontakte zu den wichtigsten Politikern habe und auch ausdrücklich nicht suche. Beispiele findet man dafür in den bekanntesten italienischen Opern, wenn man die Bildersprache übersetzen kann. Ein Lieblingswerk ist Mascagnis „Cavalleria Rusticana“ (Bauernehre). Dazu gibt es hier 26 eigene Kommentare:

https://luft.mind-panorama.de/?s=cavalleria+rusticana&x=9&y=5

Der Dialekt, ganz im Süden, ist Thema eines Liebesgedichts von Giuseppe Garibaldi (1807 – 1882), mit dem die Oper beginnt. Ihm gelang 1860 die politische Vereinigung von Nord- und Süditalien, dem Mezzogiorno (Mittagsland), aber nicht mehr die ökonomisxhe Einheit, heute immer noch das größte Problem des Traumziels. Einem jungen Mann habe ich das Gedicht vor vielen Jahren auswendig zitiert. Er rief sofort, „Garibaldi!“ Dann wollte er wissen, wo meine Heimat ist. „Sizilien!“ Da bekam er Angst und sprach kaum noch ein Wort. Den Witz habe ich sofort aufgeklärt, aber er ging dann bald. Siziliens große Kultur und Geschichte sind unvergleichlich, auch die vielen Farben des Landes. Ich war noch niemals dort und bewerte nur das, was ich auch kenne: Zum Beispiel die Oper von Mascagni.

Vom restlichen Mittelmeer weiß ich nur das, was man in Büchern oder im Internet findet. Niemand hat Zeit, das Alles ganz genau kennenzulernen. Das ist schade, aber unvermeidlich. Und so bekommt man die besten Ergebnisse. Durch eine Auswahl der Hauptsachen. Wenn man darüber nachdenkt, trainiert man den Blick in die tiefsten Abgründe und den Fernblick von den höchsten Gipfel: Die Meditation. Zu diesem Stichwort gibt es hier über 1.000 Beiträge:

https://luft.mind-panorama.de/?s=meditation&x=9&y=7

Zitat von gestern, mit der Überschrift „Hitchcock lacht“ : „Im Lauf vieler Jahre erlebt man viele Dummheiten, auch als machtloser Zuschauer. Aber die Summe aller Erfahrungen, die Bilanz, lässt sich nicht mit Geld erklären, im Gegenteil. Man findet das im Kapitel „Die Gesetze der Mystik“.

Die Lieder aus Neapel gehören zu den besten Aufnahmen von Carlo Bergonzi. „Torna Surriento“ (Rückkehr nach Sorrent“, ist nicht  nur die Sehnsucht nach einer einzelnen Stadt, sondern nach einer Heimat, die nicht verloren und auch nicht vergessen ist:

https://www.youtube.com/watch?v=3pIKqlzPEiY

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